In der Reihe von Chrome, Firefox, Opera, Dolphin und Co. fehlt eigentlich nur noch der Internet Explorer für Android, dann wäre die Browserfamilie eigentlich komplett. Braucht es eigentlich noch weitere Browser für das Handy? Warum nicht! Konkurrenz belebt das Geschäft, und schließlich gibt es immer eine Nische, in der eine Software besser funktionier als die andere. Besonders für schwächere Handys geeignet ist der recht junge Lucid Browser. Er bietet nicht viele Funktionen, arbeitet dafür aber extrem schnell. Zudem liegt der Quellcode offen, Open-Source-Enthusiasten haben dadurch eine Option mehr um auf dem Handy im Internet zu surfen.
Der Lucid Browser lässt sich aktuell nur im Google Play Store finden und dementsprechend auch aus diesem auf dem Handy installieren. In den Open-Source-Market für Android F-Droid hat es der Browser noch nicht geschafft. Wer sich für den Quellcode des Programms interessiert, der schaut auf dem Github des Projekts vorbei, zudem gibt es eine Community auf Google+ in der über den Browser diskutiert wird und die letzten News zum Lucid Browser bekannt gegeben werden. [UPDATE 05.04.2014: Der Entwickler musste den Browser zwischendurch aus dem Play Store nehmen, da Google die Übernahme von Icons aus dem Chrome Broeser monierte. Dies ist inzwischen behoben und der Browser lässt sich wieder — über eine neue URL — aus dem Play Store laden.]
Lucid Browser, schnell und quelloffen
Um die Oberfläche nicht mit zu viel Bloat zuzukleistern, verzichtet der Lucid Browser auf optisch aufwändige Elemente wie graphisch gestaltete Reiter für die unterschiedlichen Tabs, trotzdem bietet der Lucid Browser eigentlich alle wichtigen Funktionen an, die man von einem Browser erwartet. Neben — einer zugegeben noch sehr einfachen — Bookmarkverwaltung lassen sich auch mehrere Seiten in unterschiedlichen Tabs öffnen. Die von links aufziehbare Seitenleiste führt die Funktionen des Browsers zusammen. Aus dieser lassen sich dann auch die noch nicht sehr umfangreichen Einstellungen öffnen.


Da die Bookmark-Liste in meinen Augen bisher noch nicht sonderlich geschickt gestaltet ist und beim Tippen in der Adressleiste nicht automatisch Seiten aus dem Verlauf vorgeschlagen werden, hat sich der Lucid Browser bei mir als Standardbrowser für die Seiten bewährt, denen ich sowieso regelmäßig vom Handy aus einen Besuch abstatte.
Aber auch als Standardbrowser für das Teilen-Menü von Android eignet sich der Lucid Browser super, da der Browser im Gegensatz zu Chrome, Firefox und Co. praktisch sofort „da“ ist — selbst der Standardbrowser von Android nimmt sich auf meinem etwas angestaubten Galaxy Nexus mehr Zeit für den Start. Auf noch älteren Handys sollte man den Unterschied im Performancehunger der Anwenungen noch






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