Den Aufgabenplaner Astrid kenne ich eigentlich schon seit den Anfangstagen von Android. Schon damals fand ich die Anwendung nicht schlecht, gerade weil es möglich war, die Aufgaben mit Google Tasks zu synchronisieren. Aktuell wird Astrid komplett überarbeitet und speziell die GUI einer grundlegenden Überholung unterzogen. Sie wird deutlich vereinfacht, hält sich weitestgehend an die Gestaltungsrichtlinien von Google und hat ein extra Layout für Android-Tablets. Wer möchte, kann sich die Beta von Hand auf seinem Androiden installieren und schon jetzt die neue GUI nutzen.

Wie nur wenige Android-Apps setzt Astrid auf Open-Source. Der Quelltext der App steht unter der GPL2 und kann von Github heruntergeladen werden, nur das Webfrontend Astrid.com wird als Service proprietär entwickelt. Da aber die API von Astrid.com auch offen ist, wäre es möglich, eigene Astrid-Clients oder Tools, die mit Astrid kommunizieren, zu entwickeln.
Die Beta gibts aktuell nicht im Market, sondern nur als APK-Datei zur manuellen Installation. Wer einen Barcode-Scanner nutzen möchte, der findet nebenan den entsprechenden QR-Code zum Download-Link. Im Moment bekommt man unter dem Link die Beta 5, ältere Versionen gibt’s bei Bedarf unter weloveastrid.com/old.

Die aktuelle Beta-Version läuft bei mir recht brauchbar, speziell der Tablet-Modus macht natürlich bei entsprechenden Geräten viel Sinn. Aber auch auf einem normalen Android-Handy macht Astrid jetzt viel her. Ich persönlich hab eine schlicht gestaltete App wie Astrid tausendmal lieber als das Holz-Ambiente von Wunderlist.

Allerdings hatte ich auch ein paar Abstürze der App, wer tagtäglich seine Aufgaben mit Astrid verwaltet, der bleibt vielleicht aktuell besser bei der offiziellen Version und wartet auf die Freigabe von Astrid 4.0. Wer aber gerne Apps testet und vielleicht auch Fehler melden will, der sollte sich auf die Beta stürzen.





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