Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Raspberry Pi gibt Pläne für den Verkaufsstart bekannt

3. November 2011
von Christoph
22 Kommentare

Raspberry Pi gibt Pläne für den Verkaufsstart bekannt

In den Beiträgen zum 25 Dollar Mini-PC Raspberry Pi der Raspberry Pi Foundation gab es schon öfters die Frage nach dem “Wann”. Wann endlich kann man das kleine Schmuckstückchen kaufen und mit dem Tüfteln anfangen? Nach einem Missverständnis mit einem Reporter stellt die Foundation heute auf der Homepage klar, wann der Pi zu kaufen sein wird, wie man ihn erstehen kann und ob der Rechner vorerst nur an Entwickler verkauft wird.

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The Humble Voxatron Debut

31. Oktober 2011
von Christoph
3 Kommentare

The Humble Voxatron Debut

Beim Humble Budle gibt es für die nächsten zwei Wochen Voxatron als erste Alpha-Version. Das Spiel erinnert mich ein bisschen an Minecraft, allerdings ist Voxatron eher dem Jump ’n’ Run bzw. Shoot ’em up Genre zuzurechen. Das Spiel kauft ihr wie gesagt als Alpha, doch Käufer des Humble-Angebots bekommen laut Homepage alle zukünftigen Updates, Charaktere und Level zum kostenlosen Download angeboten. Wie immer könnt Ihr den Preis selber bestimmen, wie immer könnt ihr einen Teil des Kaufpreises spenden und wie immer gibts das Spiel auch für Linux

Das Ubuntu-Notebook Satchbook von Rockiger im Test

28. Oktober 2011
von Christoph
18 Kommentare

Das Ubuntu-Notebook “Satchbook” von Rockiger im Test

Vor ein paar Wochen war ja das Ubuntu-Notebook Satchbook von Rockiger bei mir zu Gast. Leider ist die Zeit bei mir aktuell etwas knapp, von daher musstet Ihr zum einen etwas länger auf den Bericht warten und zum anderen wird der Beitrag bei mir im Blog über das Gerät etwas kürzer. Macht aber nichts, denn auf der Linux-Community gibt es den Beitrag, den ich für die Linux User 11/2011 geschrieben habe, komplett online zu lesen. Von daher kann ich mich guten Gewissens hier ein bisschen kürzer fassen und direkt zum Punkt kommen.

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GNOME-Gmail als Alternative zu Desktop-Webmail

27. Oktober 2011
von Christoph
9 Kommentare

GNOME-Gmail als Alternative zu Desktop-Webmail

Ein kurzer Hinweis für Alle, die Google Mail benutzen und auf einen herkömmlichen E-Mail-Client im Stile von Thunderbird oder Evolution verzichten. Ich hatte schon schon früher beschrieben, wie man Google Mail besser in den GNOME Desktop integrieren kann, doch leider ist das dort beschriebene Programme Desktop-Webmail nach wie vor buggy, es taucht nach wie vor nicht in der Liste der bevorzugten Anwendungen auf, so dass man diesen Fehler nach wie vor von Hand beheben muss.

Als Alternative habe ich gerade das kleine Paket GNOME-Gmail entdeckt, es tut im Endeffekt das selbe wie Desktop-Webmail (allerdings arbeitet es eben nur mit GMail), dafür tut es unter Natty und Oneiric ohne Gebastel seinen Dienst. Zudem legt es ein Icon im Anwendungsmenü ab, so dass man Gmail ohne großen Aufwand in das Dash bzw. die Sidebar der GNOME-Shell legen kann. Die Installation beschränkt sich auf das installieren des Paketes…

$ sudo apt-get install gnome-gmail

Damit danach die GNOME-Desktopumgebung weiß, was sie mit mailto-Links anfangen soll, muss man in den Einstellungen noch “GNOME Gmail” als Standardprogramm für E-Mails eintragen. Die entsprechende Option findet ihr in Oneiric (egal ob GNOME 3.2 oder Unity) unter “System Information” und den “Vorgabe-Anwendungen”. In Natty gibt es ja noch den herkömmlichen Dialog zu den bevorzugten Anwendungen.

