Haltet eure Android-Handys bereit: Die finale Version von CyanogenMod 9 wird heute auf die Download-Server des Projekts geladen! Wer bislang CyanogenMod 7.2 auf seinem Handy im Einsatz hat, kann auf eine Update-Möglichkeit hoffen, allerdings wird es die ICS-Version von CyanogenMod nicht für alle bislang unterstützten Geräte geben. Ein Knackpunkt ist der Arbeitsspeicher eures Handys: Für ältere Geräte mit weniger als 512 MByte RAM wird es mit Sicherheit kein CM9 geben. Androiden der ersten Stunde wie dem HTC Dream (Google G1) oder dem ersten Samsung Galaxy haben leider nicht ausreichend Arbeitsspeicher. Dafür rutschen andere Klassiker wie das HTC Desire oder das Galaxy S gerade noch unter dieser Hürde durch.
Das zweite Ausschlusskriterium ist das Vorhandensein eines Grafikprozessors (GPU). Android 4.0 setzt deutlich mehr graphische Effekte ein, die ohne GPU nicht berechnet werden können. Manch älteres Android-Tablet der unteren Preisklasse hat zwar ausreichend RAM, aber an der GPU wurde gespart. Wer diese beiden Kriterien erfüllt, der kann sich berechtigte Hoffnungen machen, dass es CM9 für sein Handy/Tablet geben wird. Am besten sind die Chancen, wenn es vom Hersteller selber ein Update auf ICS geben wird. Essentielle Bausteine wie Treiber für die Kamera oder das WLAN können dann direkt aus der Firmware des Herstellers extrahiert werden.

Updates wird es übrigens für CM9 nicht mehr geben, der Cyanogen-Zug zieht gleich weiter zur zehnten Ausgabe des ROMs, das dann auf Android „Jelly Bean“ 4.1 basieren wird. So lange wie die Entwicklung wie CM9 wird CM10 nicht brauchen, da der Sprung von Android 4.0 auf 4.1 nicht mehr so groß sein wird, wie das Update von Android 2.3 auf 4.0. Auf meinem Touchpad läuft auf jeden Fall schon länger eine Nightly von CM9 wunderbar, ich bin dann mal sehr gespannt auf CyanogenMod 10.
(Quelle: CyanogenMod)






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