Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

cronjob-icon

16. Mai 2014
von Christoph
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Linktipp: Der Crontab-Generator hilft beim Erstellen von Cronjobs

Egal ob man mit crontab -e eine Crontabelle für den eigenen User anlegt, mit sudo crontab -e eine systemweite Crontabelle generiert, gleich die /etc/crontab bearbeitet oder in /etc/cron.d einen programmspetifischen Cronjob ablegt. Es gilt immer dem Cronjob zu sagen was er wann ausführen soll, dazu gibt es die ominösen ersten fünf Angaben in der Cronjob-Zeile.

17  *   * * *   root      run-parts --report /etc/cron.hourly
59 23   * * *   username  /pfad/zu/skript.sh
*/5 *   * * *   username  ping -c 1 www.google.de > /dev/null 2>&1

Die Syntax für einfache Aufgaben zu lernen ist nicht sonderlich schwer, meist reicht ein Blick ins Wiki. Doch was muss man denn jetzt als Cronjob angeben, wenn jede ungerade Minute, zu jeder geraden Stunde, zweimal im Monat, aber bitte nur an ungerade Monaten, aber dann auch nur an Wochentagen das Kommando foobar ausgeführt werden soll? Dafür müssen wohl auch erfahrene Sysadmins ein paar Minuten grübeln.

1-59/2 */2 */15 1-11/2 0,6 foobar >/dev/null 2>&1

Ganz so einfach lässt sich die Logik nicht zusammenstellen, aber per Mausklick ist das schnell gemacht, man muss nur wissen wo! Mit dem Crontab-Generator lassen sich Cronjobs Schritt für Schritt mit der Maus zusammenbauen, so dass man am Ende nur noch die Cronjob-Zeile in die Crontab des betroffenen Systems übernehmen muss. Der Generator beachtet dabei auch die Ausgaben, man kann sie verwerfen, in eine Datei schreiben oder per Mail verschicken. Damit dürften die meisten Anwendungsfälle wohl abgedeckt sein.

Mit dem Crontab-Generator kann man sich Cronjobs per Mausklick zusammenstellen.

(Via Stefan Betz auf Google+)

odroid-hdmi-cec

16. Mai 2014
von Christoph
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HDMI ist nicht gleich HDMI! Wer XBMC mit der TV-Remote steuern möchte, der muss beim Kauf auf HDMI-CEC-Unterstützung achten

Ich bin nicht gerade ein Kabel-Fetischist: Zu den Boxen meiner Stereoanlage müssen im Querschnitt ein paar Millimeter Kupfer führen, aber ich brauche keine Siltech-Emperor-Kabel für über 10.000 Euro den laufenden Meter. Genauso sieht es in meinen Augen bei HDMI-Kabeln aus, auch hier kann man gut und gerne ein paar Tausend Euro in Audioquest Diamonds und Co. investieren. Genauso wenig wie man die Investition in die Lautsprecherkabel hören wird, lässt sich mit Sicherheit auch kein Unterschied im per HDMI übertragenen digitalen Signal erkennen — HiFi-Hörige mögen mich nun steinigen… Allerdings gilt es dennoch ein wenig auf die Wahl des HDMI-Kabels zu achten, wer später einmal seinen XBMC-Mediacenter auf dem Raspberry Pi oder Odroid über die Fernbedienung des Fernsehers steuern möchte, der muss das richtige Kabel erwischt haben!

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sunflower-fm

15. Mai 2014
von Christoph
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Total Commander für Linux gesucht? Wie wäre es mit dem Sunflower Dateimanager!

