Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

27. Februar 2010
von Christoph
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Das Verständnis der Deutschen Telekom zum Thema Netzneutralität

In einem Interview mit der FAZ hat Skype-Chef Josh Silverman über den Erfolg und das Wachstum von Skype gesprochen. Speziell die Ausbreitung von Skype auf mobilen Geräten scheint für das Unternehmen eine zukünftige Goldgrube zu sein. Für die Deutsche Telekom als Zugangsprovider ist das eine Kampfansage, man sieht wohl die eigenen Pfründe bedroht. Via Twitter verkündet die Telekom

Frage an Skype Chef: Wer hat durch Milliarden-Invest mobiles Internet erst möglich gemacht? War das Skype?

Natürlich kann man eine moderne Netzinfrastruktur nicht aus dem Boden stampfen, doch wenn man sogar im “Krisenjahr” 2009 6 Mrd Euro Gewinn macht, dann kann man nicht gerade davon Reden, dass die Telcos am Hungertuch nagen.

Im Gegensatz zu anderen Länder kostet bei uns in Deutschland eine Minute Mobilfunk (ohne Grundgebühren) rund 10 Cent und eine mickrige SMS immer noch Unsummen. In der T-Mobile Werbung spricht die Telekom aktuell von mobilem Internet ohne Grenzen, doch die Realität sieht anders aus. Ports und Applikationen werden blockiert und Inhalte werden über Zwangsproxys verfälscht. Nur im Kleingedruckten findet man den Hinweis “…die Nutzung von VoIP ist nicht Gegenstand des Vertrages”. Auf eine Rückfrage an den Twitteraccount deutschetelekom zum Thema Netzneutralität und Deutsche Telekom wird mit…

ja, geht aber um etwas anderes: NN = keine Zensur von Inhalten; Skype definiert NN: Geld für uns, Kosten für andere

…geantwortet. Die Telekom hat also vom Begriff Netzneutralitat so gut wie gar nichts verstanden. Des Weiteren wundere ich mich, dass die Telekom sagt, man wolle nicht zensieren, aber dennoch sofort Teil der Koalition der Willigen war. Wenn die Telcos heute das Internet aufbauen würde, dann würde es wohl so aussehen, gut dass die Fundamente des Netz gelegt wurden, bevor mit dem Internet das große Geld gemacht werden konnte.

FAQ zum Ubuntu One Music Store

26. Februar 2010
von Christoph
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FAQ zum Ubuntu One Music Store

In den letzten Tagen und Wochen wurde ja viel über den neuen Ubuntu One Music Store spekuliert und diskutiert. Heute wurden Details erstmals offizielle Details zum Ubuntu One Music Store von Canonical veröffentlicht. Ich habe mir mal erlaubt die FAQ ins Deutsche zu übersetzen und sie so einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Wer sich nicht alles durchlesen möchte, der findet hier auch die wichtigsten Details in der Zusammenfassung.

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Lizenziert unter CC-BY von OpenStreetMap

26. Februar 2010
von Christoph
12 Kommentare

Die OpenStreetMap auf 3Sat nano

3Sat nano über die OSM und Haiti

Über OpenGeoData bin ich auf zwei Beiträge von nano über die OpenStreetMap gestoßen. Der eine ist recht aktuell und behandelt das Erbeben auf Haiti, wo mit Hilfe der OSM Karten für die Hilfskräfte erstellt wurden. Der zweite Bericht ist etwas angestaubt und berichtet über eine Mapping-Party bei Osnabrück. Vielleicht interessiert das ja den einen oder anderen von euch.

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linux

25. Februar 2010
von Christoph
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Was kostet es den Linux-Kernel zu entwickeln?

Die spanische Universität von Oviedo hat im Rahmen der zweiten europäischen Konferenz zu Forschung und Entwicklung in Unternehmen (2nd European Conference on Corporate R&D (kurz CONCORD-2010)) die Entwicklung des Linux-Kernels über die letzten Jahre untersucht. Anhand eines Kostenmodells wurde abgeschätzt wie viele Monate Entwicklungszeit und Entwickler in einem Unternehmen nötig wären, sowie welche Kosten entstehen würden, wenn ein einzelnes Unternehmen den Kernel entwickeln würde. Solche Kostenmodelle passen zwar nicht exakt zur verteilten Entwicklung des Linux-Kernels, doch die Zahlen lassen erkennen, dass in den letzten Jahren enorme Summen in den Kernel investiert wurden.

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lenovo-ideapad-s12

23. Februar 2010
von Christoph
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Lenovo S12 beim Amazon mit 50 Euro Rabatt

Auf Amazon gibt es gerade das etwas zu groß geratene (und dadurch für Leute, die Netbook-Gewicht aber Laptop-Displaygröße wollen, interessante Gerät) Lenovo S12 im Angebot. Beim Kauf werden automatisch 50 Euro als Rabatt abgezogen. Ihr zahlt also aktuell auf Amazon 429 – 50 = 379 Euro. Laut geizhals.at liegt der nächste Vergleichspreis inkl. Versand bei rund 430 Euro.

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artetotemlogo

21. Februar 2010
von Christoph
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ARTE+7 unter Ubuntu mit Totem ansehen

Viele Sendungen des deutsch/französischen Kultursenders ARTE kann man im Internet unter ARTE+7 nach Ausstrahlung sieben Tage lang kostenlos ansehen. Aufgrund der Sender-Lizenzen ist der Service jedoch nur aus Frankreich, Deutschland, Belgien, Österreich und der Schweiz erreichbar. Die ARTE-Page ist eine ziemliche Flash-Wüste und dementsprechend leider ziemlich langsam. Der Schweizer Informatik-Student Simon Wenner hat nun für Totem ein Plugin entwickelt, über das man die ARTE+7 Video-Streams bequem mit Totem abspielen kann.

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zattoologolinux

20. Februar 2010
von Christoph
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Zattoo bietet wieder einen Linux-Client an

Vor etwas mehr als einem halben Jahr hat Zattoo den bis dahin angebotenen Linux-Client eingestellt. Hintergrund des Einstellung war die Umstellung der Streams von einer P2P-Technik auf Adobe Flash und der Wunsch Zattoo zu einer Community zu machen. In einem Gespräch mit dem Zattoo CEO Beta Knecht findet Ihr ein paar Hintergrundinformationen zu dieser Entwicklung. Dank unserer Community – der Linux-Community – mussten wir jedoch nicht lange mit dem Fehlen eines Desktops-Clients für Zattoo leben. Mit Prism und ein bisschen CSS-Magie können wir schon länger wieder Zattoo außerhalb eines Browser-Fensters ansehen. Das größte Übel – das CPU-hungrige Adobe Flash – wird man dadurch leider jedoch nicht los.

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15. Februar 2010
von Christoph
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Der Medien-Podcast mzwo der Hochschule Mittweida

Die Studierenden der Fakultät Medien der Hochschule Mittweida erstellen unter dem Projekt Medien Mittweida Inhalte rund um die Medienwelt. Der Podcast mzwo greift dabei wöchentlich Trends und aktuelle Nachrichten der Medien auf. Im Rahmen des Titels “Jeder kann mitmachen” spreche ich mit Norbert Hopfner über WordPress, Typo3 und FOSS im Allgemeinen. Speziell ging es auch darum wie man mit freier und offener Software als Entwickler Geld verdienen kann.

Quelle: medien-mittweida.de / Grafik: Stefanie Klawitter