Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Der Dialer aus Android 4.2 versteht sich jetzt endlich mit dem Querformat

5. Dezember 2012
von Christoph
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Der Dialer aus Android 4.2 versteht sich jetzt endlich mit dem Querformat

Ich habe gestern endlich mal mein Galaxy Nexus auf Android 4.2.1 (oder besser auf Android Revolution HD 8.0) aktualisiert. So spannend sind viele der Neuerungen des zweiten Aufgusses von Jelly Bean für mich nicht, allerdings wurde endlich endlich endlich ein Punkt behoben, der mich schon seit den ersten Android-Versionen mächtig wurmt.

Im Dock oder der KFZ-Halterung dreht der Homescreen schon länger ins Querformat.

Steckt man das Handy in ein Dock oder eine KFZ-Halterung, so wie sie von Samsung angeboten werden, dann drehen der Homescreen und auch natürlich die Android-Apps ins Querformat – so wie es sich natürlich auch gehört. Allerdings beherrschte bislang eine nicht ganz unwichtige App dieses Darstellungsmodus nicht: Der Android-Dialer! Bei jedem Anruf und selbst im Telefonbuch der Wähl-App, musste man den Kopf zur Seite kippen! Besonders dämlich war das in meinen Augen im Auto, wo das Handy in der Halterung an der Windschutzscheibe hing.

Der Dialer von Android 4.2 dreht nun endlich auch ins Querformat.

Im Querformat erscheint der Dialer allerdings nur, wenn das Handy in einem Dock steckt.

 

Apollo Musikplayer aus CyanogenMod nun auch im Play Store verfügbar

19. November 2012
von Christoph
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Apollo Musikplayer aus CyanogenMod nun auch im Play Store verfügbar

CyanogenMod ist ja unter uns Android-Usern, die eine Aftermarket-Firmware benutzen, ziemlich beliebt. An kaum einer anderen Android-Firmware wird so intensiv und professionell gearbeitet, kaum eine andere Firmware gibt es für so viele Geräte wie CyanogenMod. Die Entwicklung der Firmware erfolgt unter freien Lizenzen, jeder kann CyanogenMod selber bauen oder seine eigene Firmware auf Basis von CyanogenMod aus dem Boden stampfen, ohne dabei bei Null anfangen zu müssen. Ebenso Open-Source sind auch die im Rahmen von CyanogenMod entwickelten Apps wie der DSPManager oder auch der Apollo Musikplayer. Apollo findet ihr seit heute im Play Store – auch als kostenpflichtige App.

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Piwik Mobile Android Tablet

17. November 2012
von Christoph
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Piwik Mobile für Android hat eine Tablet-UI spendiert bekommen

Wer auf das Open-Source Webanalytik-Tool Piwik setzt und ein Android-Handy besitzt, der hat ziemlich wahrscheinlich auch Piwik Mobil auf seinem Handy installiert. Heute gab es ein Update der App, das mit Sicherheit alle diejenigen freuen wird, die zudem auch ein Android-Tablet am Start haben. Die Entwickler von Piwik haben der App nun endlich auch eine Tablet-UI spendiert, so dass man über eine Seitenleiste zwischen den verschiedenen Stats wechseln kann. Wieder ein Grund mehr ein Nexus 7 oder 10 zu kaufen :)

Piwik für Android hat eine Tablet-UI spendiert bekommen.

CrunchBang Linux Logo

16. November 2012
von Christoph
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Crunchbang Linux Waldorf auf Basis von Debian Wheezy

Ich habe in den letzten Beiträgen öfters einmal angedeutet, dass ich hier auf meinem Arbeitsrechner CrunchBang Waldorf auf Basis von Debian Wheezy laufen lasse und nicht ein Ubuntu – wie ich es nach wie vor auf meinen privaten Rechnern benutze – installiert habe. Da ich jetzt dazu schon mehrere Fragen gestellt bekommen habe, fasse ich im Folgenden mal meine Installation, die Vor-/Nachteile von CrunchBang und meine Motivation diese Distro zu nutzen zusammen.

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Workaround für die Installation von Skype unter Debian Wheezy

15. November 2012
von Christoph
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Workaround für die Installation von Skype 4.x unter Debian Wheezy

Bei der Installation von Skype 4.1 auf meinem Debian Wheezy (oder besser eigentlich Crunchbang Waldorf) ist mir aufgefallen, dass es leider einen kleinen dreckigen Bug gibt, der die Installation einer aktuellen Skype-Version unter Wheezy madig macht. Er tritt auf wenn man die benötigen 32-Bit Pakete installiert, so dass die Paketverwaltung blockiert wird. Eine Workaround dieses Bugs existiert, ich packe daher die Gelegenheit beim Schopfe und fasse die Installation von Skype 4.x unter Debian Wheezy und seinen Derivaten zusammen.

