Linux und Ich

Blog über Ubuntu, Linux, Android und IT

Google ist kein Teil des Internets, Google IST mit Google Fiber das Internet

27. Juli 2012
von Christoph Langner
23 Kommentare

Google ist kein Teil des Internets, Google IST mit Google Fiber das Internet

Zu mächtige Unternehmen sind eigentlich immer angsteinflößend, egal welches Produkt sie herstellen und egal wie sympatisch sie eigentlich sind. Google hat sich zu so einem Unternehmen entwickelt, früher mal hatte Google nur eine Suchmaschine, dann noch ein Werbenetzwerk. Jetzt hat Google das Netz mit seiner Suchmaschine, seinem Browser, seinem Android-System, dem Cloudspeicherdienst und seinen Inhalten das Internet fest im Griff. An Google geht kein Weg mehr vorbei, und das Schlimme ist: Das Leben im Google-System macht sogar meist Spaß. Browser, Android, Suchmaschine, alles ist kostenlos und alles ist leistungsfähig. Nun geht Google noch einen Schritt weiter, mit Google Fiber bringt Google das Internet nun sogar noch nach Hause, wenn man will sogar kostenlos.

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Gay Nigger Association of America trollt Linux mit der “Linux for Niggers”-Distribution

27. Juli 2012
von Christoph Langner
9 Kommentare

Gay Nigger Association of America trollt Linux mit der “Linux for Niggers”-Distribution

Linux wird eine zweifelhafte Ehre zu teil, die schon Apple, CNN oder auch gar Barack Obama bereits getroffen hat. Linux wird von der Gay Nigger Association of America kurz GNAA getrollt, dass sich die Balken biegen. Warum hab ich leider nicht herausfinden können, aber im Zweifel trollen Trolle weil sie trollen können. Wenn ihr in den nächsten Tagen also über “Linux for Niggers” stolpert, dann bleibt nicht lange stehen, ihr werdet getrollt… und ihr wisst ja: Don’t feed the trolls!

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Debian-Distribution Raspbian auf dem Raspberry Pi

26. Juli 2012
von Christoph Langner
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Debian-Distribution Raspbian auf dem Raspberry Pi installieren

Die speziell für den Raspi angepasste Debian-Distribution Raspbian ist für die Raspi-Community keine große Neuigkeit mehr. Seit gut einer Woche ist die Distribution, die vom Raspberry-Projekt offiziell empfohlene Distro, um Linux auf dem Raspberry Pi zum Laufen zu bekommen. Leider hatte ich wenig Zeit meinen Raspi umzusatteln, doch gestern Abend habe ich mal die Neuinstallation gewagt. Den Entwicklern ist mit dem auf Debian-Wheezy basierten Raspbian ein wirklich genialer Wurf gelungen. Der Raspi läuft deutlich flotter und auch die Installation ist wesentlich vereinfacht worden.

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Lust auf ein paar neue Wallpaper?

26. Juli 2012
von Christoph Langner
10 Kommentare

Lust auf ein paar neue Wallpaper?

Seid ihr den Anblick eures Desktop-Wallpapers leid, habt aber auch wenig Bock lange im Netz zu suchen? Dann schmeißt doch einfach mal die Google-Bilder-Suche an und lasst euch zehn Bilder zufällig bestimmte Bilder automatisch auf die Platte laden. Dazu braucht ihr einfach nur folgenden Befehl im Terminal ausführen.

$ for i in {1..10}; do wget $(wget -O- -U "" "http://images.google.com/images?imgsz=huge&hl=de&q=wallpaper+linux&sa=N&start=$(($RANDOM%700+100))&ndsp=10" --quiet | grep -oe 'http://[^"]*\.jpg' | head -1);done

Das Ganze entspricht zwar nicht ganz den Richtlinien der Google Image Search API, aber so lange man daraus kein Programm bastelt und vertreibt wird Google wohl auch ein Äuglein zudrücken. Sinnvoll anpassen könnt ihr die Suche über ein das Drehen an drei kleinen Stellrädchen, den Suchbegriff übergibt ihr mit dem Feld “q”, die Bildgröße “imgsz” würde ich bei huge lassen und die Sprache lässt sich über “hl” ändern.

