Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Warum gibt es nur so wenig von Canonical für Ubuntu zertifizierte Geräte?

13. September 2011
von Christoph
22 Kommentare

Warum gibt es nur so wenig von Canonical für Ubuntu zertifizierte Geräte?

Die Liste der für Ubuntu zertifizierten Geräte liest sich wie das Who is Who der großen Computer-Hersteller. Dell, Lenovo, HP, Acer oder auch Asus haben dort eine ganze Reihe von Laptops, Servern oder komplette Rechner zertifizieren lassen, wobei eigentlich nur Dell und Lenovo ernsthaftes Engagement zeigen ihre große Modellpalette zertifizieren zu lassen. Die anderen Hersteller haben wohl nur vereinzelte Testballons steigen lassen, kleinere Hersteller oder Vertriebe sind so gut wie gar nicht zu finden, nur der auf Ubuntu-Geräte spezialisierte amerikanische Vertrieb System76 hat ein paar Geräte im Rennen.

Die Anforderungen für ein Zertifikat sind im Certification Programme Guide hinterlegt. Um das begehrte Zertifikat zu erhalten, müssen demnach gewisse Tests bestanden werden, sowie pro lizenziertem Gerät und pro lizenzierter Ubuntu-Version 1000 Dollar ($2000 für Server) bezahlt werden. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer, wie ich im Gespräch mit Felix Engemann vom deutschen Hersteller cirrus7 feststellen musste.

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UPnP AV MediaServer für Freetz-Trunk richtig bauen

12. September 2011
von Christoph
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UPnP AV MediaServer für Freetz-Trunk richtig bauen

Leider ein sperriges Thema, aber nötig wenn man Freetz aus dem aktuellen Trunk für die FRITZ!Box baut und weiterhin den UPnP AV MediaServer benutzen möchte. Mit dem “normalen” Vorgehen, das ich unter meiner Anleitung zu Freetz beschrieben habe, funktioniert der MedienServer zwar, allerdings bleibt der Index leer. Die FRITZ!Box indexiert und indexiert, ohne dass Filme oder Musik auf der FRITZ!Box auftauchen. Auch FRITZ!Nas funktioniert auf den ersten Blick, doch auch hier erscheinen keine Inhalte auf.

Die Lösung des Problems findet sich im IP-Phone-Forum, man muss aktuell nicht nur Freetz, sondern auch die Toolchain selber bauen, da ein spezieller Parameter gesetzt werden muss. Der Aufwand dafür hält sich relativ in Grenzen, allerdings braucht ihr bis zu 4GB Platz auf der Platte für die Aktion. Und nochmal in deutlichen Worten, die Aktion ist NUR bei Freetz-Trunk nötig. Wer die Stabile- oder die Vorab-Variante von Freetz nutzt, bei dem sollte der Medienserver wie gewohnt funktionieren.

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Zwist in der Android-Community rund um das HP TouchPad

11. September 2011
von Christoph
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Zwist in der Android-Community rund um das HP TouchPad

In den letzten Tagen gab es ein regelrechtes Rennen, um den “ersten” vollständigen Port von Android auf das HP TouchPad. Mit Team TouchDroid und Team CyanogenMod (Genau, die Jungs von CyanogenMod) trieben zwei Gruppen unabhängig voneinander Android für das TouchPad voran. Vor kurzem wurde von TouchDroid Support für den Touchscreen inklusive Multitouch über ein YouTube-Video vorgestellt. Kurz darauf tauchte jedoch Code auf einem öffentlichen Pastebin auf, der zeigte dass dieser Code vom Team CM stammen musste und dass TouchDroid diese Arbeit für sich reklamierte. Es kam zu einem kurzen Streit und Team TouchDroid löste sich daraufhin auf. Nun ist also “nur” noch CyanogenMod im Rennen um einen Port, sicherlich nicht die schlechteste Besetzung für einen erfolgreiche Aktion.