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Skype 4.1 für Linux

15. November 2012
von Christoph
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Microsoft bringt Skype 4.1 für Linux

Alle Jahre wieder gibt Skype, oder besser nun Microsoft, eine neue Version von Skype für Linux heraus. Die aktuelle Ausgabe Skype 4.1 gibt es seit heute zum Download auf der Homepage von Skype. Geändert hat sich nicht wirklich etwas weltbewegendes, hauptsächlich wurde am Login geschraubt, so dass ihr euch jetzt auch mit einem Microsoft-Konto anmelden könnt. Ich glaub, das werden die wenigsten von uns werden das wirklich brauchen… ;)

Man kann sich jetzt auch mit Microsoft-Adressen bei Skype einloggen.

Ansonsten hat sich nicht viel geändert, ein offizielles Changelog gibt es leider nicht.

Crossover gibt es heute inkl. 12 Monate Support geschenkt.

31. Oktober 2012
von Christoph
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Nur heute: Crossover 11 mit zwölf Monaten Support kostenlos

Wer auf seinem Linux-System des öfteren mal Windows-Spiele oder auch -Anwendungen laufen lassen möchte, der greift üblicherweise zur  Windows-kompatiblen Laufzeitumgebung Wine. Doch nicht jedes Windows-Programm funktioniert damit auf Anhieb perfekt unter Linux, besonders aktuelle Titel sind immer wieder kritisch. Ein Blick auf die AppDB bei WineHQ, zeigt dass zahlreiche Programme und Spiele ihre Problemchen mit Wine haben.

Die Chancen das gewünschte Windows-Programm unter Linux laufen zu lassen steigen mit Crossover, einem kommerziellen Wine-Fork von CodeWeavers, der Verbesserungen an Wine vornimmt und diese eben unter dem Titel Crossover vermarktet. Crossover verspricht zum Beispiel Microsoft Office 2010, Photoshop CS oder Anime Studio 9 ordentlich unter Linux zum Laufen zu bewegen. Dabei lässt CodeWeavers seine Änderungen auch direkt in Wine zurückfließen, außerdem hat das Unternehmen ein paar der Wine-Entwickler direkt angestellt.

(Direktlink zu YouTube)

Wie schon bei der letzten Präsidentschaftswahl hat CodeWeavers versprochen Crossover für einen Tag kostenlos rauszugeben, wenn mehr im Rahmen der Lame Duck Presidential Challenge mehr als 100.000 Amerikaner  versprechen an den demnächst anstehenden Präsidentschaftswahlen teilzunehmen. Wie schon 2008 wurde das Ziel schnell erreicht und wie auch damals, gibt es eben jetzt auch Crossover kostenlos für Mac und Linux zum Download.

Wenn ihr also öfters mal Windows-Spiele unter Linux laufen lässt und bislang mit Wine nicht zufrieden wahrt, dann geht also rüber zu flock.codeweavers.com, tragt eure E-Mail-Adresse ein (sie wird nicht geprüft) und ladet euch Crossover als DEB-Paket für 32-/64-Bit Debiane bzw. Ubuntus, als RPM-Paket für Redhat und Co. oder als Tarball für andere Linux-Distributionen runter. Bei Problemen habt ihr 12 Monate Support direkt con CodeWeavers.

(Danke Benjamin für den Tipp!)

Workaround: Audacity zeigt Menü unter Ubuntu Quantal 12.10 nicht an

24. Oktober 2012
von Christoph
13 Kommentare

Workaround: Audacity zeigt Menü unter Ubuntu Quantal 12.10 nicht an

Ein schneller Tipp für alle, die bereits auf Ubuntu Qantal 12.10 umgesattelt haben, Unity nicht als Desktopumgebung verwenden und beim Audioeditor Audacity das Menü schmerzlich vermissen. Öffnet ihr nämlich das Programm über das Startmenü, dann fehlt dieses und ohne den Zugriff auf das Menü ist Audacity recht sinnlos. Den Fehler kann ich bei mir mit der GNOME Shell nachvollziehen, bei LXDE tritt er wohl aber auch auf.

Eine über Strg+N gestartete Instanz erhält das vermisste Menü wieder.

Ich habe den Bug unter Launchpad #1070563 bereits gemeldet und auch einen Workaround ausfindig gemacht. Öffnet Audacity einfach auf die gewohnte Art und Weise und startet dann mittels Strg+N eine zweite Instanz der Anwendung. Diese enthält wie gewohnt das Menü, so dass man wieder mit Audacity arbeiten kann, das erste – menülose – Fenster könnt ihr dass dicht machen. Bis zum Bugfix kann man so wenigstens wieder mit dem Programm arbeiten.

