Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Mit LugduloV Leihräder auf der ganzen Welt finden

20. August 2011
von Christoph
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Mit Lugdulo’V Leihräder auf der ganzen Welt finden

Mal eine etwas exotische Anwendung für zwischendurch. Ich kenne einige Leute, die ab und an ganz gerne Leihräder von Call a Bike nutzen. Hier in Karlsruhe ist das nicht so attraktiv, aber in Stuttgart oder Hamburg sind z.B. die ersten 30 Minuten kostenfrei. Von daher ist das Leihrad bei kürzeren Strecken sicherlich eine Alternative zu den öffentlichen Transportmitteln. Für Android und iOS gibt es ja zu dem praktische Apps, mit dem man die Räder leichter findet und ausleihen kann. Neben diesem Bahn-Projekt gibt es jedoch in Deutschland und in vielen anderen Städten weltweit ebenfalls ähnliche Projekte mit Leihräder. Die plattformunabhängige und quelloffene Anwendung Lugdulo’V möchte helfen einfacher zu diesen Rädern zu finden.

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Das Synology NAS DS211j unter Ubuntu bzw. Linux

19. August 2011
von Christoph
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Das Synology NAS DS211j unter Ubuntu bzw. Linux

Von Synology habe ich für ein paar Wochen ein NAS vom Typ Synology DS211j (*) für einen Test gestellt bekommen, den ich nun endlich mal ins Blog bekommen muss. Die Synology DiskStation DS211j ist ein klassisches NAS mit Platz für zwei Platten, je nach Konfiguration kann man diese als RAID zusammenschließen oder sie auch einzeln betreiben. Somit könnt ihr entweder Datenverlust durch den Tot einer der Platten vorbeugen oder den größtmöglichen Speicherplatz im Netz bereitstellen. Bei den heutigen Preisen für mehrere TB starke Platten (*) würde ich die RAID-Variante bevorzugen, denn eine defekte Platte hat man schneller als einem lieb ist und da Murphy bekanntlich ein Arsch ist, hat man sich im Vorfeld natürlich auch nie ordentlich um Backups gekümmert. Die aktuellen NAS-Geräte von Synologie basieren alle auf einer eigenen Linux-Distribution, die über ein Web-Frontend bedient werden, das macht sie natürlich für mein Blog hier besonders interessant.

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Legales Musik-Streaming Simfy aus Deutschland unter Ubuntu Linux

18. August 2011
von Christoph
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Legales Musik-Streaming mit Simfy aus Berlin unter Ubuntu Linux

Da einige Blogs in der letzten Zeit so sehr von Simfy geschwärmt haben, wollte ich mir den noch recht jungen Laden auch mal angesehen und muss gestehen, dass mir die Kinnlade mit einem lauten Knall auf den Tisch gefallen ist. Legal, ohne Gefrickel, Millionen von Songs und komplette Alben, aktuelle Hits oder Exoten kostenlos über den Browser oder eine Adobe Air App abspielen. Über Werbung finanziert, füllt Simfy somit eine lange unerfüllte Lücke in der deutschen Internetlandschaft. Wer möchte kann mit einen kostenpflichtigen Premium-Account auch Simfy auf dem Android-Gerät oder iPhone/iPod/iPad nutzen und die Songs zwischenspeichern, so dass man sie auch offline hören kann.

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Mit dem FRITZ!App Ticker verpasste Anrufe auf dem Handy sehen

16. August 2011
von Christoph
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Mit dem FRITZ!App Ticker verpasste Anrufe auf dem Handy sehen

AVM mausert sich so langsam zum richtigen Android-Spezialisten. Neben der FRITZ!App Fon Anwendung, mit der man mittels Android-Handy über die FRITZ!Box Anrufe führen und empfangen kann, gibt es jetzt nun noch eine zweite Anwendung für Besitzer einer FRITZ!Box, die ich eigentlich ein bisschen praktischer als die Telefone-App finde. Mit dem Widget FRITZ!App Ticker habt ihr verpasste Anrufe auf die FRITZ!Box immer im Blick, selbst wenn ihr gerade nicht zuhause seid. Ich für meinen Fall finde das recht praktisch, da mein altes Siemens-DECT Telefon zwar durch eine Leuchte signalisiert, dass eine Nachricht oder ein verpasster Anruf vorliegt, doch das Telefon ist mir viel zu träge um mich durch die Menüs zu klicken.

