Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

WebOS druckt nur auf HP Druckern die ePrint können

11. September 2011
von Christoph
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HP TouchPad bzw. WebOS druckt nur auf HP Druckern die ePrint können

In meinen Beitrag zu meinen ersten Eindrücken zum HP TouchPad mit WebOS habe ich ja auch geschrieben, dass das TouchPad meinen Netzwerkdrucker Samsung ML-2851ND nicht finden möchte. Er wird nicht automatisch entdeckt und wenn ich die IP von Hand eintrage, dann kommt eine Meldung die mir sagt, dass Drucker aktuell nicht unterstützt wird. Leider sagt die Fehlermeldung nicht WARUM der ausgewählte Drucker nicht unterstützt wird, denn eigentlich gäbe genug technische Lösungen über das Netzwerk einen Druckauftrag abzuschicken.

WebOS unterstützt nur Drucker von HP

Im Forum von PreCentral.net bin ich nun auf den Grund für dieses Verhalten gestoßen, WebOS unterstützt – wen wundert’s – nur HP Drucker die ePrint beherrschen und das sind aktuell nicht wirklich viele Modelle. HP will/wollte also zusammen mit seinen WebOS-Geräten auch den Absatz neuer Drucker fördern.

Für mich ist es einfach nur nervig, da es genügend Protokolle und Methoden gäbe auf Netzwerkdrucker beliebiger Hersteller zugreifen zu können. Aber das kommt halt davon, wenn man einen Produzenten von patentierten Tintentanks und sündhaft teuerer Tinte ein Betriebssystem verhunzen lässt.

Erste Erfahrungen mit dem HP Touchpad und WebOS

10. September 2011
von Christoph
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Erste Erfahrungen mit dem HP Touchpad und WebOS

Auf Google+ hatte ich ja schon geschrieben, die das Glück hatten ein HP Touchpad in der 32GB Version kaufen zu “dürfen”. Ich hatte meins bei einem Online-Versender bestellt, der zum Zeitpunkt der Bestellung noch den ursprünglichen Preis von x-hundert Euro auf der Seite stehen hatte. Mein “Plan” ging auf und mir wurde das Gerät dann zum reduzierten Preis zugestellt. Nun gut, das HP TouchPad liegt nun vor mir und möchte befingert werden. Ich tippe im folgenden schnell und ungefiltert meine ersten Eindrücke und Schritte runter.

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Der Linux Counter im neuen Look

10. September 2011
von Christoph
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Der Linux Counter mit neuem Betreiber und neuem Look

Der Linux-Counter unter counter.li.org ist ja eigentlich schon ein alter Hut. Das Projekt versucht seit 1993 alle Linux-Systeme der Welt zu zählen. Leider jedoch ein ziemlich mühsames Unterfangen, da man seine Systeme dort von Hand (oder per Skript) eintragen muss. Der Linux-Counter ist daher eher ein freiwilliger Zensus als ein richtiger Zähler. Nichts desto trotzt läuft das Projekt nun schon bald seit 20 Jahren und mehr als 120.000 User haben dort ihre Maschinen eingetragen. Lange war es um das Projekt ziemlich still, doch ein neuer Betreiber bringt nun wieder Schwung in die Seite.

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System-Mails ohne einen eigenen richtigen Mail-Server mit ssmtp verschicken

10. September 2011
von Christoph
42 Kommentare

System-Mails ohne einen Mail-Server mit ssmtp verschicken

Es gibt Fälle, in denen soll das eigene Linux-System Mails verschicken können. Ein Beispiel wäre etwa Cron, das im Fall von Problemen Status-Mails verschicken kann. Oder man hat einen Webserver installiert, über den mittels der mail-Funktion von PHP Mails verschickt werden sollen usw., doch extra dafür schwere Brocken wie Postfix, Sendmail und Co. einzurichten wäre zu aufwändig. Noch dazu ist es für “Privatleute” ohne richtigen Server, ohne ordentliche Zertifikate und ohne feste IPs sowieso nicht möglich direkt Mails zu verschicken, da die meisten Mail-Server den Empfang von solchen Servern sowieso ablehnen, sonst wäre ja SPAM-Versender Tür und Tor geöffnet. Für den Privatmann gilt es daher eigene Mails an einen SMTP-Relay-Server weiterzuleiten (also den SMTP-Mailserver eines “ordentlichen” Anbieters) und dafür reicht auch ein simples Tool wie ssmtp.

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Ambilight für den PC im Eigenbau mit IKEA DIODER und selbst entwickelter Anbindung via USB

9. September 2011
von Christoph
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Ambilight für den PC im Eigenbau mit IKEA DIODER und selbst entwickelter Anbindung via USB

Zur Abwechselung stelle ich kurz einen Hardware-Mod vor, den ich bei den IKEAHackers gefunden habe. Ihr kennt eventuell die Ambilight-TVs von Philips, die passend zum Dargestellten Bild die Wand im Hintergrund farblich ausleuchten. Der schwedische Hacker Ornotermes hat sich mit ein paar IKEA-LEDs und einem eigenen Controller sein eigene Amibilight für den PC für ein paar Euros selber gebaut. Das gesamte Projekt, von der Platine, über die Firmware bis hin zu den in Python geschriebenen Programmen für Linux steht unter freien Lizenzen, so dass man mit ein bisschen Know-How das Ganze auch selber nachbauen kann.

