Anfang August hatte Fefes Blog auf meinen Artikel Windows 7 Fail und Gratulation an KDE verlinkt. Die Folge: Tausende Besucher und ein Blog, das durch den Ansturm keinen Mucks mehr macht. Was also tun um den Slashdot-Effekt zu „überleben“? Wichtig sind ein guter Webhoster und ein in WordPress integrierter Cache. Hier meine Erfahrungen…
Der wichtigste Punkt ist, dass Ihr das WordPress-Plugin WP Super Cache installiert haben solltet. Auch wenn Euer Blog noch schnurrt wie ein Kätzchen und eure Zugriffszahlen nur langsam steigen. Installiert das Plugin auf jeden Fall für den „Notfall“. Es hat zwar aktuell einen nervigen Bug (falsche Seiten werden ausgeliefert), doch dieser Bug – wenn er bei Euch überhaupt auftreten sollte – kommt erst zum Tragen, wenn der Cache aktiviert wurde und im Fall der Fälle seid ihr froh, wenn das Blog wenigstens halbwegs läuft. Und eventuell reicht auch der „Half-Mode“ aus, der die bereits in WordPress implementierten Cache-Funktionen aktiviert.

Und zu guter Letzt… Ihr braucht einen anständigen Webhoster. Wenn Ihr einen 99-Cent-Webhostingplan mit unlimitiertem Traffic und Speicherplatz bei einer kleinen Webklitsche habt, dann könnt ihr davon ausgehen, dass Ihr keine Unterstützung von eurem Webhoster bekommt.
Geht zu einem soliden Webhoster und zahlt einen angemessenen Preis pro Monat, dann bekommt ihr auch Hilfe, wenn es klemmt. Mein Tipp: tiggersWelt.net, Bernd hat meinen Blog spät Abends noch mit extra Ressourcen versorgt, so dass die Page wieder erreichbar war. Vielen Dank dafür 🙂 Und was bringt’s auf einer „großen“ Seite verlinkt zu werden? Nur Arbeit… Sobald der Ansturm abebbt sind die Zugriffszahlen wieder auf dem alten Stand.

Die WordPress-Alternativen Serendipity oder Movable Type sollen sich nach vielen Berichten im Netz unter Last deutlich besser halten, schauen in meinen Tests auch gut aus. Doch wenn ich mir vorstelle was der Umstieg für eine Arbeit machen würde…





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