Interaktives, webbasiertes Tutorial für Vim

Avatar von Christoph Langner

2 Min. Lesezeit

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Open Vim führt in einem interaktiven Tutorial im Browser durch die Bedienung des Editors, mit Sandkasten und kontextsensitiver Hilfe.

Interaktives, webbasiertes Tutoruial rund um Vim

Auch nach Jahren des Linuxens hat sich bei mir – so muss ich zu meiner Schande gestehen – noch keine Vorliebe für den Texteditor Vim (Wikipedia) eingestellt. Jeder der mit diesem Editor umgehen kann, wird einem sagen, dass man mit Vim so viel besser und schneller arbeiten könne. Doch mir die Bedienung anzueignen, kostet mich einfach zu viel Aufwand. Irgendwie möchte ich kein Buch lesen müssen, um einen Texteditor bedienen zu können. Nichtsdestotrotz musste ich mich schon öfters mit Vim „herumschlagen“, zuletzt auf meinem HP Touchpad, wo Vim der einzige Editor war, den man über das Terminal ansprechen konnte.

Um vielleicht doch etwas besser mit dem Editor arbeiten zu können, bin ich heute über Open Vim und das interaktive, webbasierte Tutorial für Vim gestolpert. In einer Reihe von Kapiteln bekommt man alles Wichtige gezeigt, um mit Vim arbeiten zu können. Zusätzlich gibt es auch noch einen Sandkasten, mit angrenzendem Info-Block, so dass man seine erlernten Kenntnisse auch gleich ausprobieren kann. Sollte man nicht weiterwissen, so hilft einem der kontextsensitive Info-Block weiter. Ob man danach den Editor lieben wird, kann ich nicht sagen, doch auf jeden Fall findet man sich besser auf Systemen zurecht, auf denen nur ein Vim installiert ist.

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13 Kommentare zu „Interaktives, webbasiertes Tutorial für Vim“

  1. Avatar von Paloran

    Gibt es nicht auch ein Vim Tutorial das schon standardmäßig mit installiert wird und auf der Konsole funktioniert? Kann es sein das beide dasselbe sind?

    1. Avatar von Daniel

      Ja gib mal in der Kommandozeile vimtutor ein.

  2. Avatar von Georg S.

    Über Preware gibt es auch nano für das HP Touchpad. Aber mal schauen ob mich das Tutorial von Vim überzeugen kann, wenn nicht bleibe ich einfach bei nano, auf der Dockstar, auf dem Laptop/Desktop und natürlich auf dem HP Touchpad.

  3. Avatar von Markus

    Ja, es gibt noch den vimtutor, der dem Vim Paket beiliegt. Es dauert ungefähr eine halbe Stunde um ihn durchzuarbeiten. Für den Anfang sehr zu empfehlen. Das Online Tutorial ist aber auch Klasse gemacht. Kannte ich noch nicht und vermittelt alles was man braucht um loszulegen.

  4. Avatar von Sven

    Ich bleibe schon aus Übersichtlichkeitsgründen eher bei nano. Mit vi bzw. vim konnte ich mich nie anfreunden. Alternative zu nano finde ich noch „joe“ ziemlich gut.

    Das Tutorial über vim kann man sich mal anschauen. Aber ich glaube nicht, dass es meine Meinung ändern lässt.

  5. Avatar von Jens

    Als ich das erste Mal Vim startete, dachte ich „Boah, was haben die denn geraucht?“ Und ehrlich, an der Sicht hat sich nicht viel geändert. 😉

  6. Avatar von abgdf

    Ich kann mit vim umgehen und sage Dir, dass man mit Vim so viel besser und schneller arbeiten kann.

  7. Avatar von cyrano

    Es gibt noch wunderbare Tutoials als Video:

    * http://www.derekwyatt.org/vim/vim-tutorial-videos/
    * http://vimcasts.org/

    und wer Zeit hat kann sich mal das Video von Bram Moolenaar (1,5 Stunden!) ansehen, was an Vim so beeindruckend ist:

    * http://video.google.com/videoplay?docid=2538831956647446078

    1. Avatar von Christoph

      Wow danke! Ich hab die Videos gleich mal verbloggt! Siehe Vorträge und Video-Workshops zu Vim.

      Grüße
      Christoph

  8. Avatar von DSIW

    Hallo Christoph,
    ich nutze VIM nun seit einem halben Jahr und bin sehr froh darüber diesen Schritt getan zu haben. Es gibt einige Möglichkeiten, die es in „normalen“ Editoren nicht gibt und es klappt viel besser und schneller.
    Die Einarbeitungszeit hielt sich in Grenzen. Aber es kommt auch immer auf die Menge an, die man gelernt hat. Ich empfehle, dass nur ein paar Befehle pro Tag gelernt werden, damit es nicht zu viel wird.

    Es macht Spaß mit dem Editor zu arbeiten und ich erwische mich beim Tippen von „j,k“ in einem non-VIM und wundere mich, warum dort diese Buchstaben stehen. 😉

    Gruß DSIW

  9. Avatar von Jonathan

    Das interaktive Tutorial ist ziemlich cool und hat mich an tryruby erinnert. Ich nutze Vim zur Zeit fast nur auf der Serverseite, habe darin aber auch schon WordPress Themes geschrieben. Im Moment nehme ich aber lieber Netbeans, dank git Integration, und den ganzen tollen klick-Features. In Vim schaue ich aber gerne immer mal wieder rein und ich kann mich prinzipiell dafür begeistern.

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