Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Gimp 2.8.2 für Ubuntu 12.04 und Linux Mint 13

29. August 2012
von Christoph
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Gimp 2.8.2 für Ubuntu 12.04 und Linux Mint 13

Die Tage hat uns wieder eine schöne Nachricht aus dem Gimp-Lager erreicht. Mit der Version 2.8.2 gibt es ein kleines Update des Bildbearbeitungsprogramm. Großartig geändert hat sich bislang noch nichts, aber nach einem großen Release wie eben Gimp 2.8 kommt einiges an Bugfixen zusammen. Für Ubuntu- und Linux-Mint-User hat sich wieder Thorsten Stettin ins Zeug gelegt und in seinem PPA Pakete für Ubuntu “Precise Pangolin” 12.04 und Linux Mint 13 (Maya) geschnürt. Das PPA hatte ich ja schon einmal zum Release von Gimp 2.8.0 vorgestellt, mich hat es in der Zwischenzeit nie im Stich gelassen.

$ sudo add-apt-repository ppa:otto-kesselgulasch/gimp
$ sudo apt-get update && sudo apt-get install gimp

Die Pakete sind nicht ungetestet, sie wurden im Vorfeld schon im gimp-experimental Zweig von Thorsten öffentlich getestet. Ihr könnt also davon ausgehen, dass das von Thorsten gebaute Gimp gut läuft. Zu Gimp 2.8 muss ich glaube ich nicht viel sagen, alleine der Einfenster-Modus ist ein Update wert.

Gewöhnen muss man sich an die Tatsache, dass Gimp nur noch im xcf-Format speichert und andere Formate exportiert werden möchten, Onli hatte sich in seinem Blog darüber Gedanken gemacht. Ich für meinen Teil finde den Schritt konsequent, da das native Format von Gimp eben das hauseigene xcf ist. Nur so bleiben Layer und Masken erhalten. Den Griff zu Strg+E lernt man schnell, so dass man sich nicht wirklich grob umstellen muss.

Gimp 2.8.2 im Einfenstermodus unter Ubuntu 12.04

Aufgaben und To-Dos mit Holly online managen

28. August 2012
von Christoph
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Aufgaben und To-Dos mit Holly online managen

Mit Sicherheit könnt ihr euch an den webbasierten kolaborativen Editor Etherpad erinnern, der dank Open-Source mittlerweile in zahlreichen Instanzen wie etwa dem PiratePad oder dem  Piratenpad zum Einsatz kommt. Ein ähnliches Prinzip wurde mit Holly nun in einer Aufgabenverwaltung umgesetzt. Der Tasker kommt ebenso wie Etherpad ohne Logins aus und kann gemeinsam im Team genutzt werden.

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Chromes PPAPI-Flash "Pepper" macht den Browser träge.

19. August 2012
von Christoph
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Chromes PPAPI-Flash “Pepper” macht den Browser träge

Google macht ja seit Februar dieses Jahres mit Adobe gemeinsame Dinge in Bezug auf Flash. Das bislang für alle Web-Browser brauchbare Adobe-Flash-Plugin für Linux wurde zugunsten eines neuen Moduls, das die brandneue Pepper Plugins API des Chrome/Chromium-Browsers unterstützt, komplett eingestellt. Andere Browser-Hersteller wie Mozilla haben bislang wenig Interesse an PPAPI gezeigt. Flash-Updates gibt es für Linux daher nur noch, wenn man den Google-Browser benutzt. Dumm nur, wenn das Pepper-Flash nicht wirklich brauchbar läuft, auf einem Testsystem von mir erzeugt das Modul beim Öffnen von Flash-Seiten massive Last und lässt die Webcam durchdrehen.

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Pylyglot vergleicht Übersetzungen in freier Software

17. August 2012
von Christoph
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Pylyglot vergleicht Übersetzungen in freier Software

Die Arbeit an der Lokalisierung einer Anwendung hört sich einfach an, sie ist es aber nicht wirklich. Man sollte nicht blindlings String für String übersetzen, sondern sich an gewohnte Ausdrücke halten, so dass die die selben oder ähnliche Begriffe über verschiedene Anwendungen auch wieder gleich heißen. Pylyglot ist ein Web-Frontend, das die Übersetzungen zahlreicher freier Anwendungen kennt, wenn man also schnell wissen möchte wie Andere Projekte einen String übersetzt haben, dann kann man auf der Webseite schnell den Begriff nachschlagen.