  • q=wallpaper+linux (euer Suchbegriff)
  • imgsz=huge (oder small, medium, large, xlarge und xxlarge)
  • hl=de (oder eben andere Sprachen wie en, es, fr usw.)

Einmal ausgeführt lädt das Skript entsprechend euren Suchbegriffen und Optionen zehn zufällig ausgewählte Bilder auf eure Festplatte herunter. Alles keine große Magie, aber für faule Menschen wie ich, die aber dennoch mal eine Abwechslung auf dem Desktop wünschen, eine praktische Sache :)

(Quelle: commandlinefu.com)

Bundesweite Homezone zum Nulltarif* mit NHEO

25. Juli 2012
von Christoph Langner
17 Kommentare

Bundesweite Homezone zum Nulltarif* mit NHEO

Über Florian bin ich über das interessante Startup NHEO aus München gestolpert, das mit einem recht interessanten Konzept an den Start gehen. NHEO bietet euch eine kostenlose Festnetzrufnummer an, über die ihr permanent zum Festnetzpreis auf dem Handy zu erreichen seid. Gespräche werden dabei nicht über VOiP abgewickelt, sondern über das ganz normale GSM-Netz. Telefonate belasten also nicht euer Internetvolumen, allerdings macht der Dienst nur mit einer Festnetzflatrate oder einem großen Minutenpaket Sinn, da euer Handy einen Rückruf initalisiert.

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Compose-Table-Cache aktivieren und den Start von Anwendungen beschleunigen

24. Juli 2012
von Christoph Langner
25 Kommentare

Nur ein Mythos? Compose-Table-Cache aktivieren und den Start von Anwendungen beschleunigen

Über One Thing Well bin ich mal wieder auf etwas interessantes für Linux-User aufmerksam geworden, denen ihr Rechner ein kleines wenig zu träge ist. Im Arch-Linux-Forum wurde ein Blog-Post aus Rob’s KDE Blog aus dem Jahre 2008 ausgegraben, in dem es um den Compose-Table-Cache von X11 geht, der wohl eine Zeit lang auf diversen Linux-Systemen nicht von Haus aus aktiv war.

Beim Start lesen Anwendungen üblicherweise die Eingabemethoden des Systems aus der Datei /usr/share/X11/locale/<locale>/Compose aus, da diese Datei allerdings oft recht lang ist, lässt sich durch einen binären Cache Zeit beim Start der Anwendung einsparen. Laut einer Bug-Meldung von auf bugs.freedesktop.org wird dieser Cache allerdings nur dann angelegt, wenn im Home-Verzeichnis des aktuellen Benutzers der Ordner ~/.compose-cache existiert.

$ mkdir ~/.compose-cache

Wenn ihr also das Verzeichnis über einen Dateimanager oder obigen Befehle anlegt, wird der Cache nach Angaben des Foren-Threads (der es mittlerweile auch ins Arch-Linux-Wiki geschafft hat) beim Start einer Anwendung mit Textbox gefüllt. Zum Testen könnt ihr zum Beispiel Gedit oder Kate probieren, nach dem Start der Anwendungen sollten sich in dem Verzeichnis mit Namen wie “l4_024_313cb605_00280cc0″ finden. Insgesamt soll der Trick beim Start einer Anwendung etwa 200 bis 400ms einsparen. Nicht viel für eine einzelne Anwendung, beim Einloggen allerdings können sich die Zeiten summieren.

Ich für meinen Teil kann hier unter Ubuntu 12.04 mit GNOME Shell nicht behaupten dass dieser Hinweis überhaupt noch gültig ist. Wenn ich das Verzeichnis erzeuge und einen Texteditor oder auch Chat-Programme öffne, dann bleibt der Ordner leer. Entweder läuft der Cache also schon an einer anderen Stelle (das Blog spricht von  /var/cache/libx11/compose, diesen Ordner gibt es bei mir allerdings nicht) oder der Tipp ist schon komplett veraltet. Es würde mich interessieren, ob der Hinweis bei euch klappt.