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Happy Birthday Debian. Gratulation zum 18!

16. August 2011
von Christoph
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Happy Birthday Debian. Gratulation zum 18!

Falls ihr es nicht mitbekommen haben solltet, am 16.8. eines jeden Jahres feiert Debian mit dem so genannten Debian Day seinen Geburtstag! Diesmal ist es jedoch nicht nur ein Geburtstag, nein es ist DER Geburtstag, denn Debian wird endlich erwachsen. Vor 18 Jahren, am 16. August 1993, hat Ian Murdock Debian über comp.os.linux.development aus der Taufe gehoben…

This is just to announce the imminent completion of a brand-new Linux release, which I’m calling the Debian Linux Release.  This is a release that I have put together basically from scratch; in other words, I didn’t simply make some changes to SLS and call it a new release.  I was inspired to put together this release after running SLS and generally being dissatisfied with much of it, and after much altering of SLS I decided that it would be easier to start from scratch.  The base system is now virtually complete (though I’m still looking around to make sure that I grabbed the most recent sources for everything), and I’d like to get some feedback before I add the “fancy” stuff.

Seitdem ist viel passiert. Debian wurde in dieser Zeit über sechs Ausgaben hin immer wieder aktualisiert. Drei Jahre pro Version ist natürlich eine lange Zeit und vielleicht auch für den Desktop nicht immer angemessen, doch Debian hat mich über die Jahre eigentlich nie enttäuscht. Schaut man sich die Ziele von damals an, so sieht man dass sie eigentlich auch heute noch sehr gut passen.

  1. Debian will be sleeker and slimmer. No more multiple binaries and manpages.
  2. Debian will contain the most up-to-date of everything. The system will be easy to keep up-to-date with a ‘upgrading’ script in the base system which will allow complete integration of upgrade packages.
  3. Debian will contain a installation procedure that doesn’t need to be babysat; simply install the basedisk, copy the distribution disks to the harddrive, answer some question about what packages you want or don’t want installed, and let the machine install the release while you do more interesting things.
  4. Debian will contain a system setup procedure that will attempt to setup and configure everything from fstab to Xconfig.
  5. Debian will contain a menu system that WORKS… menu-driven package installation and upgrading utility, menu-driven system setup, menu-driven help system, and menu-driven system administration.
  6. Debian will make Linux easier for users who don’t have access to the Internet. Currently, users are stuck with whatever comes with SLS. Non-Internet users will have the option of receiving periodic upgrade packages to apply to their system. They will also have the option of selecting from a huge library of additional packages that will not be included in the base system. This library will contain packages like the S3 X-server, nethack and Seyon; basically packages that you and I can ftp but non-netters cannot access.
  7. Debian will be extensively documented (more than just a few READMEs).
  8. As I put together Debian, I am keeping a meticulous record of where I got everything. This will allow the end-user to not only know where to get the source, but whether or not the most recent version is a part of Debian. This record will help to keep the Debian release as up-to-date as possible.
  9. Lots more, but I’ll detail later…

Debian ist sehr schlank und kompakt, Debian ist einfach aktuell zu halten, Debian lässt sich einfach installieren und konfigurieren, Debian ist klasse dokumentiert usw… ohne Debian wäre freie Software nicht da, wo sie heute ist.