Das Projekt stammt aus der Feder von Og Maciel, der schon viel für die portugiesische Übersetzung von Ubuntu gemacht hat. Kein Wunder, dass die so schnell mit der Übersetzung sind, wenn man so praktische Tools in der Hinterhand hat. Leider musste er den Support für Google Translate aus seiner Web-App gestrichen, die Nutzung der API war nicht mit seiner Anwendung in Einklang zu bringen. Das nächste interessante Open-Source-Programm ohne deutsche Übersetzung kommt bestimmt, vielleicht zeigt sich Pylyglot für euch in Zukunft von nutzen.

Pylyglot vergleicht Übersetzungen in freier Software.

(Quelle: Journal of An Open Sourcee)

Tomdroid 0.7 kann nun auch Tomboy-Notizen editieren und bekommt einen Tablet-Modus

17. August 2012
von Christoph
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Tomdroid 0.7 kann nun auch Tomboy-Notizen editieren und bekommt einen Tablet-Modus

Das Notizbuch Tomboy war mal ein absoluter Ubuntu-Liebling. Extra wegen dem kleinen Notizbuch musste das komplette Mono-Framework auf dem knappen Speicherplatz der Ubuntu-CD einen Platz finden. Mit Ubuntu 12.04 ist das ja Geschichte: Statt Banshee gibts ja jetzt Rhythmbox in der Standard-Installation und Tomboy wurde ersatzlos gestrichen. Damit braucht keine vorinstallierte Ubuntu-Anwendung mehr Mono und somit ist  .NET-kompatible Entwicklungs- und Laufzeitumgebung komplett aus der Distribution geflogen. Auch sonst ist Tomboy mittlerweile mehr oder minder ein nicht mehr geliebtes Stiefkind, die direkte Integration der Notizfunktion in Ubuntu One gibt es nicht mehr und auch die Synchronisation auf dem Desktop möchte bei mir nicht mehr funktionieren. Schade eigentlich, denn jetzt endlich bekommt Tomdroid – eine Android-Implemenationation von Tomboy – einen Bearbeitungs-Modus, so kann die App endlich mehr als nur seine Notizen einsehen.

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Mit jmtpfs MTP-Geräte wie das Galaxy Nexus oder das Samsung Galaxy SIII in Ubuntu mounten

17. August 2012
von Christoph
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Mit jmtpfs MTP-Geräte wie das Galaxy Nexus oder das Samsung Galaxy SIII in Ubuntu mounten

Nach wie vor ziehen Android-User die… Räusper… Arsch-Karte, wenn man ein aktuelles Android-Handy hat, das nur noch via Media Transfer Protocol (MTP) mit dem Rechner sprechen möchte. Betroffen sind Handys wie etwa das Galaxy Nexus (*) oder das Samsung Galaxy SIII (*), in denen der Hersteller nicht wieder den Massenspeicher-Modus eingebaut hat. Solche Handys lassen sich nicht mehr ordentlich an einen Linux-Rechner anschließen und per USB-Kabel mit Daten beladen. Krücken wie ein FTP- und SSH-Server oder aber auch proprietäre Tools wie AirDroid helfen, doch drahtlos dauert das Übertragen großer Datenmengen meist deutlich länger als über Kabel. Mit go-mtpfs hatte ich schonmal eine Lösung vorgestellt, die via FUSE einen MTP-Androiden ordentlich ins Dateisystem einbindet, jmtpfs ist nun eine weitere Lösung für Macs und Linux-Systeme.

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Das Humble Bundle 3 für Android, Linux und Co.

15. August 2012
von Christoph
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Frisch vom Tisch: Das Humble Bundle 3 für Android, Linux und Co.

Das Karussell des Humble Bundle für Android, Windows, MacOS X und Linux dreht sich mal wieder eine Runde weiter. Das um Android erweiterte Paket steht mittlerweile bei Nummer drei. Zu einem Preis, den ihr selber bestimmen dürft, bekommt ihr die Indie-Spiele Field Runners, BIT.TRIP BEAT, SpaceChem und Uplinks. Zahlt ihr mehr als der Durchschnitt, dann gibt es noch Spirits als Zugabe. Die ersten drei Spiele gibts im Google Play Store, in dem sie zusammengerechnet mehr als acht Euro kosten. Im Bundle bekommt ihr sie für alle Plattformen geliefert, von daher ist es schon ein großer Vorteil das Paket zu kaufen.