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Den Cloud-Speicherdienst box.net via WebDAV direkt ins System einbinden

11. September 2011
von Christoph
41 Kommentare

Den Cloud-Speicherdienst box.net via WebDAV direkt ins System einbinden

Wie ich bei der Einleitung zum HP TouchPad beschrieben habe, bekommen Käufer des Tablets einen Account beim Cloud-Speicherdienst box.net über 50GB kostenlos zur Verfügung gestellt. Eigentlich kostet dieser Speicherplatz rund 20 Dollar im Monat, doch Besitzer eines TouchPads können den Dienst ein Leben lang kostenlos benutzen. Solltet ihr ein TouchPad ergattert haben, so müsst ihr einfach nur die box.net App aus dem HP Market installieren und euch über die App einen Account erzeugen. Das sich box.net bequem über WebDAV in alle gängigen Betriebssysteme einbinden lässt, kann man somit über den Dienst bequem Daten zwischen Tablet und Desktop austauschen.

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WebOS druckt nur auf HP Druckern die ePrint können

11. September 2011
von Christoph
5 Kommentare

HP TouchPad bzw. WebOS druckt nur auf HP Druckern die ePrint können

In meinen Beitrag zu meinen ersten Eindrücken zum HP TouchPad mit WebOS habe ich ja auch geschrieben, dass das TouchPad meinen Netzwerkdrucker Samsung ML-2851ND nicht finden möchte. Er wird nicht automatisch entdeckt und wenn ich die IP von Hand eintrage, dann kommt eine Meldung die mir sagt, dass Drucker aktuell nicht unterstützt wird. Leider sagt die Fehlermeldung nicht WARUM der ausgewählte Drucker nicht unterstützt wird, denn eigentlich gäbe genug technische Lösungen über das Netzwerk einen Druckauftrag abzuschicken.

WebOS unterstützt nur Drucker von HP

Im Forum von PreCentral.net bin ich nun auf den Grund für dieses Verhalten gestoßen, WebOS unterstützt – wen wundert’s – nur HP Drucker die ePrint beherrschen und das sind aktuell nicht wirklich viele Modelle. HP will/wollte also zusammen mit seinen WebOS-Geräten auch den Absatz neuer Drucker fördern.

Für mich ist es einfach nur nervig, da es genügend Protokolle und Methoden gäbe auf Netzwerkdrucker beliebiger Hersteller zugreifen zu können. Aber das kommt halt davon, wenn man einen Produzenten von patentierten Tintentanks und sündhaft teuerer Tinte ein Betriebssystem verhunzen lässt.

Erste Erfahrungen mit dem HP Touchpad und WebOS

10. September 2011
von Christoph
32 Kommentare

Erste Erfahrungen mit dem HP Touchpad und WebOS

Auf Google+ hatte ich ja schon geschrieben, die das Glück hatten ein HP Touchpad in der 32GB Version kaufen zu “dürfen”. Ich hatte meins bei einem Online-Versender bestellt, der zum Zeitpunkt der Bestellung noch den ursprünglichen Preis von x-hundert Euro auf der Seite stehen hatte. Mein “Plan” ging auf und mir wurde das Gerät dann zum reduzierten Preis zugestellt. Nun gut, das HP TouchPad liegt nun vor mir und möchte befingert werden. Ich tippe im folgenden schnell und ungefiltert meine ersten Eindrücke und Schritte runter.

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Der Linux Counter im neuen Look

10. September 2011
von Christoph
7 Kommentare

Der Linux Counter mit neuem Betreiber und neuem Look

Der Linux-Counter unter counter.li.org ist ja eigentlich schon ein alter Hut. Das Projekt versucht seit 1993 alle Linux-Systeme der Welt zu zählen. Leider jedoch ein ziemlich mühsames Unterfangen, da man seine Systeme dort von Hand (oder per Skript) eintragen muss. Der Linux-Counter ist daher eher ein freiwilliger Zensus als ein richtiger Zähler. Nichts desto trotzt läuft das Projekt nun schon bald seit 20 Jahren und mehr als 120.000 User haben dort ihre Maschinen eingetragen. Lange war es um das Projekt ziemlich still, doch ein neuer Betreiber bringt nun wieder Schwung in die Seite.

