Heiße Eisen: Der Media Explorer schafft neue Konkurrenz für xbmc und Co.

Avatar von Christoph Langner

2 Min. Lesezeit

29 Aufrufe

Intels Media Explorer ist ein Media-Center für Meego, das dank Clutter, Grilo und GStreamer auch unter gängigen Linux-Distributionen läuft – fertige Pakete gibt es allerdings noch nicht.

Der Media Explorer ist eine Media-Center-Anwendung für Linux, die den etablierten Anwendungen xbmc (freie Software) oder Boxee (Proprietär im Zusammenspiel mit D-Link und der Boxee Box) Konkurrenz machen will. Primär für Meego entwickelt, kann das Media-Center dank zahlreicher Linux-typischer Komponenten wie Clutter, Grilo, GStreamer oder Tracker auch auf gängigen Linux-Distributionen laufen.

Entwickelt vom Intel Open Source Technology Centre und lizenziert unter der GPL 2.1, ist der Media Explorer jedoch gerade erst einmal seit rund einem Monat auf dem Markt, so dass es noch keine Pakete oder Paketquellen gibt. Für Meego allerdings gibt es schon ein Repository, so dass man den Media Explorer recht leicht installieren kann.

Seit der ersten Veröffentlichung im April wurde eine einfache Musik-Bibliothek integriert, so dass man Musik zu Playlisten zusammenstellen kann, außerdem wurden Animationen eingebaut, so dass die Übergänge zwischen Videos oder Bildern bei Slideshows gefälliger wirken, zudem wurde auch noch an der Performance der Anwendung geschraubt. Auf YouTube gibt es einen Screencast, der das Programm besser vorstellt.

Die Optik macht auf jeden Fall einiges her, mir gefällt das relativ schmucklose Design ganz gut. Auch scheint der Media Explorer sich ganz gut mit einer einfachen Fernbedienung steuern zu lassen. Der Funktionsumfang soll die nächste Zeit noch beträchtlich wachsen, genügend Ideen sind auf jeden Fall vorhanden.

Wie ich im Titel angesprochen habe, ist das Programm definitiv noch nicht fertig. Daher kann man das Fehlen von Paketen noch gut verschmerzen. Sobald es die ersten Versionen gibt, die halbwegs den gewünschten Funktionsumfang beinhalten, werde ich den Media Explorer auf jeden Fall wieder aufgreifen.

Ähnliche Beiträge

4 Kommentare zu „Heiße Eisen: Der Media Explorer schafft neue Konkurrenz für xbmc und Co.“

  1. Avatar von MKay

    Es heisst XBMC, nicht XMBC 😉

    1. Avatar von Christoph

      Danke für den Hinweis, hätte mir eigentlich spätestens beim Einfügen der URL auffallen müssen 😉

  2. Avatar von Das Wort
    Das Wort

    Moovida ist doch eine optisch leichte Alternative…

    Oder gibt Stimmen dagegen?

    1. Avatar von Christoph

      Ich hatte mir Moovida mal angesehen und war nicht wirklich angetan. Die Oberfläche hatte mir nicht wirklich gut gefallen. Knock-Out war aber das Einlesen meiner Medien-Sammlung. Nach einem halben Tag waren meine MP3s nur zu einem Bruchteil eingelesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Markdown wird unterstützt: **fett**, _kursiv_, [Linktext](URL), `Code`, Zeilen mit - für Listen, 1. für nummerierte Listen, dreifache Backticks für Codeblöcke.

Über den Blog

Seit 2006 probiere ich hier aus, was Linux, freie Software und die passende Hardware so hergeben – von Distributions-Tests bis zum Raspberry-Pi-Projekt. Praxisnah statt bloßem Nachrichtenticker.

Zuletzt auf Mastodon

Ich finde Screenshots als Aufmacher oft langweilig. In der Vergangenheit habe ich daher oft den Bildschirm im wahrsten Sinne des Wortes abfotografiert. Das bringt etwas Leben in die Artikel –…

Kategorien

Blog unterstützen

Gefällt dir, was du hier liest? Mit einer kleinen Spende hilfst du, Hosting und neue Testgeräte zu finanzieren – und sorgst nebenbei für den nötigen Kaffee.

Linux und Ich — Heiße Eisen: Der Media Explorer schafft neue Konkurrenz für xbmc und Co.
https://linuxundich.de/gnu-linux/heise-eisen-schafft-der-media-explorer-neue-konkurrenz-fur-xmbc-und-co/ — gedruckt am 24. September 2026