Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Mass Rename erleichtert das Umbenennen von Dateien in Nautilus

20. September 2012
von Christoph
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Nautilus-Renamer erleichtert das Umbenennen von Dateien im großen Stil

In der letzten Zeit komme ich immer wieder in die Verlegenheit, dass ich eine ganze Reihe an Dateien umbenennen muss. Dafür kursieren in den Paketquellen und im Netz eine ganze Reihe von Tools und auch im Terminal kann man mit ein bisschen Phantasie einiges erreichen, doch ich bin eigentlich auch immer ganz froh wenn ich zwischendurch nicht die Anwendung – sprich Nautilus – wechseln muss. Für Nautilus gibt es an diveresen Orten Skripte für Nautilus-Actions zum Umbenennen von Dateien im großen Stil, doch keine hat sich in meinen Augen wirklich bewährt, manch eine Lösung funktioniert mittlerweile auch gar nicht mehr. Richtig brauchbar und umfassend fand ich dagegen die Erweiterung Nautilus Renamer, ihr könnt sie direkt über ein .deb-Paket installieren, den Download findet ihr auf der rechten Spalte der Launchpage-Seite.

Sobald man mehrere Dateien markiert hat, bietet das Kontextmenü die Option zum Batch-Umbenennen an.

Nach der Installation des Pakets und einem Neustart des Dateimanagers (am einfachsten über ein Terminal und den Befehl $ nautilus -q && nautilus &) findet ihr im Kontextmenü von Nautilus den Eintrag “Mass Rename”, sobald ihr mehrere Dateien ausgewählt habt. Über diesen könnt ihr dann Dateien nach einem bestimmten Schema umbenennen, Namensteile lassen sich Ersetzen oder ihr ändert nur die Schreibweise wie etwa die Groß-/Kleinschreibung. Das einziges große Manko ist in meinen Augen, dass Nautilus-Renamer wohl nicht mit via GVFS eingebundenen Netzwerk zurecht kommt, auf einem FTP-Server versagte das Programm leider seinen Dienst.

Renamer nennt die Dateien dann nach einem Muster um, ersetzt Zeichenfolgen oder ändert die Schreibweise.

Klein, aber fein: Der Raspberry Pi bei Linux und Ich

20. September 2012
von Christoph
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Raspbian darf Raspberry Pi ganz offiziell auf bis zu einem GHz übertakten

Der im Raspberry Pi verbaute Prozessor vom Typ BCM2835 wird von Haus aus mit 700 Mhz betrieben, doch eigentlich verträgt er locker ein paar Mhz mehr. Die Raspi-Entwickler haben es daher auch nicht sonderlich schwer gemacht gemacht den Raspi zu übertakten, es musste lediglich eine Zeile in der config.txt geändert werden und schon lief der Raspberry Pi deutlich schneller. Damit der Hersteller im Garantiefall das Übertakten jedoch erkennen konnte, wurde in der CPU ein Sticky-Bit gesetzt. Im Fall der Fälle hätte man seinen Raspi also nicht ersetzt bekommen. Im Raspberry-Pi-Blog hat man jedoch heute bekannt gegeben, dass man mittlerweile genug Erfahrungen im Übertakten der CPU gesammelt hat. In der aktuellen Raspbian-Firmware hat man daher ganz offiziell eine Übertaktungs-Lösung eingebaut.

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The Humble Indie Bundle 6 für Windows, MacOS X und natürlich Linux

18. September 2012
von Christoph
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The Humble Indie Bundle 6 für Windows, MacOS X und natürlich Linux

In der Linux-Szene muss man das Humble Bundle glaube ich nicht mehr großartig vorstellen, heute startet es in seine sechste Runde. Mit RochardShatterSpace Pirates and Zombies (S.P.A.Z.), Torchlight und Vessel gibt es einige interessante Titel. Am Prinzip hat sich auch diesmal nichts geändert: Den Preis bestimmt nach wie vor der Käufer, wobei ihr auch diesmal den Betrag aufteilen könnt. Das Geld könnt ihr an das Bundle, die Entwickler der Spiele oder auch zwei NGOs schicken lassen. Zahlt ihr mehr als der Durchschnitt, dann bekommt ihr mit Dustforce ein sechstes Spiel oben drauf. Oft wird das Extra-Angebot im Nachhinein auch noch aufgestockt, es lohnt sich also großzügig zu sein.

Die Auswahl der Games finde ich diesmal wieder ganz gelungen. Ich meine, dass sämtliche Spiele komplett neu im Bundle sind. Persönlich finde ich SPAZ und auch Dustforce recht gut gemacht, beide Titel kenne ich schon von früher. Für Linuxer ganz interessant ist noch, dass Vessel noch nicht ganz fertig ist. Die Mac- und Linux-Versionen des Games werden wohl erst in 24-72 Stunden fertig werden, habt daher ein bisschen Geduld.

