Mal ein Hinweis für alle, die gerne über Identi.ca oder andere StatusNet-Installationen denten und mit den Clients rund um Gwibber, Pino und Co. nicht ganz zufrieden sind. Über die „from“-Angabe bei den Postings von @vinzv bin ich auf Heybuddy aufmerksam geworden. Das Programm ist ein weiterer Client für Identi.ca, der sich zum Ziel gesetzt hat, klein, schlank und schnell zu sein. Dank weniger Abhängigkeiten ist es auch gut mit einer individuell zusammengebauten Desktopumgebung nutzbar.
Die Installation kann in Ubuntu über ein bei Launchpad herunterladbares deb-Paket erfolgen. Das Paket ist leider aktuell etwas wild zusammengestöpselt, so dass es eine Warnmeldung des Software-Centers gibt. Diese kann man allerdings übergehen, hoffentlich gibt es bald ein ordentliches Paket. Wer mit Debian unterwegs ist, der kann sich mal auf deb.psquid.net umsehen, dort gibt es Pakete mit Nightly Builds.

Nach der Installation findet ihr Heybuddy wie üblich im Anwendungsmenü. In den Settings müsst Ihr nur euren Identi.ca-Account eintragen und schon kann es mit dem Denten losgehen. Schaut euch allerdings auch die zusätzlichen Optionen an, über sie könnt ihr bspw. Benachrichtigungen beim Eingang neuer Nachrichten oder @Antworten aktivieren.

Ich hab mir Heybuddy jetzt nicht so genau angesehen, aber er scheint für Leute, die „nur“ denten – und nicht auch noch Twitter integriert haben wollen – ganz gut geeignet zu sein. Nachrichten können direkt aus dem Client heraus als Favorit gespeichert werden, man kann anderen Identi.ca-Accounts über den Client folgen oder diese auch blockieren. Von daher ist die Unterstützung der StatusNet-Plattform bei Heybuddy deutlich umfangreicher als bei anderen Clients.





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