Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Infografik: Debian verstehen

31. Mai 2012 von Christoph | 2 Kommentare

Viele Worte muss ich eigentlich nicht verlieren: Geniale Arbeit des brasilianischen Entwicklers Claudio Ferreira Filho. Seine Infografik Debian Verstehen könnt Ihr mittlerweile in verschiedenen Sprachen von seiner Homepage herunterladen. Hier bei mir seht Ihr eine etwas kleinere Version des Bildes auf Deutsch, für die Original-Version schaut am besten auf der Homepage vorbei, das Bild wird dort auch hin und wieder aktualisiert. Die Grafik steht unter der Creative Commons BY-SA-NC Lizenz, so dass das Bild frei verteilt werden darf.

Infografik: Debian verstehen, das universelle Betriebssystem

(Via Open Mind Plus)

FRITZ!OS jetzt auch für ältere FRITZ!Boxen

31. Mai 2012
von Christoph
4 Kommentare

FRITZ!OS jetzt auch für ältere FRITZ!Boxen

Mit einem Marktanteil von über 66 Prozent bei den DSL-Routern ist diese Pressemeldung von AVM sicherlich für viele von euch interessant: AVM gibt FRITZ!OS, also die mittlerweile umbenannte FRITZ!Box Firmware, für weitere FRITZ!Boxen frei. Damit gibt es FRITZ!OS nun für die Boxen 7390, 7360, 7330, 7320, 7312, 7270, 7240, 6360 Cable, 3370 und 3270. Das Update läuft entweder über die in der FRITZ!Box eingebaute Update-Routine übers Internet, oder über den manuellen Download der Firmware. Eure wertvollen Daten und Einstellungen bleiben beim Update erhalten, ein Backup — das beim Ausführen des Backups automatisch angestoßen wird — ist aber sicherlich auch keine schlechte Idee.

FRITZ!OS liest das Adressbuch von Google, Web.de und GMX aus.

 

Von den Funktionen finde ich die neue Firmware nicht sooooo spannend. Das große Feature, die “MyFRITZ-Cloud” ist leider nicht viel mehr als ein Ersatz für DynDNS-Anbieter wie bspw. Dyn.com oder no-ip.com. Ohne Desktop-Clienten, die im Hintergrund Daten synchronisieren, ist die eigene MyFRITZ-Cloud leider nur ein lahmer Online-Speicher, aber beleibe kein Ersatz für Dropbox und Co. Dann setzt man lieber ownCloud auf einem Raspi ein :)

Das für mich wichtigste Neuerung bei FRITZ!OS ist die Anbindung der Adressbücher von GMX, Web.de und natürlich Google. Die FRITZ!Box kann das Adressbuch von Google einlesen, so dass man nur mehr einen Adressbestand pflegen muss. Leider aber können “normale” DECT-Telefone das Adressbuch der FRITZ!Box nicht nutzen, da muss man schon zu einem Androiden mit FRITZ!App Fon oder einem FRITZ!Fon von AVM greifen.

 

 

LinuxTag 2012: XMBC auf dem Raspberry Pi

28. Mai 2012 von Christoph | 12 Kommentare

Im Beitrag zu meinen ersten Tests mit dem Raspberry Pi kam in den Kommentaren öfters mal der Wunsch nach Informationen zu XBMC auf dem Raspi auf. Bislang hatte ich noch keine Zeit selber mit dem Raspi und dem leistungsfähigen Mediacenter rumzuspielen, doch auf dem LinuxTag 2012 in Berlin bin ich Edgar “Gimli” Hucek über den Weg gelaufen, der in meinem kurzen Interview aus erster Hand über XBMC sprechen kann. Er ist die treibende Kraft hinter der Portierung von XBMC auf den Raspi und kann von daher der Community Frage und Antwort stehen. Die im Video gezeigte Raspi läuft unter OpenELEC, einer XBMC-Distro die sich in zehn Minuten auf dem Pi installieren lässt.

(Direktlink zu YouTube)

Selbstvernichtende Nachrichten mit Burn Note

25. Mai 2012
von Christoph
9 Kommentare

Linktipp: Selbstvernichtende Nachrichten mit Burn Note

Mal eine geniale Seite für alle von uns, die ab und an von der Paranoia geritten werden: Burn Note ist ein (Hm, wie soll ich das nur nennen?) Nachrichten-Dienst im Stile von Mission Impossible, bei dem sich die gesendeten Nachrichten nach dem Lesen sofort und automatisch von alleine Löschen. Es fehlt eigentlich nur noch der Rauch aus eurem Rechner, sobald der Selbstzerstörungsmechanismus startet. :D

Weiterlesen →

ProxMate umgeht IP-Sperren bei YouTube und Co. für Chrome, Chromium und Firefox

25. Mai 2012
von Christoph
16 Kommentare

ProxMate umgeht IP-Sperren bei YouTube und Co. für Chrome, Chromium und Firefox

Im Netz gibt es ja zahlreiche Tools und Erweiterungen um “geogefickte” YouTube-Videos doch noch abspielen zu können. Im Großen und ganzen funktionieren die ganz brauchbar, allerdings nervt mich bei den meisten Lösungen, dass sie nicht “einfach so” funktionieren. Immer muss man irgendwelche Buttons drücken oder Aktionen durchführen, um das hierzulande durch die GEMA gesperrte Video zu betrachten. Von daher finde ich ProxMate genial, die Erweiterung für Chrome, Chromium und Firefox arbeitet transparent im Hintergrund, ohne dass man viel von ihr mitbekommt.