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System-Mails ohne einen eigenen richtigen Mail-Server mit ssmtp verschicken

10. September 2011
von Christoph
42 Kommentare

System-Mails ohne einen Mail-Server mit ssmtp verschicken

Es gibt Fälle, in denen soll das eigene Linux-System Mails verschicken können. Ein Beispiel wäre etwa Cron, das im Fall von Problemen Status-Mails verschicken kann. Oder man hat einen Webserver installiert, über den mittels der mail-Funktion von PHP Mails verschickt werden sollen usw., doch extra dafür schwere Brocken wie Postfix, Sendmail und Co. einzurichten wäre zu aufwändig. Noch dazu ist es für “Privatleute” ohne richtigen Server, ohne ordentliche Zertifikate und ohne feste IPs sowieso nicht möglich direkt Mails zu verschicken, da die meisten Mail-Server den Empfang von solchen Servern sowieso ablehnen, sonst wäre ja SPAM-Versender Tür und Tor geöffnet. Für den Privatmann gilt es daher eigene Mails an einen SMTP-Relay-Server weiterzuleiten (also den SMTP-Mailserver eines “ordentlichen” Anbieters) und dafür reicht auch ein simples Tool wie ssmtp.

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Ambilight für den PC im Eigenbau mit IKEA DIODER und selbst entwickelter Anbindung via USB

9. September 2011
von Christoph
13 Kommentare

Ambilight für den PC im Eigenbau mit IKEA DIODER und selbst entwickelter Anbindung via USB

Zur Abwechselung stelle ich kurz einen Hardware-Mod vor, den ich bei den IKEAHackers gefunden habe. Ihr kennt eventuell die Ambilight-TVs von Philips, die passend zum Dargestellten Bild die Wand im Hintergrund farblich ausleuchten. Der schwedische Hacker Ornotermes hat sich mit ein paar IKEA-LEDs und einem eigenen Controller sein eigene Amibilight für den PC für ein paar Euros selber gebaut. Das gesamte Projekt, von der Platine, über die Firmware bis hin zu den in Python geschriebenen Programmen für Linux steht unter freien Lizenzen, so dass man mit ein bisschen Know-How das Ganze auch selber nachbauen kann.

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XnViewMP Beta 0.39 für Windows, MacOS X und Linux

8. September 2011
von Christoph
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Der Bildbetracher XnViewMP Beta 0.39 für Windows, MacOS X und jetzt auch Linux

Wer unter Windows viel mit Bildern macht, der hat wahrscheinlich entweder IrfanView, XnView oder AcdSee auf dem Rechner (wobei für Letzteres ja mittlerweile Mondpreise aufgerufen werden). Ich persönlich war nie so ein Freund von IrfanView, mir gefiel XnView irgendwie immer ein bisschen besser. XnView ist jedoch leider nicht OpenSource, sondern “nur” Freeware für den privaten Gebrauch, “die kommerzielle Nutzung ist nur mit entsprechender Genehmigung seitens des Herstellers erlaubt”.

Das Programm gibt es schon länger in einer Linux-Version, doch diese baute auf der steinalten Version 1 des GTK-Toolkits auf. Wirklich brauchbar war die Linux-Version von XnView in meinen Augen von daher nie. Nun kommt aber langsam ein bisschen Bewegung in die Sache. Der Autor hat Pierre-Emmanuel Gougelet hat heutec die erste Beta von XnViewMP 0.39 veröffentlicht. Diese baut nun auf Qt als graphisches Toolkit auf und ist unter Windows, MacOS X und natürlich auch Linux lauffähig.

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