Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

30. August 2011
von Christoph
6 Kommentare

Ubuntu-Netbook Hercules eCAFE bei Abenteuer Leben auf Kabel Eins

Die TV-Schmonzette Abenteuer Leben des Kultur-Kanals Kabel Eins hat heute einen Beitrag über ein grottiges Android-Netbook und das mit Ubuntu vorinstallierte Netbook eCAFE von Hercules gebracht. Der Beitrag ist leider arg zielgruppengerecht äußerst oberflächlich  und beschränkt sich auf das simple Vorstellen des Geräts wie auch ein paar Funktionen von Ubuntu, dennoch werden Netbook wie auch das OS vom Sprecher gelobt.

Das eCAFE Netbook selber kannte ich bislang noch gar nicht. Es ist ein recht mager ausgestattet Netbook mit 10.1 Zoll Display, 8GB Flash-Speicher, einer ARM CortexTM A8 CPU mit 800Mhz und 512MB Ram mit einem vorinstallierten Ubuntu 10.04 mit Netbook-Oberfläche. Mit den ARM CPUs kenne ich mich leider nicht wirklich gut aus, aber die 512MB RAM sind doch ziemlich knapp bemessen.

Ubuntu-Netbook bei Kabel Eins (Bild führt zum Video)

Mit den Bemühungen seitens Canonicals bezüglich der ARM-Architektur und Unity ist zu erwarten, dass es in Zukunft weiterer günstige Netbooks mit Ubuntu zu kaufen gibt. In den USA gibt es ja schon länger diverse Hersteller, die entsprechende Geräte anbieten. Schön zu sehen, dass jetzt endlich mal auch in Deutschland mit Hercules ein nicht ganz unbekannter Name in den Markt einsteigt.

(Via Markus Burrer bei G+)

30. August 2011
von Christoph
17 Kommentare

Quake3 läuft auf 25 Dollar Raspberry-Pi Computer

Anfang August hatte ich ja über den Logo-Wettbewerb zum Raspberry-Pi berichtet, den einige von euch zu dem Zeitpunkt noch gar nicht kannten. Mittlerweile macht das Projekt weitere Fortschritte, so gibt es jetzt z.B. die ersten richtig produzierten Boards in einer Alpha-Version und zum anderen macht auch der Software-Support Sprünge nach vorne. Man hat es sogar geschafft Quake3 auf dem scheckkartengroßen Rechner zum Laufen zu bekommen. Ich für meinen Teil kann es kaum Abwarten das Platinchen in die Finger zu bekommen…

(Via 11k2)

Netzwerk-Traffic direkt mit der FRITZ!Box aufzeichnen und mit Wireshark auswerten

29. August 2011
von Christoph
7 Kommentare

Netzwerk-Traffic direkt mit der FRITZ!Box aufzeichnen und mit Wireshark auswerten

Wusstet ihr, dass man mit einer FRITZ!Box ganz einfach sämtlichen Traffic der über die Box läuft mitschneiden kann? Dazu müsst ihr einfach nur auf http://fritz.box/html/capture.html gehen, euch einloggen und den Mitschnitt auf der gewünschten Netzwerkschnittstelle starten. Das Ergebnis wird dann als tcpdump auf der lokalen Festplatte abgespeichert und lässt sich bspw. direkt in Wireshark öffnen. Wer also Ärger mit seinem Netzwerk hat oder den ausgehenden Netzwerktraffic analysieren möchte, der hat mit der FRITZ!Box ein recht einfaches Spiel.

FRITZ!Box Paketmitschnitt

(Via: Nicos Blog, Bildquelle: Allan Lee, CC-BY, Flickr)

Google Music Frame jetzt mit Unterstützung für Multimedia-Tasten

29. August 2011
von Christoph
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Google Music Frame jetzt mit Unterstützung für Multimedia-Tasten

Vor ein paar Tagen habe ich euch ja das kleine Programm Google Music Frame vorgestellt. Das Programm verbannt Google Music in ein eigenes Fenster, bringt beim Wechsel eines Songs eine Benachrichtigung auf den Schirm und integriert Google Music auch in das Sound Applet von Ubuntu. Allerdings fehlte mir damals eine Unterstützung für Multimedia-Tasten, zudem minimierte sich das Programm bei mir unter GNOME3 ins Nirvana. Beide Bugs/Features sind mit der aktuellen Version nun behoben/hinzugekommen, so dass Google Music Frame auf jeden Fall eine tolle App für alle ist, die den Cloud-Dienst von Google gerne benutzen.

Google Music Frame

Im Endeffekt ist Google Music mit dem “Frame” nun genauso gut in den Desktop integriert wie bspw. Banshee. Installationshinweise erspare ich mir hier an dieser Stelle, da diese im ersten Beitrag zum Google Music Frame noch aktuell sind. Solltet ihr weitere Ideen für das Programm haben, so könnt ihr Wünsche und Fehler über Launchpad melden. Der Autor Jiří Janoušek ist aktuell sehr daran interessiert das Programm voranzubringen.

Standard-Avatar in WordPress ändern

28. August 2011
von Christoph
9 Kommentare

Standard-Avatar in WordPress gegen individuelles Bild austauschen

Ich wurde vorhin gefragt, wie man denn in einem WordPress-Blog den “blassen Typ vor der grauen Wand” gegen einen individuell gestaltenden Default-Avatar wie hier bei mir im Blog austauschen könnte. Prinzipiell ist das nicht sonderlich schwer, ihr müsst nur die passende Stelle, wo die get_avatar Funktion aufgerufen wird, bei euch im Theme finden und dort das zu nutzende Bild eintragen.

