Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

System-Mails ohne einen eigenen richtigen Mail-Server mit ssmtp verschicken

10. September 2011
von Christoph
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System-Mails ohne einen Mail-Server mit ssmtp verschicken

Es gibt Fälle, in denen soll das eigene Linux-System Mails verschicken können. Ein Beispiel wäre etwa Cron, das im Fall von Problemen Status-Mails verschicken kann. Oder man hat einen Webserver installiert, über den mittels der mail-Funktion von PHP Mails verschickt werden sollen usw., doch extra dafür schwere Brocken wie Postfix, Sendmail und Co. einzurichten wäre zu aufwändig. Noch dazu ist es für “Privatleute” ohne richtigen Server, ohne ordentliche Zertifikate und ohne feste IPs sowieso nicht möglich direkt Mails zu verschicken, da die meisten Mail-Server den Empfang von solchen Servern sowieso ablehnen, sonst wäre ja SPAM-Versender Tür und Tor geöffnet. Für den Privatmann gilt es daher eigene Mails an einen SMTP-Relay-Server weiterzuleiten (also den SMTP-Mailserver eines “ordentlichen” Anbieters) und dafür reicht auch ein simples Tool wie ssmtp.

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Ambilight für den PC im Eigenbau mit IKEA DIODER und selbst entwickelter Anbindung via USB

9. September 2011
von Christoph
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Ambilight für den PC im Eigenbau mit IKEA DIODER und selbst entwickelter Anbindung via USB

Zur Abwechselung stelle ich kurz einen Hardware-Mod vor, den ich bei den IKEAHackers gefunden habe. Ihr kennt eventuell die Ambilight-TVs von Philips, die passend zum Dargestellten Bild die Wand im Hintergrund farblich ausleuchten. Der schwedische Hacker Ornotermes hat sich mit ein paar IKEA-LEDs und einem eigenen Controller sein eigene Amibilight für den PC für ein paar Euros selber gebaut. Das gesamte Projekt, von der Platine, über die Firmware bis hin zu den in Python geschriebenen Programmen für Linux steht unter freien Lizenzen, so dass man mit ein bisschen Know-How das Ganze auch selber nachbauen kann.

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XnViewMP Beta 0.39 für Windows, MacOS X und Linux

8. September 2011
von Christoph
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Der Bildbetracher XnViewMP Beta 0.39 für Windows, MacOS X und jetzt auch Linux

Wer unter Windows viel mit Bildern macht, der hat wahrscheinlich entweder IrfanView, XnView oder AcdSee auf dem Rechner (wobei für Letzteres ja mittlerweile Mondpreise aufgerufen werden). Ich persönlich war nie so ein Freund von IrfanView, mir gefiel XnView irgendwie immer ein bisschen besser. XnView ist jedoch leider nicht OpenSource, sondern “nur” Freeware für den privaten Gebrauch, “die kommerzielle Nutzung ist nur mit entsprechender Genehmigung seitens des Herstellers erlaubt”.

Das Programm gibt es schon länger in einer Linux-Version, doch diese baute auf der steinalten Version 1 des GTK-Toolkits auf. Wirklich brauchbar war die Linux-Version von XnView in meinen Augen von daher nie. Nun kommt aber langsam ein bisschen Bewegung in die Sache. Der Autor hat Pierre-Emmanuel Gougelet hat heutec die erste Beta von XnViewMP 0.39 veröffentlicht. Diese baut nun auf Qt als graphisches Toolkit auf und ist unter Windows, MacOS X und natürlich auch Linux lauffähig.

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Cablegate und Wikileaks zu FOSS vs. Microsoft in Venezuela

5. September 2011
von Christoph
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Cablegate und Wikileaks zu FOSS vs. Microsoft in Venezuela

Die Cablegate-Depeschen enthalten wohl auch ein paar spannende Details zum “FOSS vs. Microsoft”-Konflikt. In einer Meldung der amerikanischen Botschaft in Venezuela aus dem Jahr 2006 zu den Plänen der Regierung Venezuelas nur noch freie Software in der Verwaltung, Bildung und staatlich geförderten Unternehmen zuzulassen, gibt der Autor Preis, wie wohl Microsoft die dortigen Entscheidungsträger schmieren überzeugen konnte sich doch pro proprietäre Software zu orientieren.

4. (U) In April 2006, the National Assembly established a working group, led by Deputy Luis Tascon, to review the draft law. The group was comprised of private sector companies, business chambers, labor groups, PDVSA, OSS groups, and universities. Two camps emerged. One group, under Tascon, has pushed to amend the law to allow each government entity to choose between OSS and commercial software according to their needs. Tascon recently attended the Global Leadership Forum in Washington, DC as a guest of Microsoft, where he met Bill Gates. (Comment: It is ironic that Tascon, who is infamous for publicly disseminating personal information on those who voted against Chavez, would champion licensed software. End Comment).

Bedenkt man, dass die Pläne Venezuela komplett auf freie Software umzustellen von Chávez, bzw. aus dem Lager von Chávez kamen und Luis Tascón vorher ein glühender Mitstreiter von Chávez war, der z.b. eine Liste von 2,4 Millionen Venezuelanern ins Netz gestellt hatte, die bei einem Referendum zur Absetzung Chávez gegen die Präsidentschaft von Chávez gestimmt hatten, muss Microsoft bei ihm also wirklich ganze Arbeit gemacht haben.

