Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

pydio

3. August 2014
von Christoph
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Pydio ehemals AjaXplorer unter Debian oder Ubuntu installieren

Nicht nur das beliebte XBMC Mediacenter, beziehungsweise jetzt das Kodi Entertainment Center, hat eine Umbenennung erfahren, auch der gute alte AjaXplorer hat mit Pydio einen neuen Namen bekommen, wenn auch die Namensänderungen schon ein Weilchen her ist. An der Nützlichkeit der praktischen Web-Applikation hat sich mit dem neuen Namen jedoch nichts geändert: Mit Pydio verwandelt ihr euren Server oder auch euren kleinen Raspberry Pi in einen Online-Speicher mit integriertem Bildbetrachter, mit kleinen webbasierten Bildbearbeitung und Online-Texteditor. Alles was es dazu braucht ist ein Webserver mit PHP und Datenbankanbindung.

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kodi-splash-600x336

2. August 2014
von Christoph
8 Kommentare

Aus XBMC wird Kodi, sonst ändert sich nix

Eine der beliebtesten Aufgaben für den Raspberry Pi ist es als kostengünstiges und stromsparendes Mediacenter zu fungieren. Mit OpenELEC oder Raspmbc und somit dem XBMC Mediacenter auf dem RasPi, wird jeder noch so alte Fernseher mit HDMI-Eingang für knapp 40 Euro im Handumdrehen “smart”. In Zukunft müssen wir uns jedoch ein wenig umgewöhnen, den die XBMC Foundation hat beschlossen, dass der schwer auszusprechende und zu merkende Name nicht mehr zum Projekt passt: Aus dem XBMC Mediacenter wird daher das Kodi Entertainment Center. Das Projekt wird die Software jedoch weiterhin unter der GPL veröffentlichen und auch die Versionsgeschichte bleibt erhalten, die nächste XBMC-Ausgabe nennt sich daher Kobi 14.

Die Hauptgründe für den Namenswechsel liegen darin, dass XBMC noch zu sehr an den ursprünglichen Namen “Xbox Mediaplayer” erinnert — Auf aktuellen Xboxen läuft XBMC jedoch schon lange nicht mehr. Auch gibt es rechtliche Probleme, da die Foundation keine Rechte an der Marke angemeldet hatte. Mit Kodi — ob einem nun der Name gefällt, oder nicht — ist das nun anders. Ähnliche wie die Mozilla Foundation hält die XBMC Foundation jetzt ihre Hand über die Marke. Das Logo und der Name darf nicht mehr wild genutzt werden, die XBMC Foundation Trademark Policy FAQ soll aufklären was man in Zukunft darf und was nicht, der Wiki-Artikel ist jedoch noch nicht abgeschlossen.

 

threema

1. August 2014
von Christoph
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Verschlüsselter Messenger Threema zum heutigen Schweizer Nationalfeiertag für die Hälfte

Den von Ende-zu-Ende verschlüsselten Instant-Messenger Threema gibt es zum heutigen Schweizer Nationalfeiertag am 1. August für die Hälfte des eigentlichen Kaufpreises. Anstatt 1,60 Euro zahlt ihr also über Google Play beziehungsweise den Apple App Store nur 80 Cent. Auch wenn Fefe nicht all zu viel Gutes über Threma zu sagen hat, bietet der Messenger immerhin eine Kommunikationsmöglichkeit, die einmal mal nicht über Google, Facebook oder Amazon-Server läuft. Ich lasse mal die Pressemeldung zur Aktion ohne große Worte stehen.

Threema, die meistverkaufte sichere Alternative zu WhatsApp, hat kürzlich die Schwelle von drei Millionen Nutzern erreicht. Threema verschlüsselt alle Nachrichten und Gruppenchats durchgehend mittels modernster asymmetrischer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Dadurch kann nur der Empfänger die Nachricht lesen. Dabei werden keine Chat-Daten oder Kontaktlisten auf den Schweizer Servern des Unternehmens aufbewahrt; nicht einmal die Angabe einer Telefonnummer, wie bei anderen Apps erforderlich, ist nötig. Zum Schweizer Nationalfeiertag am ersten August bietet Threema ihre Applikation vergünstigt an. Die Threema-App für iPhone und Android gibt’s in den App-Stores für einen Tag zum halben Preis.

