Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

amaze-file-manager-icon

21. November 2014
von Christoph Langner
7 Kommentare

Open-Source Amaze File Manager für Android im Material Design

Google schraubt ja seit einiger Zeit seine Bemühungen rund um dem Open-Source-Part von Android zurück. Immer mehr der AOSP-Apps, wie Mail, die Galerie oder der Browser, werden nicht mehr weiterentwickelt, sodass das Android-Open-Source-Project inzwischen eigentlich nur noch aus dem Betriebssystemkern besteht. Dafür springen in meinen Augen immer mehr unabhängige Entwickler in die Bresche und bauen freie Software für Android, die es in sich hat. In diese Kategorie gehört der Amaze File Manager: Open-Source, Material Design und gute Funktionalität.

Weiterlesen →

system-software-install

17. November 2014
von Christoph Langner
10 Kommentare

Pacman und Gnomes Pakete-App verstehen sich dank PackageKit

Die Meldung ist nicht ganz neu, aber mir lief die Information erst heute über den Weg. Seit Gnome 3.14 versteht sich Gnomes Pakete-App dank dem Pacman-Backend für PackageKits hervorragend mit der Paketverwaltung von Arch Linux. Wer also über anstehende Software-Updates informiert werden und das System aktuell halten möchte, oder zusätzliche Software installieren will, der kann jetzt dafür auf die hauseigenen Mittel von Gnome zurückgreifen. Damit das klappt, muss lediglich das Paket gnome-packagekit installiert werden.

$ pacman -S gnome-packagekit

Anschließend findet ihr mit Pakete und Paketaktualisierungen zwei neue Programme im App-Drawer von Gnome. Mit dem Ersten durchsucht ihr die Paketquellen und installiert ohne ein Terminal Software, mit dem Zweiten haltet ihr euer Arch-System auf einem aktuellen Stand. Beachtet allerdings, dass PackageKit nur die Arch-Paketquellen und nicht auch das Arch-User-Repository im Auge hat. Wer gerne Software über das AUR installiert, der muss diese nach wie vor mit einem AUR-Helper wie yaourt, pacaur und Co. verwalten.

Pacman unterstützt inzwischen PackageKit, sodass man Gnomes praktische Pakete-App auch unter Arch nutzen kann.

Gnome meldet nun auch Aktualisierungen mitsamt der Möglichkeit diese über eine grafische Oberfläche einzuspielen.

galaxy-nexus

15. November 2014
von Christoph Langner
19 Kommentare

Ein Samsung Galaxy Nexus mit OmniROM und Fancy Kernel wieder fit machen

Schon lange spekuliere ich darauf mein Samsung Galaxy Nexus in die Rente schicken zu können. Doch die völlig überteuerten und viel zu großen aktuellen Smartphone-Knochen reizen mich nur wenig. Handys wie das OnePlus One wären zwar eine Option, doch erstens nervt mich das Prozedere zum Steigern des Hypes rund um das Gerät gewaltig und außerdem ist es mit seinem 5,5-Zoll-Display einfach viel zu groß, um es noch bequem in der Hosentasche mit sich herumschleppen zu können. Daher bleibt mein Galaxy Nexus das Handy meiner Wahl, spielt man ein Custom-ROM und einen Kernel zum Übertakten, dann muss sich auch im nächsten Jahr nicht zwingend daran etwas ändern.

Weiterlesen →

eminence

6. November 2014
von Christoph Langner
5 Kommentare

Ideal für den Raspberry Pi: Das Eminence-Skin für Xbmc bzw. Kodi

Nutzt man einen Raspberry Pi mit XBMC (oder bald Kodi) als Mediacenter, dann schaut man durchaus ab und an ein wenig sehnsüchtig nach einer Alternative mit ein klein wenig mehr Rechenpower. Raspbmc oder OpenELEC schlagen sich auf dem RasPi zwar recht wacker, doch besonders bei Einsatz eines alternativen XBMC-Skins geht der Raspberry Pi schnell in die Knie. Sehr viele Skins benutzen zahllose Animationen und riesige Grafiken, da kommt der RasPi einfach nicht mehr mit. Anders beim Eminence-Skin für aktuelle XBMC-Installation mit Gotham. Trotz schlanker Gestaltung und der damit verbleibenden hohen Menügeschwindigkeit, sieht das Skin in meinen Augen sehr elegant und ansprechend aus.