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Uni Karlsruhe/KIT führt OpenVPN-Zugang zum Uni-Netz ein

14. August 2012
von Christoph
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Uni Karlsruhe/KIT führt OpenVPN-Zugang zum Uni-Netz ein

Wie einfach kann doch das Linux-Leben sein, wenn offene und freie Standards genutzt werden. Ein Beispiel ist da der VPN-Zugang zur eigenen Uni, was musste man sich da früher in Karlsruhe mit vpnc oder dem Juniper-Client rumquälen, um ins Netz des KIT zu kommen. Kaum ist man aber nicht mehr Uni – Ok, ist schon ein bisschen länger her – da entdeckt das Rechenzentrum der Uni Karlsruhe die freie VPN-Implementation OpenVPN. Ganz offiziell ist das Ding noch nicht am Start, aber ich hoffe mal stark, dass das Pilotprojekt nicht nach ein paar Monaten versandet. Lange Rede, kurzer Sinn: Wer in Karlsruhe studiert und gerne freie Software benutzt, der kommt endlich auch per OpenVPN ins Netz der Uni.

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VirtualBox 4.2 Beta 1 kann jetzt auch Drag&Drop unter Linux

14. August 2012
von Christoph
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VirtualBox 4.2 RC1 kann jetzt auch Drag&Drop unter Linux

Mit VirtualBox 4.2 bekommt die VBox ein Feature, auf das ich schon richtig lange gewartet habe: Drag&Drop von Dateien zwischen Host und virtueller Maschine. Damit holt VirtualBox etwas nach, dass die Konkurrenz von VMware schon lange kann. Aktuell ist das Feature allerdings noch ein wenig buggy, in meinem kurzen Text mit der ersten Beta konnte ich von meinem Ubuntu-Host auf eine Ubuntu-VM Dateien ziehen, doch in die andere Richtung klappte das noch nicht. Mit einer Windows-XP-VM wollte das neue Feature noch rein gar nicht klappen.

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CyanogenMod 10 auf einem HTC Desire

13. August 2012
von Christoph
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CyanogenMod 10 auf einem HTC Desire

Die Handys aus der “zweiten” Android-Generation, also das HTC Desire, Nexus One oder Sony Xperia X10 fand ich von der Performance her die ersten wirklich brauchbaren Android-Handys überhaupt. Sie waren ausreichend schnell, hatten nur noch wenig Kinderkrankheiten und auch Android an sich war reif genug für die Primetime. Davor hatte ich mich selber eine Zeit lang mit einem Samsung Galaxy i7500 und Android 1.5 geplagt, was nicht wirklich viel Spaß machte. Ich hatte Glück das i7500 nicht zwei Jahre an der Backe zu haben.

Das HTC Desire nun ist bei meiner besseren Hälfte nach wie vor in Benutzung, aktuell läuft auf dem Handy ein stinknormales CyanogenMod 7.2, damit hat es deutlich mehr Power, als HTC jemals aus dem Handy kitzeln konnte. Leider ist jetzt allerdings auch bei CyanogenMod das Ende der Fahnenstange erreicht, laut einem Beitrag auf Google+ werden Handys mit dem Qualcomm-QSD8x50-Chipsatz keine Updates auf CM9 oder neuer mehr erhalten, eben dieser Chipsatz treibt auch das HTC Desire an. Ein offizielles CyanogenMod 9 oder gar 10 wird es für das Desire nie geben.

(DirektLink zu HTC Desire mit CM10 auf YouTube)

Aber damit ist noch lange nicht das Schicksal des Desire besiegelt. Im Netz tummeln sich schon zahlreiche ROMs, die Android 4.0 auf das Desire bringen. Bei den XDA Developers bin ich jetzt über sogar über drei ROMs gestolpert, die gar Jelly Bean auf das HTC Desire portieren. Und auch bei CyanogenMod für das Desire geht es noch weiter: Auch wenn die CyanogenMod selber den Support eingestellt hat, die Desire-Community baut gerade an CM10, die Feature-Matrix ist dort schon erstaunlich weit fortgeschritten, es fehlt nicht mehr viel, dann ist das Desire auch unter Jelly Bean voll einsatzfähig. Im Video sieht man besonders die Performance, das sieht flüssiger aus als CM7.2.

(Quelle: XDA Developers)