Einen Tag nach der Vorstellung des Raspberry Pi 2 beginnen die Software-Projekte rund um den Raspberry Pi ihre Updates auszurollen. Dabei ist auch die Kodi-Distribution OpenELEC keine Ausnahme, mit dem Update auf OpenELEC 5.0.1 lässt sich diese nun auch auf dem Raspberry Pi 2 betreiben. Aufgrund der Quad-Core-CPU und dem Plus an Arbeitsspeicher profitierten besonders rechenlastige Aufgaben wie eben ein Mediacenter von der neuen Rechenpower des zweiten Raspberry Pi — von daher lohnt sich ein Umstieg auf den Raspberry Pi 2 in meinen Augen auf jeden Fall.
Wer nun aber meint, dass er einfach einen neuen Raspberry Pi 2 kaufen, die Micro-SD-Speicherkarte aus dem alten Raspberry Pi der ersten Generation nehmen und in den neuen RasPi der zweiten Generation schieben könnte, den muss ich leider ein wenig enttäuschen. Im Inneren eines Raspberry Pi 2 arbeitet im Gegensatz zum Vorgänger ein Broadcom BCM2836 anstatt dem altbewährten Broadcom BCM2835 . Damit besitzt die CPU nicht nur 4 Rechenkerne, auch die Architektur macht einen Entwicklungssprung von ARMv6 auf ARMv7.
OpenELEC 5.0.1 auf dem Raspberry Pi 2







Schiebt ihr die mit OpenELEC bespielte Speicherkarte eines Raspberry Pi 1 in den Nachfolger, dann lädt lediglich das regenbogenfarbene Quadrat, das euch mitteilt, dass der Kernel nicht korrekt geladen werden konnte. Erst wenn ihr die Speicherkarte mit dem RaspberryPi-2 Build bespielt, startet OpenELEC auf dem Raspberry Pi 2 korrekt durch. Auf dem RasPi2 ist Kodi dann deutlich leistungsfähiger, was sich besonders in der Navigation innerhalb der Menüs und Add-Ons wie der Mediathek oder YouTube oder bei etwas fordernden Kodi-Themes wie dem in der Galerie gezeigten Eminence bemerkbar macht — HD-Filme in 1080p waren ja für den alten RasPi schon kein Problem.





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