(Via Jan Wildeboer auf Google+)

Dateifreigaben auf der FRITZ!Box via NFS und Freetz

4. September 2011
von Christoph
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Dateifreigaben auf der FRITZ!Box via NFS und Freetz

Ein Grund für den Umstieg auf Freetz bei meiner FRITZ!Box war die Möglichkeit via NFS einen besseren Datendurchsatz bei Netzwerkfreigaben zu bekommen. Schon damals bei meiner NSLU2 mit Debian hatte ich gemerkt, dass ich mit NFS deutlich mehr über die Leitung bekomme als mit Samba. Gerade bei Systemen mit einer schwachen CPU macht sich der Unterschied bemerkbar, die NSLU2 konnte über Samba gerademal 3,5MB/s verarbeiten, über NFS jedoch gleich schon rund 5 MB/s. Einen ähnlichen Effekt erhoffte ich mir jetzt für Freetz, denn die ursprüngliche Performance der FRITZ!Box (*) als Fileserver war alles andere als berauschend.

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Wikio Open-Source Blogs vom September 2011

2. September 2011
von Christoph
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Wikio Open-Source Blogs vom September 2011

Wie manch einer von euch vielleicht weiß, betreue ich bei der Blog-Suchmaschine Wikio die OpenSource-Kategorie. Viel Arbeit ist das nicht, ich schicke nur einmal im Monat eine Liste mit neuen URLs zu Blogs rund um freie und quelloffene Software zu Wikio. Die Jungs/Mädels nehmen die Blogs dann in ihre Datenbank auf und erstellen unter anderem monatlich ein Ranking. Solch ein Ranking dient vor allen Dingen euch, so könnt Ihr relativ schnell und bequem interessante Blogs zu zahlreichen Themenbereichen finden.

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Android Market besitzt Download-Limit an installierbaren Apps pro Tag

1. September 2011
von Christoph
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Android Market besitzt “Download-Limit” an installierbaren Apps pro Tag

Mal eine nette Überraschung von Android, die mich EINIGE Nerven gekostet hat. Ich habe ja schon öfters geschrieben, dass ich ein HTC Desire mit Oxygen als ROM besitze. Das Oxygen-ROM gefällt mir dabei ziemlich gut, es ist schlank, auf dem aktuellen Stand von Android und verleiht dem Desire Flühügel. Nun gut, Ende August ist mit Oxygen 2.2.2 eine neue Version des ROMs herausgekommen, die ich mir gestern auf das Handy packen wollte. Irgendwas ist beim Update schief gegangen, so dass das Handy nicht mehr ordentlich booten wollte. Naja, ist ja nicht so schlimm… Daten sichern, alle Daten löschen lassen, ROM neu einspielen und gut ist. Wäre da nicht ein dämliches Limit beim Reinstallieren der zuvor installierten Apps.

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30. August 2011
von Christoph
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Ubuntu-Netbook Hercules eCAFE bei Abenteuer Leben auf Kabel Eins

Die TV-Schmonzette Abenteuer Leben des Kultur-Kanals Kabel Eins hat heute einen Beitrag über ein grottiges Android-Netbook und das mit Ubuntu vorinstallierte Netbook eCAFE von Hercules gebracht. Der Beitrag ist leider arg zielgruppengerecht äußerst oberflächlich  und beschränkt sich auf das simple Vorstellen des Geräts wie auch ein paar Funktionen von Ubuntu, dennoch werden Netbook wie auch das OS vom Sprecher gelobt.

Das eCAFE Netbook selber kannte ich bislang noch gar nicht. Es ist ein recht mager ausgestattet Netbook mit 10.1 Zoll Display, 8GB Flash-Speicher, einer ARM CortexTM A8 CPU mit 800Mhz und 512MB Ram mit einem vorinstallierten Ubuntu 10.04 mit Netbook-Oberfläche. Mit den ARM CPUs kenne ich mich leider nicht wirklich gut aus, aber die 512MB RAM sind doch ziemlich knapp bemessen.

Ubuntu-Netbook bei Kabel Eins (Bild führt zum Video)

Mit den Bemühungen seitens Canonicals bezüglich der ARM-Architektur und Unity ist zu erwarten, dass es in Zukunft weiterer günstige Netbooks mit Ubuntu zu kaufen gibt. In den USA gibt es ja schon länger diverse Hersteller, die entsprechende Geräte anbieten. Schön zu sehen, dass jetzt endlich mal auch in Deutschland mit Hercules ein nicht ganz unbekannter Name in den Markt einsteigt.

(Via Markus Burrer bei G+)

30. August 2011
von Christoph
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Quake3 läuft auf 25 Dollar Raspberry-Pi Computer

Anfang August hatte ich ja über den Logo-Wettbewerb zum Raspberry-Pi berichtet, den einige von euch zu dem Zeitpunkt noch gar nicht kannten. Mittlerweile macht das Projekt weitere Fortschritte, so gibt es jetzt z.B. die ersten richtig produzierten Boards in einer Alpha-Version und zum anderen macht auch der Software-Support Sprünge nach vorne. Man hat es sogar geschafft Quake3 auf dem scheckkartengroßen Rechner zum Laufen zu bekommen. Ich für meinen Teil kann es kaum Abwarten das Platinchen in die Finger zu bekommen…

(Via 11k2)