Ich nutze hier Yoko von Elmastudio, die entsprechende Stelle befindet sich bei diesem Theme in der functions.php, bei anderen Themes kann es gut sein dass ihr in der comments.php nachsehen müsst. Der Aufruf sieht eventuell so aus…

<div class="comment-gravatar"><?php echo get_avatar( $comment, 65 ); ?></div>

In meinem Fall muss ich nur den Link zum Bild als letzte Variable anfügen, so dass die Zeile letztendlich wie folgt aussieht…

<div class="comment-gravatar"><?php echo get_avatar( $comment, 65, 'http://example.com/wp-content/themes/foobar/images/gravatar_default.png' ); ?></div>

Danach wird dann automatisch das Bild beim Abruf der Kommentare geladen. Natürlich nur dann, wenn der Kommentator seine E-Mail Adresse nicht mit einem Gravatar-Bild verknüpft hat.

Google Music mit dem Google Music Frame ordentlich in den Ubuntu Desktop integrieren

27. August 2011
von Christoph
18 Kommentare

Google Music mit dem Google Music Frame ordentlich in den Ubuntu Desktop integrieren

Vielleicht benutzt ja schon der eine oder andere von euch Google Music. Prinzipiell ist Google Music ja von der Bedienung her ähnlich komfortabel wie Simfy oder Grooveshark, allerdings binden sich diese Cloud-Dienste nicht in das System ein. Schnell mal mit den << oder >> Tasten einen Song überspringen, Pausieren oder Stoppen oder über das Sound-Menü von Ubuntu die Musik steuern geht nicht. Eine Schnittstelle zwischen Browser und Multimedia-Tasten gibt es bislang nicht.Deswegen versucht Jiří Janoušek mit dem Google Music Frame zumindest Google Music etwas mehr Komfort zu geben.

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Blog-Stöckchen: Darum mag ich Foobar!

26. August 2011
von Christoph
19 Kommentare

Blog-Stöckchen: Darum mag ich Foobar!

Bislang habe ich mich bei Blogparaden und anderen Blogspielchen ziemlich zurückgehalten, da ich meine dass der Unterhaltungs- und Informationswert für euch Leser oft relativ gering ist. Dennoch möchte ich mal den Versuch eines Blog-Stöckchen zu starten, von dem ich meine dass es von Interesse sein könnte. Ich nenne es…

Darum mag ich: Foobar!

Als Linux-Ein- und Umsteiger steht man wie ein Ochs vorm Berg. Nicht nur das Betriebssystem ist anders, sondern es “fehlen” auch bekannte und bewährte Programme. Nicht dass es die unter Linux nicht geben würde, die Vielfalt an guten Programmen ist riesig, doch welches soll man benutzen? Ich möchte daher ein Blog-Stöckchen starten, wo andere Linux-Blogger begründen, warum sie Foobar gerne benutzen. Beschreibt das Programm nicht lang und breit, sondern stellt eine besondere Funktion heraus, die Foobar von ähnlichen Programmen unterscheidet, die vielleicht ein bisschen unbekannt und versteckt ist und aufgrund der Foobar von eurem Desktop nicht wegzudenken ist.

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TV-Streaming mit VIRTUALSAT für Android, Windows und später auch MacOS X, iOS und Linux

26. August 2011
von Christoph
25 Kommentare

TV-Streaming mit VIRTUALSAT für Android, Windows und später auch MacOS X, iOS und Linux

Zattoo war einmal der einzige TV-Streaming Dienst in Deutschland, den man wirklich gebrauchen konnte. Allerdings stockt in meinen Augen die Entwicklung von Zattoo gewaltig, nach wie vor setzt man auf eine ziemlich träge Webseite anstatt des zuvor benötigten Client-Programms und auch bei der Senderauswahl tut sich recht wenig. Zattoo strahlt zwar in der Schweiz neben ARD und ZDF eine Reihe der privaten deutschsprachigen Sender aus, doch in Deutschland eben nicht und auch Android wird von Zattoo bislang komplett ignoriert. Mit VIRTUALSAT kommt jetzt gerade ein neuer Wettbewerber auf den Markt, der im Gegensatz zu Zattoo fast ein Vollprogramm anbietet. VIRTUALSAT ist zwar im Gegensatz zu Zattoo generell kostenpflichtig, doch man hat jetzt schon einen Client für Windows und Android im Angebot. Mac OS, Linux und iOS sollen später noch folgen.

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Die FRITZ!Box via Freetz mit zusätzlichen Funktionen wie NFS, OpenVPN oder Support für Linux-Partitionen ausstatten

25. August 2011
von Christoph
28 Kommentare

Die FRITZ!Box via Freetz mit zusätzlichen Funktionen wie NFS, OpenVPN oder Support für Linux-Partitionen ausstatten

Die FRITZ!Box ist in Deutschland ja so ziemlich DER Router, für Leute die eine Eierlegendewollmilchsau suchen. WLAN-Router an sich sind ja keine hohe Kunst mehr, doch WLAN-Router mit Support für Internet-Telefonie, Medienserver, Fileserver, Anrufbeantworter, Fax-Funktion usw. sieht man eigentlich selten. Ich wage einfach mal zu behaupten, dass die FRITZ!Boxen (*) so ziemlich den größten Funktionsumfang aller WLAN-Router haben. Doch bei der FRITZ!Box ist noch reichlich Potential nach oben, denn mit Freetz lassen sich auf der Original-Firmware vom AVM aufbauende, funktional modifizierte Firmware-Versionen für die FRITZ!Box bauen. Dank dem Linux-Kernel und der üblichen Linux-Toolchain ist das unter Linux auch gar nicht so aufwändig. Hat man das Prozedere einmal verstanden, ist eine neue Firmware mit vielen zusätzlichen Funktionen in nicht einmal einer halben Stunde gebacken.

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