Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

X-Ray durchleuchtet Android nach Sicherheitslücken

24. Juli 2012
von Christoph
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X-Ray durchleuchtet Android nach Sicherheitslücken

Im Google Play Store tummeln sich ja bereits unzählige “Virenscanner-App”. Von bekannten Marken wie Kasppersky, Norton, G-Data, AVG oder Avast bis hin zu neuen Unternehmen wie Lookout bieten zahlreiche Hersteller Sicherheits-Apps, die bei der Suche nach maliziösen Apps oder auch bei Diebstahl/Verlust des Handys helfen sollen. Man kann von den Lösungen halten was man will, viele Funktionen sind übliches Snake-Oil, manche Funktionen wie bspw. das Sperren/Wipen über das Netz bei Verlust sind aber  auch sinnvoll. Doch keine Sicherheits-Lösung packt das eigentliche Problem bei der Wurzel an: Exploits auf dem Handy finden. Sämtliche Anti-Malware-Apps durch suchen die installierten Anwendungen nach bekannter Malware, aber keine prüft das System auf bekannte Sicherheitslücken. Der Exploit-Scanner X-Ray macht jedoch genau das, die App ist sogar zu scharf für den Google Play Store.

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Open-Source-Software-Punk von Oi Polloi, Linux ist Punk!

23. Juli 2012
von Christoph
1 Kommentar

Open-Source-Software-Punk von Oi Polloi, Linux ist Punk!

Punk ist zwar eigentlich nicht so meine Musik, aber die Jungs von Oi Polloi (My Space, Facebook) muss ich doch hier mal mit ins Programm nehmen. Die schottische Band spielt nämlich nicht nur einen ziemlich harten Punk, sondern sie hat auch einen exquisiten Geschmack für Software, den sie auch öffentlich äußert. In Rorschachs Tagebuch findet sich eine Erzählung von einem Oi Polloi aus erster Hand. Würde eine Pop-Band die Frage in die Runde werfen, würde das Publikum nur dumm  schauen “Freie Software? WTF?…”

Ich war letzte Woche auf einem Oi Polloi Konzert gewesen und nach einer halben Stunde kam vom Sänger plötzlich: “Wer nutzt hier freie Software?” Und zag gingen die Fäuste von 99% des Publikums in die Luft. Dann: “Wer nutzt hier Linux?” und immernoch sind zahlreiche Fäuste oben.

Und dann kam es: Oi Polloi haben einen Song mit dem Namen L I N U X gespielt (natürlich nicht ohne vorher noch über M$ her zu ziehen). Wer Oi Polloi nicht kennt, es handelt sich dabei um DIE Anarcho-Punkband schlechthin! Das Lied war der Hammer und das Publikum ging ab.

Im Oi! Oi! Music! Webzine gibt es auch ein Interview zur Band und zu ihrem aktuellen Album aus dem April 2011, und auch hier kommt wieder die richtige Einstellung zum Tragen! Auf jeden Fall haben wir so wieder was gelernt “bathar-bog tùs-fosgailte” heißt freie Software auf gälisch, in der Sprache singt die Band nämlich neben Englisch, Finnisch und Latein meist.

There are the usual Oi Polloi themes – anti-fascism, prisoner support, cops, animal rights, war, Palestine, the system etc etc – it’s all very political punk as usual and there are a couple of new subjects like championing the LINUX computer operating system and open-source software instead of shit like Microsoft. Although we also recorded a lot of other stuff at the same time as the LP, much of which is in English or other languages like Finnish and even Latin (don’t ask – it’s a long story!), the LP itself is going to be all in Gaelic again. Bet you didn’t know that “bathar-bog tùs-fosgailte” was Gaelic for “open-source software” now did you?!

Rorschach schreibt noch, dass es das Album und auch das Lied noch nicht im Netz gäbe, inzwischen könnt ihr allerdings das Album Oi Polloi duisg! im Shop des Labels Plastic Bomb kaufen, und auch das Video zum Song hat es mittlerweile seinen Weg zu YouTube gefunden. Leider konnte ich nirgendwo die Lyrics zum Song auftreiben, mich würde schon interessieren was Oi Polloi da singt :)

Wer die Band Live erleben möchte, hat demnächst sogar hier in Deutschland die Chance: Oi Polloi spielt am 27.7.2012 auf dem Force Attack Festival in Rostock, wem der Free Software Song von Richard Stallman also zu wenig die Chance gibt zu pogen, der kommt in Rostock auf seinen Spaß!