(Quelle: Humble Mumble)

Nuvola “Cloudplayer” geht in die nächste Runde

18. September 2012
von Christoph
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Nuvola “Cloudplayer” geht in die nächste Runde

Wenn ihr Musik ganz gerne mal über die “Cloud” hört, dann ärgert ihr euch eventuell auch, dass Dienste wie Google Music, der Amazon Cloud Player, 8tracks oder rdio sich nicht in die Desktopumgebung integrieren lassen. Komfort-Features wie z.B. die Steuerung der Wiedergabe über Multimediatasten, die Integration in das Soundmenü von Ubuntu oder Benachrichtigungen beim Wechsel des Songs gibt es nur mit einem richtigen Player. Zur Hilfe kommt hier der Nuvola Cloudplayer, ich hatte euch die Anwedung schon einmal vorgestellt, jetzt gibt es sie in einer neuen Version.

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Videoschnitt-Lösung Lightworks für Linux wird am 30. Oktober starten

14. September 2012 von Christoph | 7 Kommentare

Alle Fans des ambitionierten Videoschnitts sollten sich den 30. Oktober rot im Kalender anstreichen. An dem Tag wird die erste Alpha von Lightworks für Linux veröffentlicht. Die Linux-Variante des Programms soll auf der Höhe der aktuellen Windows-Version sein, nur ein paar Features wie z.B. das Aufnehmen über Firewire gehen nicht. Wer Lightworks registriert hat, kann seine Lizenzen der Windows-Version auch unter Linux nutzen. Zum Start möchte man offiziell Ubuntu 12.04 untstützen, andere Distributionen folgen dann später. Eine zu schlechte Grafikkarte darf man natürlich nicht im Rechner haben, aber ATI oder besser NVidia werden unterstützt.

(Via: Marcel Hilzinger, Quelle: EditShare Blog)

VirtualBox 4.2 mit Gruppen und Drag&Drop von Dateien zwischen Host und VM

13. September 2012
von Christoph
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VirtualBox 4.2 mit Gruppen und Drag&Drop von Dateien zwischen Host und VM

VirtualBox ist eine der Anwendungen, die von meinem Desktop eigentlich nicht wegzudenken ist. Für Server-Virtualisierungen mag es zwar mit XEN oder QEMU “linuxigere” Lösungen geben, doch auf dem PC zum Austesten von neuen Distributionen oder Features ist die VBox für mich unersetzlich. Was mich im Vergleich zur proprietären Konkurrenz VMware Workstation allerdings immer ein bisschen wurmte, ist der Austausch von Dateien zwischen Host-System und Client. Bei VMware kann man eine Datei einfach vom Host-Desktop in das virtualisierte System ziehen, das Einrichten von freigegebenen Ordner oder andere Klimmzüge sind nicht nötig. Wie ich aber auch schon zur ersten Beta von VirtualBox 4.2 geschrieben hatte, gibt es dieses Feature nun auch bei VirtualBox. Leider hatte das damals bei der Beta bei mir nicht gut geklappt, heute ist die finale Version des Updates erschienen, Zeit die Funktion gleich nochmal zu testen.

Der Support für Drag&Drop zwischen Host und Client muss aktiviert werden.

Zur Installation von VirtualBox möchte ich gar nicht große Worte verlieren. Wie immer macht VirtualBox bei der Paketierung der Software gute Arbeit, man stellt zahlreiche Pakete für alle möglichen Distributionen zum Download bereit. Bei Ubuntu müsst Ihr im Vorfeld allerdings VirtualBox 4.1 deinstallieren (über das Software-Center, Synaptic oder direkt apt-get), sonst weigert sich das neue Paket installiert zu werden. Vergesst auch nicht nachträglich noch die proprietäre Erweiterung “VirtualBox 4.2 Oracle VM VirtualBox Extension Pack” zu installieren, ihr findet es auf der Downloads-Hauptseite, sonst gehen viele Funktionen von VirtualBox nicht.

Bezüglich der Drag&Drop-Funktion muss ich allerdings wie schon zur Beta die Hoffnungen enttäuschen, sie tut bei mir überhaupt nicht. Getestet hab ich das Verschieben von Dateien unter Ubuntu 12.04 mit der GNOME-Shell als Desktopumgebung mit Windows 7 und Ubuntu 12.04 als Client. In beiden Fällen hab ich darauf geachtet, dass die Gasterweiterungen von VirtualBox in einer aktuellen Version installiert sind, in beiden Fällen klappt es mit dem Kopieren von Daten über Drag&Drop überhaupt nicht, egal in welche Richtung ich eine Datei kopieren möchte. Funktioniert das bei euch? Wenn ja in welcher Konfiguration?

Die Gruppen dienen nicht nur zur optischen Organisation der VMs.

Ansonsten hat die neue Funktion hauptsächlich Features für Power-User bekommen. Ihr könnt eure VMs jetzt zu Gruppen bündeln, die nicht nur der optischen Organisation dienen, sondern auch der Automatisierung. Habt ihr zum Beispiel ein komplettes Server-Setup virtualisiert, dann lassen sich sämtliche Server dieser Gruppe auf einmal starten.