Weiterlesen →

chromecast-linux

2. November 2014
von Christoph Langner
15 Kommentare

Castnow ist ein Terminal-Client für Chromecast unter Linux und Mac OS X

Mit einem Android-Handy oder -Tablet lässt sich ein Chromecast-Dongle am Fernseher natürlich bequem steuern. Man startet einfach eine Chromecast-fähige App, tippt auf das Chromecast-Icon und nur wenige Augenblicke später erscheinen die gewünschten Inhalte auf dem Fernseher. Nun aber wäre es auch sicherlich ganz schön, wenn man einen Chromecast auch über seinen PC steuern könnte. Für Linux-User und Terminal-Freunde gab es hierfür bisher kaum eine Option. Mit dem Chromecast-Client Castnow für Linux- und Mac könnt ihr nun aber euren Chromecast vom Terminal aus steuern.

Weiterlesen →

gnome-keyboard

19. Oktober 2014
von Christoph Langner
11 Kommentare

Nach Update auf Gnome 3.14 englisches Tastaturlayout in GDM

Seit ein paar Tagen steht Gnome 3.14 in den Paketquellen von Arch Linux. Das Update landet automatisch auf dem Rechner, wenn man sein System mit pacman -Syu aktualisiert. Das Installation der Pakete lief bei mir ohne Probleme durch, allerdings musste ich nach dem nächsten Neustart des Systems feststellen, dass ich mich nicht mehr mit meinem üblichen Passwort anmelden konnte. Der Gnome-Displaymanager GDM meldete ein falsches Passwort. Das geschieht nicht nur bei mir, sondern auch bei einer Reihe andere deutschsprachiger Arch-Benutzer.

Weiterlesen →

google-maps

18. Oktober 2014
von Christoph Langner
6 Kommentare

Location-History-Visualizer: Googles per Android-Handy gesammelter Standortverlauf als Heatmap

Es ist ja nicht gerade eine Neuigkeit, dass Google sehr genau weiß, was du letzten Sommer wo getan hast. Hat man sein Android-Handy in der Tasche und nichts an den Grundeinstellungen geändert, dann protokolliert Google jeden Schritt. Die Daten kommen zum Einsatz, um in Google Now automatisch interessante Orte in der Nähe vorzuschlagen, die nächsten Verbindungen in der Nähe einer S- oder U-Bahn-Station zu melden, oder um morgens freie Fahrt oder Staus auf dem Weg zur Arbeit anzuzeigen. Diese Daten lassen sich mit dem Location-History-Visualizer als Heatmap grafisch aufarbeiten. Zudem könnt ihr das Speichern eurer Bewegungsdaten natürlich auch unterbinden.

Weiterlesen →

netflix-linux

10. Oktober 2014
von Christoph Langner
4 Kommentare

Netflix funktioniert jetzt unter Linux ohne User-Agent-Changer

Wer eine Video-on-Demand-Videothek abonnieren möchte, der hat in Deutschland inzwischen die Qual der Wahl. Mit Watchever, Maxdome, Amazone Prime Video oder Sky Snap ist eigentlich inzwischen jeder größerere Anbieter am Markt aktiv. All die Angebote funktionieren in Kombination mit Smart TVs, Chromecast-Sticks oder dem Amazon Fire TV auch auf dem Fernseher, doch eigentlich ließen sich die Dienste auch vom Rechner aus nutzen. Doch dazu braucht es einen Browser mit dem Silverlight-Plugin. Da es dieses unter Linux nicht gibt und Pipelight nicht gerade einfach zu installieren ist, lässt man Video-on-Demand vielleicht besser gleich links liegen.

Seit Netflix nun aber auch in Deutschland in den Wettbewerb eingestiegen ist, werden die Karten neu gemischt. Der Dienst nutzt nicht nur Silverlight-Streams, sondern bietet auch HTML5-Streams an, die sich theoretisch mit jedem Browser abspielen ließen — wenn dieser denn die Encrypted Media Extension unterstützt. Die DRM-Rechteverkrüppelung hat allerdings bisher nur Googles Chrome-Browser vollständig implementiert. Firefox, Opera und auch Chromium, die quelloffene Basis von Chrome, fehlen die DRM-Funktionen.