Gut Ding will Weile haben, manchmal sogar auch ein paar Weilchen mehr. Dies gilt nicht nur für guten Wein, sondern auch für gute Dateimanager. Weil der Nautilus- bzw. inzwischen Files-Dateimanager aus Gnome immer weiter Funktionen abbaut, kann man sich in der freien Software-Welt einmal nach Alternativen umsehen. Thunar aus der XFCE-Desktopumgebung macht auf jeden Fall schon einmal keine so schlechte Figur, für Norton-Commander-Fans gibt es mit dem Sunflower-File-Manager jedoch eine weitere interessante Alternative. Ich hatte mir Sunflower schon einmal 2011 angesehen, inzwischen lohnt sich ein zweiter Blick auf die Total-Commander-Variation für Linux.

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popcorn

14. Mai 2014
von Christoph
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Popcorn Time mit neuem Design, Serien und einer Android-App

Die bewegte Geschichte des “eigentlich-sollten-Online-Videotheken-genauso-funktionieren”-Filesharing-Clients Popcorn Time geht in eine weitere Runde. Nachdem die ursprünglichen Entwickler die Anwendung vor einiger Zeit erst aus dem Netz genommen haben, erfreut sie sich dank ihrer Open-Source-Lizenz nach wie vor bester Gesundheit und stetiger Entwicklung. Mit Popcorn Time 0.3.1 hat die Anwendung ein neu gestaltete Oberfläche bekommen, es lassen sich nun auch TV-Serien aus dem Netz streamen und es gibt neben den PC-Varianten auch eine Android-Version des Streaming-Clients.

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ubuntu-logo

9. Mai 2014
von Christoph
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10 oder 20 To-dos nach der Installation von Ubuntu 14.04

Windows XP hat sein verdientes Support-Ende gefunden und die Medien haben mit Ubuntu die “Wechsel doch zu Linux-Sau” durch die Stadt getrieben — passend zur Fertigstellung von Ubuntu 14.04 “Trusty Thar”. Von daher werden nun zahlreiche neue Ubuntu-User vor einem frisch installierten Ubuntu-System sitzen und sich fragen “Was nun?”. Wie installiere ich eigentlich Programme? Wie bekomme ich diese dumme Amazon-Werbung aus dem System? Wie kann ich denn dieses und jenes am System verändern? Dieser Beitrag beantwortet viele eurer Fragen, so einsteigerfreundlich wie möglich.

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day-against-drm

6. Mai 2014
von Christoph
1 Kommentar

Internationaler Tag gegen DRM: 50 bis 60 Prozent Rabatt auf E-Books von O’Reilly

Heute am 6. Mai rufen Defective by Design.org und die Free Software Foundation wieder den internationalen Tag gegen DRM aus. An diesem — besonders für Linuxer — sehr traurigem Tag möchte man dem Engagement gegen DRM-Maßnahmen in Diensten und Produkten eine breitere Öffentlichkeit verschaffen und auch Spenden für weitere Initiativen sammeln. Diese nimmt die Free Software Foundation als Schirmherr über den Aktionstag entgegen.

Zur Feier der Aktion gibt O’Reilly bis Donnerstag, den 08.05. 2 Uhr Nachts 50 bis 60 Prozent Rabatt auf alle seine — grundsätzlich DRM-freien — E-Books. Die 60% gibt es ab einem Einkaufspreis von 100 US-Dollar. Bedenkt man was gute Fachbücher kosten, lässt sich hier viel Geld sparen. Die Rabatte sind auf allerdings auf oreilly.com beschränkt, da sich Verlage in Deutschland auch bei E-Books an die Buchpreisbindung halten müssen. Von daher kann man dementsprechend auch nur englischsprachige E-Books kaufen.

O’Reilly feiert den Day Against DRM.

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6. Mai 2014
von Christoph
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Open-Source Android-Browser Lucid Browser jetzt unter neuem Play-Store-Link

Vor ein paar Tagen hatte ich euch mit dem Lucid Browser eine schlanke Browser-Alternative zu Chrome, Firefox oder Opera unter Android vorgestellt. Aufgrund der Reduktion auf das Wesentliche — das Anzeigen von Webseiten — startet der Browser besonders auch auf älteren Android-Handys wesentlich schneller als Chrome und Konsorten und auch beim Seitenaufbau muss sich der Lucid Browser nicht verstecken. Allerdings fand es Google nicht besonders witzig, dass sich der Entwickler bei den Icons für Vor, Zurück, Refresh oder Bookmarks des Chrome-Browsers bedient hat. Die Folge: Der Browser wurde kompromisslos aus dem Play Store genommen.