Als Alternative zu Threema bieten sich nur sehr wenige Apps wie zum Beispiel TextSecure an. Aber auch Jabber-Clients, die Verschlüsselung nach Off-the-Record Messaging anbieten, wären eine Option für sicheres und verschlüsseltes Chatten. Mit Conversations hatte ich schon einmal eine solche einen Jabber-Client für Android schon hier im Blog vorgestellt. Threema habe ich mir nach dem ersten Hype schon länger nicht mehr angesehen, ich bin aber sehr erstaunt wie viele meiner Kontakte schon bei Threema aktiv sind.

gnome-keyboard

31. Juli 2014
von Christoph
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Deadkeys für Wörter mit Tilde und Akzente in Gnome 3 aktivieren

Das Thema Sonderzeichen und Tastaturbelegungen sorgt bei Linux-Einsteigern schon seit Ewigkeiten für Verwirrungen. Die Tastatur soll Deutsch sprechen, das ist klar, aber was sollen denn Belegungsvarianten wie deadgraveacute, deadacute oder nodeadkeys sein und was sind denn überhaupt diese komischen Deadkeys? Auf das Thema möchte ich selber gar nicht groß eingehen, dazu findet ihr im Ubuntuusers-Wiki einen wunderbaren Artikel, aber wo man früher einmal Tastaturbelegungen während der Installation wählte, klickt man sich heute eigentlich nur noch durch ein paar Spracheinstellungen.

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haroopad

31. Juli 2014
von Christoph
11 Kommentare

Texte in Markdown-Syntax und Live-Ansicht mit Haroopad verfassen

Aktuell schreibe ich meine Beiträge für Linux und Ich eigentlich immer direkt im WordPress-Backend, ohne dass ich ein spezielles Markup benutzen würde. Es gibt auch eine Reihe von WordPress-Clients für den Desktop, doch diese werden schon seit Ewigkeiten nicht mehr weiterentwickelt. In Zukunft könnte sich mein Workflow jedoch ein wenig ändern: Der junge Markdown-Editor Harropad macht eine richtig gute Figur und das nicht nur unter Linux, das Programm gibt es auch für MacOS X und Windows

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hifi-amplifier

24. Juli 2014
von Christoph
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Raspberry Pi als Jukebox für Google Music, Spotify oder Musik vom NAS

Wer ein sündhaft teures Sonos-System in den eigenen vier Wänden stehen hat, der kann seit April dieses Jahres seine zu Google Music hochgeladenen bzw. via Google Music All Inclusive ausgeliehenen Songs bequem über das Multiroom-Audiosystem abspielen lassen. Doch schon alleine aufgrund seinen Preises sind die Sonos-Geräte nicht für jeden eine wirkliche Option: Hat man schon eine ordentliche Stereoanlage im Wohnzimmer stehen, möchte man ungerne weiteres Geld in exklusives Sonos-Equipment investieren. Mit einem Raspberry Pi, dem HiFiBerry-Add-On und der Pi MusicBox macht man seine herkömmliche Stereoanlage fit für Streamdienste wie Google Music oder Spotify und natürlich auch fit für das Abspielen von Musik vom eigenen NAS. Steuern lässt sich der Spaß ganz bequem per Browser oder App. Weiterlesen →

gog

24. Juli 2014
von Christoph
1 Kommentar

GOG.com bietet jetzt Spiele für Linux an

Spiele und Linux schließen sich spätestens seit der Verfügbarkeit von Steam für Linux und den allseits beliebten Humble Bundles nicht mehr diametral aus. Wer unter Linux auch spielen möchte, der findet durchaus genügend Stoff — auch wenn aktuelle Top-Titel nach wie vor nicht wirklich zeitnah für Linux umgesetzt werden. Wem nach wie vor Spielenachschub für sein Linux-System fehlt, der wird nun bei einem weiteren Anbieter fündig. Der Spiele-Distributor GOG.com führt seit heute über 50 Linux-Spiele in seinem Programm und macht damit sein Versprechen vom März dieses Jahres wahr.

A while ago, we’ve announced our plans to add Linux support as one of the features of our digital platform, with 100 games on the launch day sometime this fall. We’ve put much time and effort into this project and now we’ve found ourselves with over 50 titles, classic and new, prepared for distribution, site infrastructure ready, support team trained and standing by, and absolutely no reason to wait until October or November. We’re still aiming to have at least 100 Linux games in the coming months, but we’ve decided not to delay the launch just for the sake of having a nice-looking number to show off to the press. It’s not about them, after all, it’s about you. So, one of the most popular site feature requests on our community wishlist is granted today: Linux support has officially arrived on GOG.com!