Solltet ihr selber ein Dankeschön für Debian hinterlassen wollen, so schaut einfach mal bei http://thank-you.debian.net vorbei oder schickt einen Beitrag über Twitter oder Identi.ca mit dem Hashtag #thxdebian raus.

gwibber_small

16. August 2011
von Christoph
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Gwibber 3.2 in Zukunft mit neuer GUI jedoch nur noch mit einer Timeline

Als ich die ersten Neuigkeiten bzgl. der nächsten Version des “Twitter, Identi.ca oder Facebooks”-Clients Gwibber gelesen hatte, war ich ziemlich begeistert. Anstatt des bisher eingesetzten Frontends auf Basis von Webkit und Python wird eine komplett neue GUI mit Vala und GTK+ 3 entwickelt. Dadurch soll endlich die bisher immer recht erklägliche Performance verbessert werden. Von daher war ich recht gespannt die neue Version einmal in die Finger zu bekommen.

Meine Versuche den aktuellen Zweig zum kompilieren zu bringen schlugen leider fehl und auch die Alpha von Oneiric war mir nicht wohlgesonnen, da ich in Gwibber keine Accounts einrichten konnte, ohne dass mir die Anwendung abstürzte. Heute ist jedoch Gwibber 3.1.4.2 im Test-PPA des Projekts aufgetaucht, so dass man den zukünftigen Twitter-Client von Ubuntu auch Oneiric unter Natty ansehen kann. Doch was soll ich sagen, ich bin alles andere als happy… Gwibber ist nur noch ein weiterer “normaler” Twitter-Client, der mich nicht mehr vom Hocker reißen kann.

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14. August 2011
von Christoph
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In eigener Sache: Galileo Press erster direkter Werbepartner

Dass ich hier auf Linux und Ich Werbung schalte ist ja keine Neuigkeit, doch bislang habe ich für die Werbung ausschließlich auf Werbenetzwerke wie Googles Adsense, Affili.net und Co. zurückgegriffen. Allerdings bin ich mit dieser Lösung nicht wirklich zufrieden, da die eingeblendeten Anzeigen nicht wirklich etwas mit der Thematik dieses Blogs zu tun haben.

Vor einigen Wochen bin ich daher dazu übergangen potentielle Werbepartner direkt anzusprechen und kann nun mit dem Galileo Press Verlag einen ersten direkten Werbepartner vorstellen. Galileo übernimmt für ab morgen für einen Monat die Anzeige in der Sidebar und präsentiert dort Bücher rund um Linux und freie Software.

Ich möchte mich daher an dieser Stelle bei Galileo für das Experiment bedanken und hoffe, dass wir die Zusammenarbeit auch in Zukunft fortsetzen können. Sollte unter euch Lesern jemand sein, der beruflich rund um das Thema Linux, freie Software oder andere IT- oder Netz-Themen beschäftigt ist, so kann er mich bezüglich einer Kooperation gerne ansprechen. Entsprechende Media-Daten mit aktuellen Zugriffszahlen und der Reichweite des Blogs findet ihr unter über Linux und Ich.

Herzliche Grüße aus Karlsruhe,
Christoph

Was ist neu an Firefox 6?

13. August 2011
von Christoph
15 Kommentare

Was ist neu an Firefox 6?

Vor ein paar Stunden hab ich die ersten Builds des neuen Firefox auf den Mirror-Servern erspicken können, so dass ihr jetzt schon nen neuen Firefox 6 unter Linux oder Ubuntu installieren könnt. Es kam die Frage auf, was denn an der neuen Version neu sei. Da ich ja von Natur aus neugierig bin, hab ich mich mal umgesehen und alles zusammengetragen was ich an Neuigkeiten so finden konnte. Speziell Linuxer können sich freuen, da die neue Version aufgrund des Umstiegs auf GCC 4.5 als Compiler deutliche Performance-Sprünge verheißt. Die Entwickler sprechen sogar davon, dass Firefox für Linux nun endlich gleichauf mit der Windows-Version ist. Selber beurteilen kann ich das nicht, testet es am besten selber aus.