(Quelle: Ubuntuusers.de)

HTC Desire auf Debian Wheezy 64-Bit mit Revolutionary rooten

23. Oktober 2012
von Christoph
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HTC Desire auf Debian Wheezy 64-Bit mit Revolutionary rooten

Das HTC Desire ist natürlich nicht gerade das neuste Smartphone der Welt, aber mir hat es in den vergangenen zwei Jahren eigentlich immer gute Dienste geleistet, im Blog könnt ihr auch einiges über das Handy nachlesen. Auf Ebay wird es derzeit für etwa 75 bis 100 Euro gehandelt, als Zweit-Droide – dessen Verlust nicht ganz soooo weh tun würde – ist das Desire daher in meinen Augen nach wie vor gut geeignet, wobei bei mir die Schmerzgrenze doch bei etwa 50 Euro liegen würde. Fast 100 Euro für das alte Ding halte ich dann doch für überzogen.

Aktuell probiere ich gerade Android “Ice Cream Sandwich” 4.0 Firmwares für das gute Stück aus, von denen ihr hier im Blog mit Sicherheit auch noch etwas lesen werdet. Ein Vorteil von manch einer Firmwares ist es, dass es möglich ist den kompletten internen Speicher auf die SD-Karte zu schaufeln. Damit ist  endlich Schluss mit den “Kein Speicher mehr”-Meldungen nach der Installation einer Hand voll Apps. Dazu muss der alte Backstein jedoch natürlich zuerst gerootet werden…

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retext_icon

12. Oktober 2012
von Christoph
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Markdown-Editor ReText mit Live-Vorschau

Beim Schreiben von Beiträgen hier im Blog verwende ich recht gerne die Markdown-Syntax. Ich hab zwar nichts gegen das Tippen von Artikeln direkt in HTML, allerdings lenken die HTML-Tags bei einem längeren Text mit zusätzlichen Formatierungen doch sehr vom Inhalt ab. Auf den WYSIWYG-Editor von WordPress umzusteigen wäre eine Option, doch auf einem Technik-Blog mit vielen Sonderfällen wie Code-Zeilen stößt man doch immer wieder an die Grenzen des Editors.

Mit WP-Markdown integriert sich Markdown auch recht schön in WordPress. Bei diesem Plugin finde ich besonders gut, dass nach wie vor reiner HTML-Code in der Datenbank gespeichert wird. So bleiben die Texte korrekt formatiert, selbst wenn man irgendwann keinen Bock mehr auf Markdown haben sollte. Einziges Manko der Erweiterung ist in meinen Augen, dass man nach Aktivierung der MarkDown-Help-Bar nicht mehr zu den konventionellen WordPress-Editoren wechseln kann, um zum Beispiel ein Bild etwas anders im Lauftext zu platzieren.

]3 WP-Markdown mit angepasster Editor-Icon-Zeile in WordPress.

Um nun Artikel auf dem Rechner vorzubreiten, kann man entweder die MarkDown-Syntax auswendig lernen und mit Gedit, Kate und Co. schreiben – was nicht sonderlich kompliziert wäre – oder auf einen MarkDown-Editor wie ReText zurückgreifen. Der Editor ist ideal auf MarkDown angepasst und hat auch eine Live-Vorschau, so dass ihr sofort seht was ihr das gerade verfasst. Mit integrierter Rechtschreibkorrektur und einem HTML-Export ist man eigentlich für den Blogger-Alltag ganz gut gerüstet.

]5 Mit ReText verfasst Ihr Texte in der Markdown-Syntax und habt auch gleich eine Live-Ansicht.

ReText bekommt ihr für aktuelle Ubuntus oder Linux Mint direkt aus dem PPA des Entwicklers. Allerdings betreibt er kein “reines” ReText-PPA, sondern packt auch noch andere Pakete – die man ebenfalls in den original Ubuntu-Paketquellen finden kann – mit rein. Von daher würde ich die Paketquelle nach Installation des Programms gleich wieder rausnehmen, sonst kommt es vielleicht zu ungewünschten Updates von Paketen.

$ sudo apt-add-repository ppa:mitya57
$ sudo apt-get update && sudo apt-get install retext
$ sudo rm /etc/apt/sources.list.d/mitya57-ppa-*.list

Das Programm wird in Python geschrieben und basiert auf den Qt-Bibliotheken, wundert euch daher nicht wenn einige Qt/KDE-Bibliotheken auf euren Rechner geladen werden, wenn ihr bislang auf Qt/KDE-Anwendungen verzichtet haben solltet.