Ebenso lässt sich eine VM nun direkt im Hintergrund ausführen lassen, ohne dass man sie mit dem Befehl $ VBoxManage startvm “VM name” –type headless aus dem Terminal starten müsste. Dazu drückt ihr im Kontext-Menü der VM auf den Start-Eintrag, während ihr die Shift-Taste gedrückt haltet. Leider wird auf diese neue Funktion im Programm selber kaum hingewiesen.

(Quelle: Oracle Press Release, Via: Softwareperlen)

Die Android-User-Jubiläums-Verlosung

13. September 2012
von Christoph
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Die Android-User-Jubiläums-Verlosung

Ich hab es im Blog noch gar nicht groß aufgegriffen, aber vielleicht hat es ja der eine oder andere Leser schon mitbekommen. Seit November letzten Jahres erarbeite ich Monat für Monat zusammen mit zwei Kollegen und freien Autoren die Ausgaben der Android User als Redakteur. Mit der Ausgabe 10/2012 haben wir ein Jubiläum zu feiern: Das zwölfte Heft liegt an den Kiosken aus. Aus diesem Anlass haben wir sämtliche Ausgaben als DRM-freie PDFs auf die Heft-CD gepackt, so könnt ihr nachlesen was bislang geschah. Aufgrund des Jubiläums möchte ich auch hier im Blog eine kleine Aktion starten, zehn Leser können die aktuelle Ausgabe gewinnen, fünf der Gewinner erhalten zusätzlich die Android User als digitales Abo für ein Jahr frei Haus.

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Gimp Magazine

5. September 2012
von Christoph
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Die Ausgabe 1 des englischsprachigen Gimp Magazin ist da

Ein kurzer Tipp für alle, die gerne mit GIMP arbeiten. Mit dem GIMP Magazin gibt es nun einer vierteljährlich erscheinende Publikation rund um das Open-Source Bildbearbeitungsprogramm. In der ersten Ausgabe gibt es eine Auflistung interessanter Ressourcen rund um GIMP, eine Galerie mit User-Bildern, ein Interview und auch ein paar How-Tos. Das Magazin ist komplett unter der CC-BY-SA lizenziert und darf daher frei verteilt werden.

Die erste Ausgabe des englischsprachigen GIMP Magazines ist heute erschienen.

Ihr könne es bei Issue.com komplett online im Browser lesen und auch von dort als PDF herunterladen, leider braucht man für den Download einen Account. Wer das Magazin mag – oder vielleicht auch Kritik üben möchte – und die Autoren unterstützen will, der kann eine kurze Umfrage ausfüllen. Kein Feedback ist in meinen Augen deutlich schlimmer als Kritik, nehmt euch daher bitte die paar Minuten und beantwortet den Fragebogen.

[UPDATE 05.09.2012] Wie erwähnt braucht es zum Download des PDF einen Account bei Issue.com, ohne ihn kommt man nicht zur Datei weiter. Da das GIMP Magazin allerdings unter der Creative-Commons-BY-SA-Lizenz steht, darf es frei verteilt werden. Bei mir ist der Traffic schon ziemlich ausgelastet, daher kann ich meinen Webspace nicht als Mirror zur Verfügung stellen, aber es gibt ja wie immer freundliche Helfer.

Timo hat das PDF bei ihm hochgeladen, so dass Ihr direkten Zugang zur Datei habt. Außerdem hatte ich ja noch meinen kleinen V-Root vergessen. Ich werde die Ausgaben bei mir auf jeden weiter hosten. Issue.com ist zwar ganz nett, ein direkter Download ist jedoch in meinen Augen noch netter :) [/UPDATE]

Ultrabooks in der Intel-Bloghütte im Linux-Schnelltest

4. September 2012
von Christoph
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Ultrabooks in der Intel-Bloghütte auf der IFA 2012 im Linux-Schnelltest

In der aktuellen PC-Werbung dreht sich in der gehobenen Preisklasse eigentlich alles nur noch um Intels Ultrabooks. Die flachen Flundern sollen Apples Macbooks Konkurrenz machen. Die meisten der Kisten sind auch wirklich schick: Flache Designs, gehobene Ausstattung, oft lange Akkulaufzeiten. Allerdings liest man in Linux-Blogs relativ wenig zur Linux-Tauglichkeit der Ultrabooks. Und wenn, dann sind es eigentlich keine positiven News. Auf der IFA konnte ich in Intels Bloghütte mal meine Pfoten an verschiedene Ultrabooks legen und – quick and dirty – Linux in Form von Ubuntu 12.04 von einem USB-Stick aus testen. Das Fazit ist nicht gerade toll: Von drei getesteten Ultrabooks lies sich ohne Bastelei nur auf einem Gerät Ubuntu booten, auf diesem muss man allerdings mit einem größeren Manko leben.

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