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XnViewMP Beta 0.39 für Windows, MacOS X und Linux

8. September 2011
von Christoph
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Der Bildbetracher XnViewMP Beta 0.39 für Windows, MacOS X und jetzt auch Linux

Wer unter Windows viel mit Bildern macht, der hat wahrscheinlich entweder IrfanView, XnView oder AcdSee auf dem Rechner (wobei für Letzteres ja mittlerweile Mondpreise aufgerufen werden). Ich persönlich war nie so ein Freund von IrfanView, mir gefiel XnView irgendwie immer ein bisschen besser. XnView ist jedoch leider nicht OpenSource, sondern “nur” Freeware für den privaten Gebrauch, “die kommerzielle Nutzung ist nur mit entsprechender Genehmigung seitens des Herstellers erlaubt”.

Das Programm gibt es schon länger in einer Linux-Version, doch diese baute auf der steinalten Version 1 des GTK-Toolkits auf. Wirklich brauchbar war die Linux-Version von XnView in meinen Augen von daher nie. Nun kommt aber langsam ein bisschen Bewegung in die Sache. Der Autor hat Pierre-Emmanuel Gougelet hat heutec die erste Beta von XnViewMP 0.39 veröffentlicht. Diese baut nun auf Qt als graphisches Toolkit auf und ist unter Windows, MacOS X und natürlich auch Linux lauffähig.

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Cablegate und Wikileaks zu FOSS vs. Microsoft in Venezuela

5. September 2011
von Christoph
3 Kommentare

Cablegate und Wikileaks zu FOSS vs. Microsoft in Venezuela

Die Cablegate-Depeschen enthalten wohl auch ein paar spannende Details zum “FOSS vs. Microsoft”-Konflikt. In einer Meldung der amerikanischen Botschaft in Venezuela aus dem Jahr 2006 zu den Plänen der Regierung Venezuelas nur noch freie Software in der Verwaltung, Bildung und staatlich geförderten Unternehmen zuzulassen, gibt der Autor Preis, wie wohl Microsoft die dortigen Entscheidungsträger schmieren überzeugen konnte sich doch pro proprietäre Software zu orientieren.

4. (U) In April 2006, the National Assembly established a working group, led by Deputy Luis Tascon, to review the draft law. The group was comprised of private sector companies, business chambers, labor groups, PDVSA, OSS groups, and universities. Two camps emerged. One group, under Tascon, has pushed to amend the law to allow each government entity to choose between OSS and commercial software according to their needs. Tascon recently attended the Global Leadership Forum in Washington, DC as a guest of Microsoft, where he met Bill Gates. (Comment: It is ironic that Tascon, who is infamous for publicly disseminating personal information on those who voted against Chavez, would champion licensed software. End Comment).

Bedenkt man, dass die Pläne Venezuela komplett auf freie Software umzustellen von Chávez, bzw. aus dem Lager von Chávez kamen und Luis Tascón vorher ein glühender Mitstreiter von Chávez war, der z.b. eine Liste von 2,4 Millionen Venezuelanern ins Netz gestellt hatte, die bei einem Referendum zur Absetzung Chávez gegen die Präsidentschaft von Chávez gestimmt hatten, muss Microsoft bei ihm also wirklich ganze Arbeit gemacht haben.

(Via Jan Wildeboer auf Google+)

Dateifreigaben auf der FRITZ!Box via NFS und Freetz

4. September 2011
von Christoph
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Dateifreigaben auf der FRITZ!Box via NFS und Freetz

Ein Grund für den Umstieg auf Freetz bei meiner FRITZ!Box war die Möglichkeit via NFS einen besseren Datendurchsatz bei Netzwerkfreigaben zu bekommen. Schon damals bei meiner NSLU2 mit Debian hatte ich gemerkt, dass ich mit NFS deutlich mehr über die Leitung bekomme als mit Samba. Gerade bei Systemen mit einer schwachen CPU macht sich der Unterschied bemerkbar, die NSLU2 konnte über Samba gerademal 3,5MB/s verarbeiten, über NFS jedoch gleich schon rund 5 MB/s. Einen ähnlichen Effekt erhoffte ich mir jetzt für Freetz, denn die ursprüngliche Performance der FRITZ!Box (*) als Fileserver war alles andere als berauschend.

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Wikio Open-Source Blogs vom September 2011

2. September 2011
von Christoph
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Wikio Open-Source Blogs vom September 2011

Wie manch einer von euch vielleicht weiß, betreue ich bei der Blog-Suchmaschine Wikio die OpenSource-Kategorie. Viel Arbeit ist das nicht, ich schicke nur einmal im Monat eine Liste mit neuen URLs zu Blogs rund um freie und quelloffene Software zu Wikio. Die Jungs/Mädels nehmen die Blogs dann in ihre Datenbank auf und erstellen unter anderem monatlich ein Ranking. Solch ein Ranking dient vor allen Dingen euch, so könnt Ihr relativ schnell und bequem interessante Blogs zu zahlreichen Themenbereichen finden.

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