Netflix bietet wie Watchever, Maxdome oder Amazon Prime Video Video-On-Demand an.

Im Gegensatz zur Konkurrenz bietet Netflix allerdings auch HTML5-Streams an.

Nun standen Linux-User zum Deutschland-Start von Netflix trotzdem vor verschlossenen Toren. Ein User-Agent-Filter verwehrte Film-Fans mit Linux auf dem Computer den Zugang zu Netflix. Nur mit einem manipulierten User-Agent konnte man Netflix nutzten. Grund für diesen Browser-Filter war, dass viele Distributionen — speziell Ubuntu — die Libnss3-Bibliothek nur in einer recht alten Version mit sich führten. Inzwischen hat Canonical aber die nötigen Updates für Ubuntu 12.04 und 14.04 ausgeliefert, sodass Ubuntu eigentlich fit für Netflix ist.

Damit erfüllen jetzt sehr viele Linux-Computer die technischen Voraussetzungen Netflix-HTML5-Streams abspielen zu können, sodass Netflix nun sein Versprechen erfüllt, die eigentlich unnötige Browserweiche abzustellen. Seit heute lassen sich Netflix-Filme auch ohne Änderung des User-Agents unter Linux abrufen. Die einzige Voraussetzungen für Linux-Anwender bleibt eine Libnss3 in der Version 3.16.2 oder neuer (was die meisten Distributionen erfüllen sollten) und eben Chrome als Browser. Damit bleibt es aber Raspberry-Pi-Fans mit XBMC auf dem RasPi nach wie vor verwehrt Netflix zu nutzen. Chrome und ARM als Rechnerarchtiktur vertragen sich nicht.

mediathekview-icon

9. Oktober 2014
von Christoph Langner
7 Kommentare

Update auf MediathekView 8: ARD, ZDF, ARTE und Co. unter Linux schauen und aufnehmen

Auch wenn es nach wie vor sehr ärgerlich ist, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Beiträge nach sieben Tagen aus ihren Mediatheken depublizieren müssen: Ohne diesen Puffer möchte ich eigentlich nicht mehr auskommen. Nun setzen die Mediatheken von ARD, ZDF, ARTE und Co. allerdings nach wie vor eher auf Flash, als auf moderne HTML5-Streams. Gerade wir Linux-User haben daher mit den Diensten unseren lieben Ärger: Flash für Linux gibt es eigentlich nur noch Huckepack mit Chrome. Wer einen anderen Browser nutzen möchte, der muss sich mit einer nicht mehr weiterentwickelten Flash-Version begnügen. Einen ausführlichen Artilel zur Situation von Flash unter Linux hatte ich ja erst vor ein paar Tagen im Blog. Nach wie vor braucht es aber nicht unbedingt einen Browser, um durch die Mediatheken zu Stöbern. Sie Java-App MediathekView funktioniert bestens und hat gerade erst heute ein Update spendiert bekommen.

Weiterlesen →

california-icon

1. Oktober 2014
von Christoph Langner
17 Kommentare

Kalender-App California 0.2 mit Support für CalDAV, ICS und Google

Ganz ehrlich kenne ich keine wirklich herausragende Kalender-Anwendung unter Linux. Thunderbird mit Lightning als Aufsatz konnte mich bisher nie überzeugen und auch Evolution bräuchte dringend mal ein wenig Liebe. Bliebe noch Kontact mitsamt KOrganizer, allerdings ist KDE eben nicht gerade meine Welt. Mit California macht sich nun aber erneut das Yorba-Team auf, das uns schon den Photomanager Shotwell und den Geary Mail Client beschert hat, eine ansehnliche Kalender-App mit nützlichen Funktionen zu schaffen. Das gerade veröffentliche California 0.2 lässt sich gut an und bietet Synchronisation mit CalDAV-Servern, Google und dem Evolution Data Server, sowie das Einlesen von ICS-Quellen an.

Weiterlesen →