Nun ist der Lucid Browser jedoch schon seit ein paar Tagen wieder zurück — allerdings jetzt unter einer neuen Play-Store-ID. Wer weiterhin Updates des Browsers aufs Handy oder Tablet geliefert haben möchte, muss daher die alte Version vom Android-Gerät werfen und auf die neue Ausgabe des Lucid Browsers umsteigen. Mit der neuen Version wurden auch ein paar neue Funktionen integriert und die Übersetzung verbessert. Langfristig sollen aber auch größere Features wie etwa ein Incognito-Modus zum anonymen Surfen unter Android in den schlanken Browser kommen.

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5. Mai 2014
von Christoph
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Firefox optimal in die Gnome Shell integrieren

Seit der 29. Ausgabe des Firefox-Browsers von Mozilla erfreut uns dieser mit einem kräftig überarbeiteten Look. Das Australis-Design des neuen Firefox soll moderner aussehen, sich einheitlicher und damit einfacher bedienen lassen und außerdem flexibler sein, so dass man sich das Aussehen des Browsers besser an die eigenen Vorstellungen anpassen kann. Unter Linux mit Gnome als Desktopumgebung sieht Firefox jedoch auch in der neuen Version noch etwas arg fremd aus. Mit den richtigen Erweiterungen lässt sich Firefox jedoch das Gnome-Kleid überwerfen und zudem auch besser in die Desktopumgebung integrieren. Mit dem Thema hatte ich mich Mitte April schon einmal beschäftigt, inzwischen gibt es jedoch News zu Firefox 29 und auch ein an Gnome 3.12 angepasstes Theme.

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2. Mai 2014
von Christoph
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Ein zweiter Blick auf Kingsoft Office für Windows, Mac und Linux

Unter Linux dürften die meisten Anwender ihre Office-Arbeiten wohl mit LibreOffice oder OpenOffice.org erledigen. Es gibt neben den Platzhirschen jedoch auch noch andere Office-Suiten für Linux, die nicht ganz so weite Verbreitung gefunden haben. So kann man sich zum Beispiel auch Lotus Symphony unter Linux installieren oder auch das Softmaker FreeOffice unter Linux nutzen. Die Calligra Suite — das “KDE-Office”– darf in dieser Aufzählung natürlich auch nicht fehlen, und auch Microsoft Office für Linux ist mal wieder im Gespräch. Mit dem Kingsoft Office reift nun aber so langsam ein weiteres Office für Linux heran.

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flixtor-icon

1. Mai 2014
von Christoph
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Flixtor, wie Popcorn Time aber mit Android-App und Chromecast-Support

Das was der P2P-Filesharingclient mit integriertem Videoplayer Popcorn Time macht, ist eigentlich keine große Magie. Basierend auf Peerflix und einem Torrent-Verzeichnis streamt die Anwendung Filme und Serien nahtlos auf den Desktop. So einfach Popcorn Time für den User zu benutzen ist – die rechtliche Lage ist eindeutig: Mit Popcorn Time wird das Urheberrecht verletzt, da die heruntergeladenen Daten wie bei P2P und BitTorrent üblich auch umgehend wieder weiterverteilt werden. Abmahnungen und Gerichtsverfahren sind für Popcorn-Time-Fans aus Deutschland sehr wahrscheinlich, da die Tracker mit Sicherheit gut überwacht werden. Das verhindert jedoch nicht, dass diese Art von Programm viele Fans findet… und auch Nachahmer. Flixtor ist wie Popcorn Time, die App gibt es jedoch auf für mitsamt Chromecast-Unterstützung auch für Android.

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