Wer die Linux-Suchmaschine TuxSucht.de die letzten Tage besucht haben sollte, der wird bemerkt haben, dass sich die Seite ab und an verändert hat. Zunächst hatte Valentin von picomol.de die Page mit einem neuen Logo und etwas anderen Design überholt. Doch nachdem wir damit fast fertig waren, hat sich Sebastian von Speicherriese Webhosting & Mediendesign mit einem wirklich professionellen Layout bei mir gemeldet. Dieses hat mir Sebastian quasi schlüsselfertig zukommen lassen und steht nun online. Damit ist TuxSucht.de raus aus der langjährigen Beta und offiziell gestartet.
Nicht jedem wird die Seite TuxSucht.de ein Begriff sein, von daher hole ich kurz ein bisschen aus. Vor zwei Jahren hatte ich die Seite auf die Schnelle zusammengezimmert. Die Motivation hinter TuxSucht.de war, dass damals Google bei der Suche nach Informationen zu Hardware extrem von Suchmaschinenspam unterwandert war. Auf den ersten zig Plätzen gab es unzählige Treffer zu Preisvergleichsseiten oder Pseudo-Produkttests, die nur durch Linkfarmen auf diese vorderen Plätze kommen konnten. Eine Möglichkeit, solch nervtötende Seiten aus den Ergebnissen zu eliminieren, gab es nicht.

Dadurch war in meinen Augen die Suche nach Informationen zur Linux-Tauglichkeit von Hardware-Produkten sehr nervig. Heutzutage hat Google zwar solche Linkfarmen mit drastischen Abschlägen aus den besten Treffern vertrieben, doch gerade wenn man ausschließlich die deutschsprachige Linux-Community durchsuchen möchte, zeigt TuxSucht.de immer wieder seine Nützlichkeit.
Was macht nun TuxSucht.de? Die Seite basiert auf einer Google Custom Search Engine, die nur eine Auswahl deutschsprachiger Domains rund um Linux und freie Software beinhaltet. Zahlreiche Nachrichtenportale, Foren, Wikis und Blogs, aber auch der eine oder andere Shop mit Linux-tauglicher Hardware wird so durchsucht, ohne dass einem Suchmaschinenspam in die Quere kommt.
Solltet ihr weitere lohnenswerte Seiten oder Projekte kennen, so würde ich mich freuen, wenn ihr sie hier im Beitrag oder über das Kontakt-Formular melden könntet. Die Kriterien für eine Aufnahme sind eigentlich sehr überschaubar. Foren sollten fünfhundert Mitglieder haben oder alleinstehend für eine Distribution stehen. Blogs sollten länger als 6 Monate aktiv sein, sowie vorwiegend über Themen rund um GNU/Linux schreiben. Und Shops sollten sich letztendlich auf Linux-taugliche Hard- und Software konzentrieren, reine Fanartikel-Shops sind nicht relevant.
Vielen Dank nochmal an Sebastian und Valentin, ohne die das Projekt immer noch in einer meiner hintersten Schubladen ungepflegt vor sich hingammeln würde. Sie haben sich durch meinen Beitrag bzgl. der Einstellung der Google-Suche zu Linux spontan gemeldet und die Sache in die Hand genommen!





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