GNOME-Gmail

Leider gibt es aber auch hier wieder einen Bug, der es verhindert dass man direkt aus Nautilus heraus Dateien als Attachment verschicken kann. Auf meinem System bekomme ich nur die Meldung “Unable to determine IMAP Drafts folder location” als Benachrichtigung angezeigt. Ḿich persönlich stört das jedoch nicht, da ich Attachments meist via Drag&Drop in das Fenster der E-Mail schiebe. Das Kontext-Menü des Nautilus-Dateimanagers nutze ich dafür eigentlich nie.

Vorträge und Video-Workshops zu Vim

21. Oktober 2011 von Christoph | 2 Kommentare

Cyrano hat mich in einem Kommentar zum interaktiven Vim Tutorial auf einen Vortrag von Bram Moolenaar hingewiesen. Bram ist der Haupt-Entwickler und die treibende Kraft hinter dem mächtigen Editor. Im Vortrag wird in fast 1,5 Stunden Vim ausführlich vorgestellt, er ist zwar von 2007 und somit etwas angestaubt, aber vom DEM Menschen hinter Vim das Programm ausführlich erklärt zu bekommen ist sicherlich keine verschenkte Zeit.

Vielleicht noch besser ist ein Tipp zu Derek Wyatts Blog. Derek erklärt in seiner sympatisch flapsigen Art in einem ganzen Vim Video-Workshop den Editor von Alpha bis Omega. Die Videos sind wirklich empfehlenswert, denn Derek erklärt nicht nur was wie funktioniert, sondern sagt auch warum man es so machen sollte. Ich binde mal das erste seiner zig Videos an dieser Stelle ein. Es erklärt gut warum es eine gute Idee sein könnte sich das Know-How Vim zu Bedienen anzueignen.

Mit einer halben Stunde Laufzeit ist es deutlich kompakter als das zuerst vorgestellte Video. Ihr könnt auch direkt auf Vimeo das Video ansehen, dort habt ihr den Vorteil, dass ihr über Bookmarks direkt zu den für euch interessanten Passagen springen könnt.

20. Oktober 2011
von Christoph
7 Kommentare

Mit dem Y PPA Manager nach dem Upgrade auf Oneiric deaktivierte PPA-Paketquellen reaktivieren

Vielleicht mal ein schneller Tipp für alle, die gerade dabei sind ihr Ubuntu-System zu aktualisieren bzw. die diese Arbeit schon hinter sich haben. Alin Andrei vom WebUpd8-Blog hat seinem Y PPA Manager eine Funktion spendiert, die besonders nach einem Upgrade auf die neue Ubuntu-Version von Nutzen sein kann. Im Laufe des Upgrades werden ja sämtliche zusätzliche Paketquellen deaktiviert. Wer mehr als ein nur paar PPAs im Einsatz hat, der muss nach dem Upgrade bei jedem PPA überprüfen, ob dieses schon für Oneiric aufbereitet wurde und dieses dann neu zur Paketverwaltung hinzufügen.

Der Y PPA Manager für Ubuntu

Der Y PPA Manager kann einem nun diese Arbeit abnehmen. Nach dem Upgrade kann man über den Advanced-Button sagen, dass alles zuvor deaktivierten PPAs wieder aktiviert werden sollen. Das Programm macht dies nicht einfach blind, sondern überprüft ob jedes PPA auch wirklich schon für Oneiric zur Verfügung steht. Fällt der Check positiv aus, dann wird die Quelle wieder aktiviert und natürlich der zur aktuellen Ubuntu-Version passende Zweig eingetragen.

$ sudo add-apt-repository ppa:webupd8team/y-ppa-manager
$ sudo apt-get update && sudo apt-get install y-ppa-manager

Ich persönlich hätte die Funktion nach dem Upgrade meines Rechners – auf dem ich zugegeben viel zu viel experimentiere – ganz gut gebrauchen können. Jedes einzelne PPA durchzugehen und es von Hand wieder zu aktiviert hat mich schon ein Stündchen gekostetet. Mit der neuen Funktion des Y PPA Manager wäre das garantiert schneller von der Hand gegangen.