(Direktpunk bei YouTube, Quelle: Reddit)

Einsteiger-Paket Ubuntu Linux 12.04 LTS "Precise Pangolin" zu verlosen

18. Juli 2012
von Christoph
58 Kommentare

Einsteiger-Paket Ubuntu Linux 12.04 LTS “Precise Pangolin” zu verlosen

Ich hab hier ein kleines Päckchen rumliegen, das ich hier nicht verstauben lassen möchte. Es handelt sich um ein Einsteiger-Set von Open Source Press zu Ubuntu Linux 12.04 LTS. Das Set an sich ist nicht spektakulär, es enthält neben einer ordentlichen gepressten Ubuntu-CD noch ein Booklet von Tim Schürmann, der schon zahlreiche Bücher rund um Linux und Open-Source Software veröffentlicht hat. Im Heftchen wird die Installation beschrieben und euch die ersten Schritte mit Ubuntu erklärt. Für Ubuntu/Linux-Freaks ist das Paket daher mit Sicherheit nichts, aber wenn ihr mit Ubuntu einmal in die Linux-Welt eintauchen möchtet oder einem Freund/Verwandten Ubuntu zeigen wollt, der aber allem “kostenlosem” aus dem Internet misstraut, dann könnt ihr die Box vielleicht ganz gut gebrauchen.

Ich möchte die Ubuntu-Box daher unter euch ohne großen Aufwand verlosen, hinterlasst einfach bis Sonntag 22.07.2012 einen Kommentar im Blog, random.org ermittelt dann den Gewinner unter allen Kommentatoren. Vielleicht noch als Bitte, nehmt an der Verlosung nur Teil, wenn ihr persönlich etwas mit der Box anfangen könnt, oder wenn ihr einem Freund/Bekannten etwas Gutes tun wollt. Es wäre schade, wenn die Box bei euch verstaubt, weil ihr eben schon lange Ubuntu installiert habt. Achtet auch bitte drauf das E-Mail-Feld auszufüllen, sonst kann ich den Gewinner später nicht kontaktieren. Eure E-Mail-Adressen wandern in keine Marketing-Maschine, sie bleiben hier im Blog sicher verschlossen.

Ubuntu Linux 12.04 LTS “Precise Pangolin”

//PS: Sodalle, gerade habe ich Zeit gefunden die Verlosung des Einsteiger-Pakets durchzuführen. Ist ja nur eine Kleinigkeit, aber ich bin mir sicher dass sie dem Gewinner gefällt…..Und nun Trommelwirbel…. der Gewinner ist Daniel N. aus Dortmund, ich kontaktiere dich noch per Mail! Herzlichen Glückwunsch!

Screencasts unter Linux mit Eidete erstellen

18. Juli 2012
von Christoph
6 Kommentare

Eidete ist ein neues Screencast-Tool für Linux mit tollen Funktionen

Das Thema Screencasts greife ich hier im Blog immer wieder mal gerne auf. Ob nun Tastenanschläge in Screencasts mit ScreenKey oder KeyMon zu visualisieren, das Beste aus recordMyDesktop herauszuholen oder auch mal neue Programme wie Nanoshot testen, Screencasts sind ein tolles Mittel um die Bedienung von Programmen zu demonstrieren oder neue Funktionen vorzustellen. Leider gibt es in meinen Augen unter Linux noch nicht die perfekte Screencast-Anwendung, doch ein neues Tool namens Eidete hat das Potential ein richtig gutes Screencast-Werkzeug zu werden, das es selbst mit kommerziellen Anwendungen aufnehmen kann.

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RedPhone verschlüsselt Android-VoIP-Telefonate

18. Juli 2012
von Christoph
23 Kommentare

Open-Source-App RedPhone verschlüsselt Android-VoIP-Telefonate

Das Thema Verschlüsselung ist eigentlich immer kompliziert. Selten gibt es Lösungen, wo man keine Schlüssel generieren und austauschen muss, wo man nirgends etwas einrichten müsste. Kurz: Lösungen, die einfach funktionieren, gibt es selten. Von daher finde ich RedPhone einen absoluten Knaller. Über RedPhone führt ihr von Handy zu Handy verschlüsselte Telefonate, ganz als ob ihr normal telefonieren würdet, nur dass das Gespräch über SRTP und AES verschlüsselt wird. Und das beste? Red Phone ist Open-Source und steht unter der GPL.

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Twidere: Open-Source Client für Twitter und Identi.ca unter Android

17. Juli 2012
von Christoph
9 Kommentare

Twidere: Open-Source Client für Twitter und identi.ca unter Android

Open-Source-Alternativen zu angestammten proprietären Platzhirschen kann es ja nie genug geben. Mit Twidere habe ich mal wieder etwas für Twitter/identi.ca-User, die von Twitter for Android, Seesmic, Boid und Co. die Nase voll haben. Twidere ist ein Twitter-Client, bei dem man aber auch die zu nutzende API ändern kann, so dass sich der Client auch mit der freien Alternative zu Twitter identi.ca nutzen lässt. Das Programm ist unter der GPL lizenziert, unterstützt mehrere Accounts, lässt sich aus dem Play Store installieren und bietet eine für Android-Tablets optimierte GUI.

