Ich hab mir inzwischen das komplett neu überarbeitete Google Maps eingefangen, bisher allerdings relativ wenig mit der Seite machen müssen. Wer selber das neue Maps testen möchte, muss dies extra für seinen Google-Account aktivieren. Im Endeffekt bedient sich die neue Version ganz angenehm, doch auf einem älteren Rechner treibt die neue Online-Karte die CPU meines nicht gerade flotten Arbeitsplatzrechners vollständig in die Knie. Öffne ich Maps schießt die Load gnadenlos in die Höhe, die CPU läuft auf 100 Prozent. Schuld daran ist wohl, dass man beim neuen Google Maps intensiv auf WebGL zurückgreift, um direkt in der Web-Karte 3D-Schnickschnack anzeigen zu können.

Man sieht das ganz gut mit top oder htop, dort müht sich der Chrome-Prozess mit /opt/google/chrome/chrome --type=gpu-process --channel=17967.15.1436253239 --supports-dual-gpus=false --gpu-driver-bug-workarounds=0,20,22 --gpu-vendor-id=0x10de --gpu-device-id=0x01df --gpu-driver-vendor=NVIDIA --gpu-driver-version=304.88 redlich ab, WebGL zum Fliegen zu bringen, obwohl doch eigentlich einfach nur die simple 2D-Karte anzuzeigen ist.

Was Google nicht direkt verrät: Es gibt auch einen Lite-Modus für das neue Google Maps. Einmal aktiviert, sinkt die Prozessorlast wieder auf nahe Null, so dass man endlich Google Maps selber und auch das System wieder benutzen kann. Um diesen Modus zu aktivieren, müsst ihr Maps mit der Option force=canvas laden, in der Hilfe findet ihr die entsprechenden Links. Zur Einfachheit füge ich die Links hier gleich unten mit an. Ohne die Option ist das Maps auf jeden Fall auf älteren Rechnern komplett unbrauchbar geworden.
- In den Lite-Modus wechseln: google.com/maps/preview/?force=canvas
- 3D-Modus aktivieren: google.com/maps/preview/?force=webgl
- Standardeinstellungen wieder aktivieren: google.com/maps/preview/?force=clear





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