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13. August 2011
von Christoph
18 Kommentare

Die finale Version von Firefox 6 unter Linux und Ubuntu installieren

Viele Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern, dass schon wieder die nächste Version des Firefox in den nächsten Stunden offiziell veröffentlicht wird. Auch wenn die News noch nicht auf mozilla.com zu finden ist, könnt ihr jetzt schon den neuen Firefox benutzen, da viele Mirror-Server schon mit der “kommenden” Version ausgestattet wurden.

Firefox 6 unter Linux und Ubuntu Natty 11.04

Generell Linux

Da Mozilla ja die Gestaltung der Versionsnummern ja kräftig umgestaltet hat und neue Firefox-Versionen nun öfter veröffentlicht werden, gibt es auch keine “Sicherheitsupdates” im Stile von Firefox 3.x.y mehr. Die Linux-Distributionen sind somit auch gezwungen den Firefox in ihren Distributionen aktuell zu halten.

Früher oder später sollte daher Firefox 6 in OpenSUSE 11.4, Fedora 15 oder Ubuntu Natty auftauchen. Wenn ihr den neuen Firefox jedoch JETZT sofort haben wollt, so könnt ihr ihn euch manuell installieren. Installiert ihr ihn in /opt und verlinkt ihn unter /usr/local/bin, so geht das auch ohne größere Probleme.

# Die 32-Bit Version...
$ wget ftp://63.245.208.138/pub/mozilla.org/firefox/releases/6.0/linux-i686/de/firefox-6.0.tar.bz2
# Die 64-Bit Version...
$ wget ftp://63.245.208.138/pub/mozilla.org/firefox/releases/6.0/linux-x86_64/de/firefox-6.0.tar.bz2

$ sudo tar -xjf firefox-6.0.tar.bz2 -C /opt/
$ sudo ln -s /opt/firefox/firefox /usr/local/bin/

Das obige Anleitung sollte eigentlich unter allen größeren Linux-Distributionen klappen. Ihr installiert über diesen Weg den Firefox an eurer Paketverwaltung vorbei. Wenn das Update zu Firefox 6.0 dann über die Paketverwaltung bei euch eintrudelt, könnt ihr diese manuell installierte Variante wieder kicken, ohne dass irgendwelche Spuren von ihr im System zurückbleiben.

$ sudo rm -rf /opt/firefox
$ sudo rm /usr/local/bin/firefox

Ubuntu Natty 11.04

Wie eingangs gesagt MÜSST ihr bei Natty nicht wirklich etwas tun. Wie bereits Firefox 5 wird auch Firefox 6 ganz automatisch auf eurer Platte landen. Ihr müsst dafür einfach ein bisschen Geduld haben. Ich vermute, dass die neue Version spätestens nach ein oder zwei Tagen automatisch bei euch installiert wird. Wenn Ihr also nicht basteln wollt, dann wartet einfach ab. Wer JETZT sofort Firefox 6 haben möchte, der geht wie oben beschrieben vor und installiert die neue Version erstmal von Hand.

Ubuntu Maverick 10.10 und Lucid 10.04

Diese älteren Ubuntu-Versionen werden nicht mehr mit den offiziellen Updates von Firefox 5 oder auch 6 versorgt. Solltet ihr noch diese Versionen einsetzten, so könnt/müsst ihr auf das so genannte Firefox Stable PPA zurückgreifen. Dort sind die Pakete von Firefox 6 für Lucid und Maverick bereits in Arbeit (Stand Samstag 18:20) und fertig gebaut, sie müssen vom Mozilla-Team nur noch veröffentlicht werden, was sicherlich auch nicht allzulange dauern wird.

$ sudo add-apt-repository ppa:mozillateam/firefox-stable
$ sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade
$ sudo apt-get install firefox-locale-de

Das Update auf Firefox 5 hat damals schon recht gut geklappt, von daher wird es hoffentlich auch diesmal keine Probleme geben. Achtet aber auf euer Firefox-Profil, beim meinem kurzen Test waren ein paar Add-Ons noch nicht für Firefox 6 bereit. Habt ihr also ein paar Add-Ons auf die ihr nicht verzichten könnt, so gebt dem Update am besten noch ein paar Tage Zeit