(Bildquelle: Jon Jim, CC-BY, Flickr)

X-Ray durchleuchtet Android nach Sicherheitslücken

24. Juli 2012
von Christoph Langner
8 Kommentare

X-Ray durchleuchtet Android nach Sicherheitslücken

Im Google Play Store tummeln sich ja bereits unzählige “Virenscanner-App”. Von bekannten Marken wie Kasppersky, Norton, G-Data, AVG oder Avast bis hin zu neuen Unternehmen wie Lookout bieten zahlreiche Hersteller Sicherheits-Apps, die bei der Suche nach maliziösen Apps oder auch bei Diebstahl/Verlust des Handys helfen sollen. Man kann von den Lösungen halten was man will, viele Funktionen sind übliches Snake-Oil, manche Funktionen wie bspw. das Sperren/Wipen über das Netz bei Verlust sind aber  auch sinnvoll. Doch keine Sicherheits-Lösung packt das eigentliche Problem bei der Wurzel an: Exploits auf dem Handy finden. Sämtliche Anti-Malware-Apps durch suchen die installierten Anwendungen nach bekannter Malware, aber keine prüft das System auf bekannte Sicherheitslücken. Der Exploit-Scanner X-Ray macht jedoch genau das, die App ist sogar zu scharf für den Google Play Store.

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Open-Source-Software-Punk von Oi Polloi, Linux ist Punk!

23. Juli 2012
von Christoph Langner
1 Kommentar

Open-Source-Software-Punk von Oi Polloi, Linux ist Punk!

Punk ist zwar eigentlich nicht so meine Musik, aber die Jungs von Oi Polloi (My Space, Facebook) muss ich doch hier mal mit ins Programm nehmen. Die schottische Band spielt nämlich nicht nur einen ziemlich harten Punk, sondern sie hat auch einen exquisiten Geschmack für Software, den sie auch öffentlich äußert. In Rorschachs Tagebuch findet sich eine Erzählung von einem Oi Polloi aus erster Hand. Würde eine Pop-Band die Frage in die Runde werfen, würde das Publikum nur dumm  schauen “Freie Software? WTF?…”

Ich war letzte Woche auf einem Oi Polloi Konzert gewesen und nach einer halben Stunde kam vom Sänger plötzlich: “Wer nutzt hier freie Software?” Und zag gingen die Fäuste von 99% des Publikums in die Luft. Dann: “Wer nutzt hier Linux?” und immernoch sind zahlreiche Fäuste oben.

Und dann kam es: Oi Polloi haben einen Song mit dem Namen L I N U X gespielt (natürlich nicht ohne vorher noch über M$ her zu ziehen). Wer Oi Polloi nicht kennt, es handelt sich dabei um DIE Anarcho-Punkband schlechthin! Das Lied war der Hammer und das Publikum ging ab.

Im Oi! Oi! Music! Webzine gibt es auch ein Interview zur Band und zu ihrem aktuellen Album aus dem April 2011, und auch hier kommt wieder die richtige Einstellung zum Tragen! Auf jeden Fall haben wir so wieder was gelernt “bathar-bog tùs-fosgailte” heißt freie Software auf gälisch, in der Sprache singt die Band nämlich neben Englisch, Finnisch und Latein meist.

There are the usual Oi Polloi themes – anti-fascism, prisoner support, cops, animal rights, war, Palestine, the system etc etc – it’s all very political punk as usual and there are a couple of new subjects like championing the LINUX computer operating system and open-source software instead of shit like Microsoft. Although we also recorded a lot of other stuff at the same time as the LP, much of which is in English or other languages like Finnish and even Latin (don’t ask – it’s a long story!), the LP itself is going to be all in Gaelic again. Bet you didn’t know that “bathar-bog tùs-fosgailte” was Gaelic for “open-source software” now did you?!