Weiterlesen →

Klein, aber fein: Der Raspberry Pi bei Linux und Ich

24. Mai 2012
von Christoph
63 Kommentare

Klein, aber fein: Der Raspberry Pi bei Linux und Ich

Vor ein paar Tagen traf mein lange erwarteter Raspberry Pi bei mir ein. Der kompakte – eigentlich für Schüler – entworfene Mini-PC auf Basis eines Broadcom BCM2835 SOC ist aktuell nicht einfach zu bekommen, da die erste Welle an Bestellungen schon durch ist, von daher freue ich mich besonders mit der schnuckligen Platine spielen zu können. Mein Modell wurde vom IT-Großhändler RS Components für letztendlich 32,60 Euro zzgl. 6,28 Euro Versandkosten geliefert. Für rund 40 Euro bekommt man also einen extrem kleinen Rechner, der gerade einmal3,5 Watt braucht schluckt und neben einem Debian mit einer graphischen Oberfläche sogar fit genug ist, um bspw. Doom laufen lassen zu können. Ideal also für einen “Immer-On” Rechner in den eigenen vier Wänden. Weiterlesen →

Offizieller GitHub-Client für Windows

23. Mai 2012
von Christoph
6 Kommentare

Offizieller GitHub-Client für Windows

Der Hosting-Dienst für Software-Entwicklungsprojekte GitHub ist uns Linux-Usern nicht gerade unbekannt. Laut Heise hat GitHub SourceForge oder Google Code deutlich hinter sich gelassen, besonders Open-Source Projekte hosten dort gerne ihren Code. Ich möchte eigentlich gar nicht viele Worte verlieren, außer: Es gibt nun auch einen offiziellen GitHub-Client für Windows, was sicherlich den einen oder anderen Entwickler, der ab und an auch unter Windows unterwegs ist, freuen wird.

Der Client basiert auf zahlreichen quelloffenen Bibliotheken, ist aber wohl selber leider proprietär. Er läuft unter Windows XP, Vista und Sieben, und braucht .Net 4 zum funktionieren. Ist das Framework noch nicht installiert, dann wird es vom Setup automatisch aus dem Netz geladen und auf dem System installiert.

GitHub für Windows

(Quelle: GitHub-Blog)

Why Linux Sucks Part III von 2012

18. Mai 2012 von Christoph | 7 Kommentare

Bryan Lunduke hat seinen “Why Linux Sucks”-Vortrag auf dem LinuxFest Northwest weiter vorgesetzt. Er meint “2012 is an amazing time for Linux. Huge changes. Amazing opportunities. …And lots and lots of ways that using Linux just plain sucks. We’ll look at some of the more interesting (to me) things that Linux sucks at — and exactly how to fix them.”

//EDIT: Auf der Konferenz gab es auch noch einen unterhaltsamen Nachschlag “Why Linux Does Not Suck (Not even a little)”, den ich euch an dieser Stelle nicht unterschlagen möchte.

Die Notebook-Platte vor dem Abschalt-Tod retten

11. Mai 2012
von Christoph
16 Kommentare

Die Notebook-Platte vor dem Abschalt-Tod retten

Noch ein schneller Beitrag zu einem Thema, das ich schon vieeeeel zu lange ignoriert habe. Es geht um den – so bezeichnet das Wiki von Ubuntuusers.de die Problematik – Notebook-Festplatten-Bug. Um den Akku zu schonen schalteten viele Linux-System im Akku-Betrieb den Motor der Festplatte ab, an sich eine gute Sache, schluckt doch der laufende Antrieb ordentlich Saft. Allerdings ist das System von Haus aus so konfiguriert, dass dies ebenfalls im Netzbetrieb geschieht. Dies hat zum Beispiel auf meinem Dell Vostro V130 zu Folge, dass die Festplatte permanent für einen kurzen Augenblich ab und wieder angeschaltet wird, was letztendlich die Lebensdauer der Festplatte reduziert. Jeder Notebook-Besitzer, der in naher Zukunft nicht auf eine SSD umsteigen möchte, sollte daher prüfen ob er nicht auch von der Problematik betroffen ist und das Verhalten des Schlafmodus der Platte ändern. Weiterlesen →

OpenVPN für Android ohne Root

11. Mai 2012
von Christoph
9 Kommentare

OpenVPN für Android ohne Root

Darauf haben sicherlich schon einige Linuxer mit einem nicht-rootbaren oder einem nicht-gerooteten Androiden gewartet: OpenVPN für Android. Mit dem neuen VPNService der Android API 14+ (eben ab Ice Cream Sandwich) ist es möglich VPN-Dienste zu entwickeln, die ohne Root-Zugriff funktionieren. Das Open-Source Projekt ics-openvpn versucht dies eben nun mit OpenVPN.

Mein kleiner Server zuhause läuft leider gerade nicht, so dass ich es selber testen könnte, aber Ihr könnt es ja selber mal probieren und dann berichten. OpenVPN für Android lässt sich bereits aus dem Google Play Store installieren, die App trägt sich wie gewohnt in den App-Drawer ein, von dort aus lässt sie sich konfigurieren.

OpenVPN für Android ohne Root

Der Import von OpenVPN-Konfigurationen – wie man es vom Linux-Desktop her kennt – ist leider bislang noch nicht möglich, auch wird bislang nur der TAP-Modus (Bridging) unterstützt, TUN (Routing) ist noch nicht implementiert (Siehe wiki.openvpn.eu zu den Unterschieden).

Der Entwickler sucht noch Unterstützung bei der Übersetzung des OpenVPN-Clients in verschiedene Sprachen, auch die deutschsprachige Lokalisierung ist noch nicht komplett, daher können wir recht leicht etwas zum Projekt beitragen. Informationen – leider in ziemlich knapper Form- zur Übersetzung, findet man auf der Homepage des Projekts.

(Via Andreas Proschofsky auf Google+)