Aus den ursprünglich angedachten 100 Titeln zum Start sind nur 50 Spiele geworden, dafür ist Ende Juli auch noch lange nicht der Herbst in Sicht. Das Angebot an Linux-Spielen bei GOG.com soll weiter stetig wachsen. Wer schon zuvor Spiele bei GOG.com gekauft hat, kann diese nun ohne Aufpreis auch in der Linux-Version herunterladen. GOG.com bietet die Spiele als distributionsunabhängige TAR.GZ-Archiv an, die man einfach nur in einem beliebigen Verzeichnis auspacken muss. Alternativ gibt es DEB-Pakete für Ubuntu und Linux Mint, die wahrscheinlich auch unter Debian zum Laufen zu bekommen sein sollten.

OK, but how will Linux support actually work on GOG.com” – you might ask. For both native Linux versions, as well as special builds prepared by our team, GOG.com will provide distro-independent tar.gz archives and support convenient DEB installers for the two most popular Linux distributions: Ubuntu and Mint, in their current and future LTS editions. Helpful and responsive customer support has always been an important part of the GOG.com gaming experience. We wouldn’t have it any other way when it comes to Linux, and starting today our helpdesk offers support for our official Linux releases on Ubuntu and Mint systems.

Zum Start räumt GOG.com für sämtliche Linux-Titel Rabatte von bis zu 70 Prozent ein. Die Angebote findet ihr auf der extra dazu eingerichteten Linux-Launch-Promo-Seite bei GOG.com. Die Aktion ist allerdings zeitlich beschränkt, sie läuft noch bis Dienstag, den 29. Juli.

virtualbox-ubuntu

17. Juli 2014
von Christoph
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VirtualBox 4.3.14 macht virtuelle Ubuntu 14.04 wieder flott

Wer in der letzten Zeit ein Ubuntu 14.04 “Trusty Tahr” in einer VirtualBox-VM ausprobiert hatte, der musste sich leider mit einer sehr sehr trägen und langsamen Oberfläche begnügen. Schuld daran war nicht direkt Ubuntu, sondern ein Bug in den VirtualBox-Gasterweiterungen, der verhinderte dass die VM auf die Grafikkarte der Host-Maschine zugreifen konnte. Dadurch wurde das grafiklastige Ubuntu-Gastsystem in der VM kräftig ausgebremst, selbst wenn man die 3D-Beschleunigung in den Einstellungen der VM vorschriftsmäßig aktiviert hatte. Das Update auf VirtualBox 4.3.14 beseitig das Problem.

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dropbox

14. Juli 2014
von Christoph
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Dropbox baut an neuer GUI für Windows und Linux-Client auf Basis von Qt

Auch wenn Dropbox Stern langsam zu sinken scheint — vor allen Dingen mit Condoleezza Rice im Verwaltungsrat — der Dienst dürfte nach wie vor der am meisten genutzte Cloudspeicher sein. In Bezug auf die Client-Software war es in der vergangenen Zeit demgegenüber deutlich ruhiger, der Dropbox-Client für den PC hat schon längere Zeit keine größere Neuerung mehr verpasst bekommen. Doch damit ist es nun wohl auch vorüber: Im Dropbox-Forum wurde die erste experimentelle Version aus dem 2.11er Zug des Programms veröffentlicht, Windows- und Linux-User können sich demnächst auf eine neue Oberfläche freuen.

This UI rewrite helps us fix a large number of issues/glitches you have reported over the years, improve performance, support high DPI on Windows, a new setup wizard on Linux, and more! Much of our UI is still rough around the edges so expect to see some things looking not quite right. On Windows & Linux, Dropbox is currently not accessible due to the UI rewrite.

Dropbox nutzt für Ausgabe der Oberfläche in Zukunft das Qt-Toolkit, was wohl die Entwicklung unter Windows und Linux vereinfachen wird. Da die Entwickler aktuell alles statisch fest verlinkten, bedeutet dies für Linux-User aber erst einmal eine deutlich hässlichere Oberfläche. Besonders in der Gnome Shell sieht Dropbox v2.11.0 aus wie ein Fremdkörper, anstatt eines Icons im Benachrichtigungsfeld erscheint bei mir zum Beispiel einfach nur ein Punkt und auch die Oberläche passt sich nicht wirklich in den Desktop ein. Von der Installation dieser ersten Testversion würde ich erst nochmal abraten.

Dropbox baut an einer neuen Oberfläche für die Windows- und Linux-Version seines Clients.