Rorschach schreibt noch, dass es das Album und auch das Lied noch nicht im Netz gäbe, inzwischen könnt ihr allerdings das Album Oi Polloi duisg! im Shop des Labels Plastic Bomb kaufen, und auch das Video zum Song hat es mittlerweile seinen Weg zu YouTube gefunden. Leider konnte ich nirgendwo die Lyrics zum Song auftreiben, mich würde schon interessieren was Oi Polloi da singt :)

Wer die Band Live erleben möchte, hat demnächst sogar hier in Deutschland die Chance: Oi Polloi spielt am 27.7.2012 auf dem Force Attack Festival in Rostock, wem der Free Software Song von Richard Stallman also zu wenig die Chance gibt zu pogen, der kommt in Rostock auf seinen Spaß!

(Direktpunk bei YouTube, Quelle: Reddit)

Einsteiger-Paket Ubuntu Linux 12.04 LTS "Precise Pangolin" zu verlosen

18. Juli 2012
von Christoph Langner
58 Kommentare

Einsteiger-Paket Ubuntu Linux 12.04 LTS “Precise Pangolin” zu verlosen

Ich hab hier ein kleines Päckchen rumliegen, das ich hier nicht verstauben lassen möchte. Es handelt sich um ein Einsteiger-Set von Open Source Press zu Ubuntu Linux 12.04 LTS. Das Set an sich ist nicht spektakulär, es enthält neben einer ordentlichen gepressten Ubuntu-CD noch ein Booklet von Tim Schürmann, der schon zahlreiche Bücher rund um Linux und Open-Source Software veröffentlicht hat. Im Heftchen wird die Installation beschrieben und euch die ersten Schritte mit Ubuntu erklärt. Für Ubuntu/Linux-Freaks ist das Paket daher mit Sicherheit nichts, aber wenn ihr mit Ubuntu einmal in die Linux-Welt eintauchen möchtet oder einem Freund/Verwandten Ubuntu zeigen wollt, der aber allem “kostenlosem” aus dem Internet misstraut, dann könnt ihr die Box vielleicht ganz gut gebrauchen.

Ich möchte die Ubuntu-Box daher unter euch ohne großen Aufwand verlosen, hinterlasst einfach bis Sonntag 22.07.2012 einen Kommentar im Blog, random.org ermittelt dann den Gewinner unter allen Kommentatoren. Vielleicht noch als Bitte, nehmt an der Verlosung nur Teil, wenn ihr persönlich etwas mit der Box anfangen könnt, oder wenn ihr einem Freund/Bekannten etwas Gutes tun wollt. Es wäre schade, wenn die Box bei euch verstaubt, weil ihr eben schon lange Ubuntu installiert habt. Achtet auch bitte drauf das E-Mail-Feld auszufüllen, sonst kann ich den Gewinner später nicht kontaktieren. Eure E-Mail-Adressen wandern in keine Marketing-Maschine, sie bleiben hier im Blog sicher verschlossen.

Ubuntu Linux 12.04 LTS “Precise Pangolin”

//PS: Sodalle, gerade habe ich Zeit gefunden die Verlosung des Einsteiger-Pakets durchzuführen. Ist ja nur eine Kleinigkeit, aber ich bin mir sicher dass sie dem Gewinner gefällt…..Und nun Trommelwirbel…. der Gewinner ist Daniel N. aus Dortmund, ich kontaktiere dich noch per Mail! Herzlichen Glückwunsch!

Screencasts unter Linux mit Eidete erstellen

18. Juli 2012
von Christoph Langner
6 Kommentare

Eidete ist ein neues Screencast-Tool für Linux mit tollen Funktionen

Das Thema Screencasts greife ich hier im Blog immer wieder mal gerne auf. Ob nun Tastenanschläge in Screencasts mit ScreenKey oder KeyMon zu visualisieren, das Beste aus recordMyDesktop herauszuholen oder auch mal neue Programme wie Nanoshot testen, Screencasts sind ein tolles Mittel um die Bedienung von Programmen zu demonstrieren oder neue Funktionen vorzustellen. Leider gibt es in meinen Augen unter Linux noch nicht die perfekte Screencast-Anwendung, doch ein neues Tool namens Eidete hat das Potential ein richtig gutes Screencast-Werkzeug zu werden, das es selbst mit kommerziellen Anwendungen aufnehmen kann.

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