Allerdings würde ich nach einem Upgrade nicht blind wieder jedes PPA aktivieren, selbst wenn es schon für die neue Version aufbereitet wurde. So ein Upgrade würde ich immer zum Großreinemachen bei den genutzten PPAs nutzen. Eventuell ist das PPA ja gar nicht mehr nötig, weil das Programm schon direkt in den Quellen von Ubuntu aktualisiert wurde etc.

 

Happy Birthday Ubuntu!

20. Oktober 2011
von Christoph
7 Kommentare

Happy Birthday Ubuntu!

Schon komisch, Ubuntu gehört für mich trotz des Erfolgs irgendwie noch zu den “Newcomern” unter den Linux-Distributionen. Dabei steht in meinem Kalender, dass die Distribution heute bereits ihren siebten Geburtstag feiert! Debian, Redhat oder Suse sind fast von Anbeginn an dabei, Ubuntu steckt dagegen eigentlich nach wie vor in seinen Windeln.

Nichts desto trotz: Alles Gute zum Geburtstag!

Von Warty bis hin zu Oneiric war es ein langer Weg… sieben Jahre, 15 Versionen, viele Diskussionen, eine riesige Community, immerwährende Entwicklungen. Ich bin gespannt wohin die Reise die nächsten Jahre gehen wird. Vergleiche ich das Ubuntu von damals mit dem von heute, so muss ich sagen dass der Komfort und die Kompatibilität enorm zugenommen haben.

Ubuntu Warty Warthog 4.10

Graphische Installer? Live-CDs? Das gab es damals nicht. Webcams? WLAN-Karten? Viele Hardware, die heute weitestgehend problemlos läuft, war damals so gut wie gar nicht zum Laufen zu bekommen. Nach wie vor gibt es natürlich immer wieder Hürden, die es zu überwinden gilt, doch im Vergleich zu früher sind das doch eigentlich nur noch Stolpersteine.

Wer sich das gute alte Warty nochmal ansehen möchte, der kann findet auf old-releases.ubuntu.com noch die iso-Images aus den Anfangstagen von Ubuntu. Leider wollte sich Warty nicht auf Anhieb in einem aktuellen VirtualBox installieren, nicht umsonst schimpft sich Warty das hässliche Warzenschwein ;)

(Bildquellen: wiki.ubuntuusers.de, CC BY-NC-SA und kattni, CC BY-NC-SA, Flickr)

GNOME-Shell neu starten falls Übersicht falsch dargestellt wird

20. Oktober 2011
von Christoph
26 Kommentare

GNOME-Shell neu starten falls Übersicht falsch dargestellt wird

Ich bin mittlerweile ein ziemlicher Freund der GNOME-Shell. Ich benutze sie schon seit längerer Zeit, erst unter Fedora 15, dann unter Ubuntu Natty 11.04 mit dem PPA des GNOME3 Teams und jetzt eben GNOME 3.2 aus Ubuntu Oneiric 11.10 heraus installiert. Allerdings habe nun in Oneiric des öfteren das in Bug #84481 beschriebene Problem, so dass die Übersicht falsch dargestellt wird. Es sind Fenster zu sehen, die eigentlich gar nicht auf dem aktuellen Desktop liegen und nicht alle Fenster werden komplett dargestellt. Wo genau das Problem liegt ist mir leider bislang nicht bekannt, es scheint aber Anwender mit Nvidia, ATI oder auch Intel-Grafikkarten gleichermaßen zu treffen.

Fehlerhafte Übersicht der GNOME-Shell in Ubuntu Oneiric 11.10

Sobald das Problem auftritt, bekommt man es leider nicht mehr so schnell los. Es verschwindet erst, wenn man die GNOME-Shell neu startet, indem man sich bspw. aus- und wieder einloggt. Aber zum Glück gibt es noch einen besseren Weg die Shell neu zu laden. Drückt Alt+F2 und gebt einfach “r” oder “restart” ein, danach flackern die Fenster auf dem Schirm kurz und die Shell sollte sich wieder wie gewünscht verhalten.

Die GNOME-Shell neu starten

Weitere Tipps&Tricks zur GNOME-Shell findet ihr übrigens im Gnome-Shell CheatSheet. Jeder, der mit dem Gedanken spielt die Shell einmal zu testen, sollte sich diese Übersicht auf jeden Fall einmal ansehen.