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XBMC für Android steht vor der Tür

15. Juli 2012
von Christoph
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XBMC für Android steht vor der Tür

Wow, da war ich doch im Mai noch beim LinuxTag 2012 in Berlin am Stand der Jungs von XBMC und hab mir das XBMC-Media-Center auf einem Raspberry-Pi vorführen lassen und schon überrascht mich das Team rund um die XBMC-Entwickler erneut: XBMC wurde vollständig auf Android portiert! Der Port ist nicht eine abgespeckte Version oder eine weitere Android-Fernbedienung, nein XBMC für Android soll den selben Umfang bieten wie die normale PC-Version. Zusammen mit einem Partner wird es auch eine kleine Android-Box geben, die perfekt auf XBMC abgestimmt ist.

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Google Chrome: Super Full Feeds for Google Reader

14. Juli 2012
von Christoph
1 Kommentar

Google Chrome: Super Full Feeds for Google Reader

Wenn ich schonmal beim Thema Google-Reader bin, greife ich auch gleich die Erweiterung Super Full Feeds for Google Reader für den Chrome-Browser auf. Das Add-On klinkt sich in den Google Reader ein und fügt über jedem Beitrag drei Reiter ein. Wie gewohnt zeigt “Feed” den Beitrag so an, wie er ausgeliefert wird. “Readable” allerdings schickt den kompletten Betrag durch Readability, so dass ihr den vollständigen Beitrag direkt im Google Reader lesen könnt, ohne einen weiteren Tab zu öffnen. “Link” öffnet schließlich den Beitrag so, wie er auf der Webseite der Quelle steht.

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Lightread, klasse RSS-Reader als Desktop-Frontend für den Google-Reader

14. Juli 2012
von Christoph
15 Kommentare

Lightread, klasse RSS-Reader als Desktop-Frontend für den Google-Reader

Um regelmäßig meine unzähligen Quellen durchzuforsten und organisieren zu können, bin ich auf einen web-basierten Feed-Reader angewiesen, da ich immer mal wieder auf anderen Rechnern arbeite. So kann über von überall aus meine Feeds lesen, ohne die gelesenen Beiträge auf einem zweiten RSS-Client nochmal präsentiert zu bekommen. Ich hab schon des öfteren Tiny Tiny RSS, RSSOwl oder früher auch Gregarius probiert, doch irgendwas war immer, so dass ich früher oder später immer wieder zum Google Reader zurückgekrochen bin. Was ich aber beim Google Reader dennoch ab und an vermisse, ist ein Desktop-Client, der meine Feeds auch mal Offline handeln kann und die gelesenen Beiträge dann mit dem Reader synchronisiert. Liferea kann das zwar, allerdings bin ich mit der Anwendung nie richtig warm geworden, von daher bin ich froh, dass es mit Lightread nun eine weitere Alternative gibt.

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Erster Trailer von Tears of Steel, dem nächsten Open-Movie der Blender Foundation

13. Juli 2012 von Christoph | 3 Kommentare

Nach Elephants Dream, Big Buck Bunny und Sintel geht es bald weiter, mit der von der Blender Foundation gesponserten Reihe CC-lizenzierter Kurzfilme. Auch diesmal soll der Film hauptsächlich dazu dienen Blender und andere Open-Source-Film-Tools an ihre Grenzen zu führen und zu zeigen was mit den Programmen alles möglich ist.

Tears of Steel ist erstmals ein mit reichlich Special-FX angereicherter Real-Film. Die Handlung spielt in einem Amsterdam der Zukunft, in dem die Hauptfigur Thom gegen die Vernichtung der Welt durch Roboter kämpfen muss. Wer den Film sponsern möchte, kann jetzt schon eine DVD des Films für 34 Euro ordern, im Paket sind dann PAL/NTSC-DVDs mit dem Film und Extra-Material, eine DVD-ROM mit dem Film in HD-Auflösung, das komplette Studio-Material, die nötige Open-Source-Software und noch einiges mehr.

Ich bin auf jeden Fall schon ziemlich gespannt auf den Film. Ein Real-Film mit richtigen Schauspielern ist  zwar was gänzlich anderes, aber Sintel war ja schon wirklich klasse gemacht und Ian Hubert hat man jemanden mit an Bord, der schon mit Project London einen CC-Film mit Schauspielern abgedreht hat. Ab Oktober kommt der Film in euer Heim-Kino :)

(Direktlink: YouTube, Via: Libre Graphics World)